Das staatliche Abendgymnasium St. Georg mit integrierter Abendschule (ehemals Abendhauptschule und Abendrealschule) ist eine staatliche Bildungseinrichtung des zweiten Bildungsweges.
Hamburg Hauptbahnhof ist einer der wichtigsten Eisenbahnknoten Deutschlands. Mit mehr als 550.000 Fahrgästen pro Tag (darunter 270.000 der S-Bahn) ist er der meistfrequentierte Fernbahnhof der Deutschen Bahn sowie nach dem Bahnhof Paris-Nord der meistfrequentierte Bahnhof Europas. Dem Zentralgebäude und den offenen Gleisanlagen sind im benachbarten Untergrund die U-Bahnhöfe Hauptbahnhof Nord und Hauptbahnhof Süd der Hamburger Hochbahn und ein Richtungsbahnsteig der S-Bahn Hamburg angegliedert. Die regionalen Bahnlinien sind in den Hamburger Verkehrsverbund (HVV) integriert.
Der U-Bahnhof Lohmühlenstraße ist eine Tunnel-Haltestelle der Linie U1 der Hamburger U-Bahn. Er befindet sich unter dem östlichen Ende des Steindamms im Stadtteil St. Georg. Der U-Bahnhof hat täglich 21.836 Ein- und Aussteiger (Mo–Fr, 2019).
Der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) Hamburg ist die zentrale Haltestelle für den innerdeutschen- sowie den grenzüberschreitenden Fernbusverkehr von, nach und über Hamburg. Er wird auch als Bus Port Hamburg bezeichnet. Er liegt im Stadtteil St. Georg an der Adenauerallee direkt südöstlich vom Hauptbahnhof.
Das Erzbistum Hamburg (lateinisch Archidioecesis Hamburgensis) ist eine römisch-katholische Diözese im Norden Deutschlands und umfasst die Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein sowie den Landesteil Mecklenburg des Bundeslands Mecklenburg-Vorpommern. Es ist das flächenmäßig größte Bistum Deutschlands. Kennzeichnend ist die Situation als Bistum in der Diaspora. Sitz des Bischofs ist der St. Marien-Dom in Hamburg-St. Georg.
Das Hansa-Theater ist ein Varietétheater in Hamburg. Das Haus am Steindamm im Stadtteil St. Georg war lange Zeit das einzig verbliebene klassische Varieté in der Bundesrepublik. Das 1893 gegründete Privattheater mit seinen seit 1953 nahezu unveränderten Räumen stellte 2001 den Spielbetrieb für einige Jahre ein und wird seit 2009 wieder im Winterhalbjahr als Varieté-Theater genutzt. Seit 2020 wird das Theater ganzjährig bespielt.
Das Deutsche Schauspielhaus im Hamburger Stadtteil St. Georg ist mit 1200 Plätzen das größte Sprechtheater Deutschlands. Entstanden ist es durch eine private Initiative von Bürgern und der 1899 gegründeten „Aktiengesellschaft Deutsches Schauspielhaus“. Die Pläne stammen von dem Wiener Architekturbüro Fellner und Helmer, die das neobarocke Gebäude nach dem Vorbild des Wiener Volkstheaters gestalteten. Am 15. September 1900 wurde das Theater mit einer Aufführung der Iphigenie auf Tauris feierlich eröffnet.
Der St.-Marien-Dom (Eigenschreibweise; umgangssprachlich Mariendom, zur Unterscheidung von der historischen Domkirche auch Neuer Mariendom) ist seit 1995 die Kathedralkirche des römisch-katholischen Erzbistums Hamburg. Der 1893 fertiggestellte neuromanische Bau befindet sich im Hamburger Stadtteil St. Georg an dem im Januar 2013 benannten Platz Am Mariendom, vormals Danziger Straße. 2009 wurde der Dom in die Denkmalliste von Hamburg-Mitte eingetragen.
Die Asklepios Klinik St. Georg, bis 2005 Allgemeines Krankenhaus St. Georg, ist ein mittelgroßes Klinikum im Hamburger Stadtteil St. Georg. Es ist Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg und der Semmelweis-Universität. Die ersten Gebäude wurden in den 1820er errichtet, zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch Neubauten ersetzt, und stetig erfolgten Erweiterungen. Die historischen Bauten stehen unter Denkmalschutz (ID-Nummern 13522 und 13523).
Die Asklepios-Kliniken-Gruppe ist ein primär in Deutschland tätiger Klinikbetreiber mit Hauptsitz in Hamburg. Die Gruppe gehört deutschlandweit zu den größten Klinikbetreibern mit rund 169 Einrichtungen in 14 Bundesländern.
Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg ist ein Kunstgewerbemuseum in Hamburg. Es wurde 1877 als fünftes Kunstgewerbemuseum im deutschsprachigen Raum (nach Liegnitz, Leipzig, Wien und Berlin) gegründet. Das Museumsgebäude am Steintorplatz im Stadtteil St. Georg am Hauptbahnhof beherbergte bis 1970 auch eine Gewerbeschule und von 1876 bis 1905 das Realgymnasium des Johanneums. Das Museum wird von einer Stiftung des öffentlichen Rechts getragen und hat den Zweck einer „Einrichtung der Kultur, insbesondere der Kunst und angewandten Kunst, mit seinen Sammlungen aus den europäischen, antiken und asiatischen Kulturkreisen“.
Das Ohnsorg-Theater in Hamburg, zunächst in der Straße Große Bleichen, seit 2011 am Heidi-Kabel-Platz nördlich des Hauptbahnhofs, ist ein Volkstheater, das die Anerkennung und das Wissen über die niederdeutsche Sprache („Plattdeutsch“) durch Aufführungen von Theaterstücken auf Niederdeutsch fördert, aber auch Aufführungen in norddeutsch geprägtem Hochdeutsch produziert. Neben Stücken, die ursprünglich auf Niederdeutsch verfasst sind, werden auch niederdeutsche Übersetzungen aus dem Hochdeutschen und anderen Sprachen gespielt.
Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (kurz: HAW Hamburg, bis 2001: Fachhochschule Hamburg) ist die zweitgrößte Hochschule in Hamburg und gehört zu den sieben forschungsorientierten deutschen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften im UAS7-Netzwerk. Gegliedert ist die HAW Hamburg in vier Fakultäten mit 18 Departments, die an vier Standorten im Stadtgebiet verteilt sind. Im Sommersemester 2023 belegen 16.454 Studierende 37 Bachelor- und 35 Master-Studiengänge. Sie werden unterrichtet von 419 Professoren, 457 Lehrbeauftragten und 457 wissenschaftlichen Mitarbeitern.
Die Centrum-Moschee Hamburg (türkisch Merkez Camii) ist die Moschee eines 1977 gegründeten Moscheevereins mit Sitz im Hamburger Stadtteil St. Georg. Die „Islamische Gemeinde Hamburg - Centrum-Moschee e.V.“ ist Gründungsmitglied des Bündnisses der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland e.V. (BIG) und Mitglied der „Schura Hamburg“ e.V., mit der das Land Hamburg einen Staatsvertrag unterhält. Am 27. Februar 2016 wurde der muslimische Theologe Mehmet Karaoğlu zum Imam und Vorsitzenden der Centrum-Moschee gewählt. Er ist außerdem Landesvorsitzender der IGMG-Hamburg und Vorsitzender des BIG. Zum Stellvertreter wurde Fatih Yıldız gewählt. Karaoğlu und Yıldız lösten damit nach fast zwei Jahrzehnten den bisherigen Vorsitzenden und Imam Ramazan Uçar und seinen Stellvertreter Ahmet Yazici ab.
Das Ehrenmal der Radiologie ist ein Denkmal im Garten des Krankenhauses St. Georg in Hamburg-St. Georg, das an die Opfer unter den ersten medizinischen Anwendern der Röntgenstrahlung erinnern soll.
Der heutige Hamburger Segel-Club e. V. wurde am 7. Oktober 1892 als Hamburger Yacht-Club gegründet.
Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) ist die Förderbank Hamburgs. Sie unterstützt die Freie und Hansestadt Hamburg bei der Wohnraum- und Wirtschaftsentwicklung sowie im Umweltschutz und bei Innovationsvorhaben. Vorläuferinstitut der IFB Hamburg war bis 2013 die Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt (WK).
Der Ruder-Club „Allemannia von 1866“ e. V. ist einer der vier Traditionsrudervereine an der Außenalster in Hamburg. Er wurde 1866 durch eine Abspaltung aus dem Ruderclub „Emilie“ gegründet. Diese Abspaltung war durch eine Umorientierung auf das Rennrudern motiviert, so dass die Allemannia auch heute noch eine aktive Leistungssportgruppe mit beachtlichen Erfolgen (Weltmeister und Deutsche Meister) besitzt.
Hauptbahnhof Nord è una fermata della metropolitana di Amburgo, sulla linea U2 e dal 2012, U4. Essa è collegata alla stazione Centrale di Amburgo e alla fermata Hauptbahnhof Süd, sulle linee e .
Hauptbahnhof Süd è una fermata della metropolitana di Amburgo, sulla linea U1 e U3. Essa è collegata alla stazione Centrale di Amburgo e alla fermata Hauptbahnhof Nord, sulle linee U2 e U4, stazione Centrale di Amburgo.
Die Brecht-Schule Hamburg ist eine Privatschule in Hamburg, die in der Nachkriegszeit gegründet wurde. Die Schule ist nach ihrem Gründer Heinrich Brecht benannt. Die Schule vereint die Schulformen Grundschule, Stadtteilschule, Gymnasium, Höhere Handelsschule und Abendgymnasium, und ist auf Begabtenförderung spezialisiert. Das historische Schulgebäude im Stadtteil St. Georg steht unter Denkmalschutz, dazu kommt ein Neubau.
Die Klosterschule (KS oder KLS) ist ein Gymnasium im Hamburger Stadtteil St. Georg. Die Schule wurde 1872 als erste höhere Mädchenschule Hamburgs unter dem Namen Unterrichtsanstalten des Klosters St. Johannis gegründet und 1923 verstaatlicht. 1934 zog die Schule in das von Fritz Schumacher entworfene Schulgebäude am Westphalensweg um, das heute unter Denkmalschutz steht. Seit 1968 sind auch Jungen an der Klosterschule zugelassen. 2015 wurde die Klosterschule mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet.
St. Georg ist ein Stadtteil im Bezirk Hamburg-Mitte der Freien und Hansestadt Hamburg.
Das Zaubermuseum Bellachini ist ein kulturgeschichtliches Museum in Hamburg, das die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der Zauberkunst dokumentiert. Es wurde am 18. Dezember 2022 von dem Zauberkünstler und Sammler Wittus Witt eröffnet und stellt die historische und kulturelle Bedeutung der Zauberkunst, beginnend im 18. Jahrhundert bis in unsere heutige Zeit, dar.
Das Hotel Reichshof ist ein 1910 eröffnetes Hotel im neoklassizistischen, großbürgerlichen Stil am Hamburger Hauptbahnhof in der Nähe des Deutschen Schauspielhauses. Es war von Ende Mai 2014 bis Juli 2015 geschlossen, wurde renoviert und als Vier-Sterne-Hotel mit dem Zusatz Superior wiedereröffnet. Seitdem firmierte es als „Reichshof Hamburg, Curio Collection by Hilton“. Ende Juli 2021 hat das Haus die Hilton-Hotelkette verlassen.
Das Hamburger Genossenschaftsmuseum im Gewerkschaftshaus am Besenbinderhof zeigt seit Mai 2014 175 Jahre Genossenschaftsgeschichte mit dem Schwerpunkt auf Konsumgenossenschaften. Trägerin des Museums ist die Heinrich-Kaufmann-Stiftung. Sein erster Leiter war Burchard Bösche. Die Sammlung wird jetzt von Markus Bassermann betreut, der auch Führungen durchführt. Den Schwerpunkt in der Präsentation des Museums bildet die „Pro“ (Konsum-, Bau- und Sparverein „Produktion“). Die „Pro“ wurde 1899 in Hamburg gegründet. Sie wuchs in kurzer Zeit zu einer der größten Konsumgenossenschaften der Welt. Hamburg war die Stadt der Gemeinwirtschaft. Hier hatte die Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Consumvereine (GEG) ihre Zentrale, die einst mehr als 50 Fabriken besaß und das bedeutendste deutsche Großhandelsunternehmen des Lebensmittel-Sektors war. 1904 wurde der Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften gegründet, der noch heute seinen Sitz in Hamburg hat und 500 Mitgliedsgenossen-schaften betreut. Der erste Ehrenbürger Hamburgs nach der NS-Zeit war Henry Everling, Geschäftsführer der „Pro“ und der GEG und Gründer des Kindererholungsheims in Haffkrug an der Ostsee.
Das Café Gnosa in Hamburg-St. Georg ist ein Traditions-Caféhaus und seit den 1980er-Jahren ein mittlerweile überregional bekannter schwul-lesbischer Treffpunkt.
Das Savoy Filmtheater, auch Savoy-Kino oder Das Savoy ist ein seit 1957 bestehendes Kino im Steindamm 54 im Hamburger Stadtteil St. Georg. Das von Hans-Joachim Flebbes XAVOY Filmtheater GmbH betriebene Kino tritt im Segment der Premium-Kinos an.