Das Kiuser Gehege (dänisch Kjus Skov) ist ein 1,5 km westlich von Kius in der Landschaft Angeln im nordöstlichen Schleswig-Holstein gelegenes 33 ha großes Waldgebiet. Als Staatsforst ist das Kiuser Gehege im Besitz des Landes Schleswig-Holstein. Politisch ist der Wald Teil der Gemeinde Ulsnis im gleichnamigen Kirchspiel, jedoch unmittelbar angrenzend an die Gemeinden Taarstedt und Steinfeld. In der dänischen Zeit gehörte der Wald zur Schliesharde. Südwestlich befindet sich die Häusergruppe Kiusballig (Kjusballe). Der auf einer Höhe von zwischen 20 und 30 m gelegene Wald besteht vor allem aus Buche, Esche, Erle und Japanlärche. Bei den Beständen handelt es sich um meist mittelalte und kleinflächig auch ältere Baumbestände. Teilweise liegt ein erheblicher Anteil von liegendem Totholz vor. Aus dem Gehölz sammelt der 4,5 km lange Schelmkärgraben (Skelkjærgrav), der in Folge weiter westlich als Grenzlauf der Gemeinde Taarstedt zu den Gemeinden Steinfeld und Loit verläuft, das Wasser. Das Kiuser Gehege und der nördlich angrenzende zur Gemeinde Taarstedt gehörende 25 ha große Bauernwald Akebyer Holz (Ågeby Skov) sind das größte Waldgebiet der weiteren Umgebung.
Lindå (dansk) eller Lindau (tysk) er et vandløb i Børne Sogn (Slis Herred) det sydlige Angel i Sydslesvig i den nordtyske delstat Slesvig-Holsten. Åen udspringer sydøst for Dollerødmark og baner sig over 8,5 km frem i bugtet løb mod Lindå, hvor den munder ud i Lindå Nor og Slien. Dens ovre del frem til Ulvekule (Uhlekuhl) er rørlagt. Åen har tilløb af Gyderød Å.
Das Amt Kappeln-Land ist ein Amt im Osten der Landschaft Angeln im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Es grenzt im Norden an das Amt Geltinger Bucht, im Westen an das Amt Süderbrarup, im Süden an den Kreis Rendsburg-Eckernförde und im Osten an die Stadt Kappeln.
Ulsnis (dänisch: Ulsnæs) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein.
Die Schlei (niederdeutsch Slie oder Schlie, dänisch Slien bzw. ohne Artikel Sli, zum Teil auch Slesvig Fjord) ist ein schmaler Meeresarm der Ostsee in Schleswig-Holstein, der die beiden schleswigschen Landschaften Angeln und Schwansen trennt.
Das Amt Süderbrarup ist ein Amt im Osten Angelns im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Der Verwaltungssitz befindet sich in der Gemeinde Süderbrarup.
Angeln (dänisch Angel, lateinisch Anglia) ist eine deutsche Halbinsel in der Ostsee auf der Kimbrischen Halbinsel. Sie ist von der Flensburger Förde und der Schlei umgeben und liegt nördlich der Halbinsel Schwansen und südlich der Halbinsel Sundewitt (dänisch: Sundeved) im Gebiet des Kreises Schleswig-Flensburg im Nordosten Schleswig-Holstein. Angeln stellte zu keiner Zeit eine politische Einheit dar. Dennoch nennen sich die Menschen dort Angelner oder Angeliter (angelboer) und pflegen eine damit verbundene Identität.
Steinfeld (dänisch: Stenfelt) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein.
Dollrottfeld (dänisch: Dollerødmark) ist ein Ortsteil der Gemeinde Süderbrarup im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Bis zum 1. März 2018 war Dollrottfeld eine eigenständige Gemeinde. Der Ortsteil umfasst die beiden Gemarkungen Dollrottfeld und Dollrotthof.
Norderbrarup (dänisch: Nørre Brarup) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Die Orte und Wohnplätze Fischerott (Fiskerød), Rendekier (Rendekjær), Ruruplund (dän. Raaruplund, auch Råruplund), Rurupmühle (Raarupmølle) und Lerchenfeld liegen im Gemeindegebiet.
Wagersrott (dänisch: Vogsrød) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein.
Nottfeld (dänisch: Notfeld) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Breau (Bredaa), Kuhholz (Koholt), Niefeld (Nyfeld) und Nottfeld liegen im Gemeindegebiet.
Kiesby (dänisch: Kisby) ist ein Dorf im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Es liegt südlich von Süderbrarup in der Nähe der Schlei und der Ostsee. Seit dem 1. März 2013 gehört die ehemals eigenständige Gemeinde Kiesby mit Bremswatt (Bremsvad), Kaltoft (Kalvtoft) und Kiesbyfeld zur Gemeinde Boren. Der Ortsteil umfasst die Gemarkung Kiesby.
Ekenis (dänisch: Egenæs) ist ein Dorf im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Seit dem 1. März 2013 gehört die ehemals eigenständige Gemeinde Ekenis – mit Bicken (Bikum), Boknis (Bognæs), Ekenisfeld, Ekenislund (Egenæslund), Pageroe (Paverød) und Wattlück (Vadlyk) – als Ortsteil zur Gemeinde Boren.
Saustrup (dänisch: Savstrup) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein.
Loit (dänisch Løjt) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Sie liegt an der gleichnamigen Loiter Au und befindet sich im Westen des Amtes Süderbrarup. Loit und Muschau sind die Ortskerne.
Brebel (dänisch: Bredbøl) ist ein Ortsteil der Gemeinde Süderbrarup im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Billwattbrück (Bilvad Bro), Brebelholz (Bredbølskov), Brebelmoor, Brebelscheide, Loitstraße (Løjtgade) und Winkelholm (Vinkelholm) liegen im Gebiet der Ortschaft.
Böel (dänisch: Bøl) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Sie entstand durch die Zusammenlegung von Böel und Böelschuby (dän. Bøl und Bøl Skovby).
Rügge (dänisch: Rygge) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Fraulund (dän. Fruelund, angeldän. Frûlund, Fråwlund), Blick (Bleg) und Hye gehören zum Gemeindegebiet.
Süderbrarup (dänisch Sønder Brarup) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Sie ist Verwaltungssitz des gleichnamigen Amtes.
Scheggerott (dänisch: Skæggerød) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Zur Gemeinde gehört der Ortsteil Brarupholz (Brarupskov).
Mohrkirch (dänisch: Mårkær) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein.
Das Thorsberger Moor (dänisch: Torsbjerg Mose) ist ein Moor im nördlichen Gemeindegebiet von Süderbrarup in der Landschaft Angeln in Schleswig-Holstein. Es handelt sich bei diesem unscheinbaren Gewässer um einen wichtigen archäologischen Fundplatz und germanisches Opfermoor aus der römischen Kaiserzeit. Im Moor wurden im 19. Jahrhundert zahlreiche bedeutende und reiche kulturgeschichtliche Funde gemacht.
Boren (dänisch Borne) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg an der Schlei in der Landschaft Angeln in Schleswig-Holstein.
Gut Dollrott (dänisch: Dollerød) ist ein zum Gutshaus ausgebautes Pforthaus aus dem 17. Jahrhundert. Das Gut befindet sich im Ortsteil Dollrottfeld der Gemeinde Süderbrarup an der B 201 zwischen Süderbrarup und Kappeln in der Landschaft Angeln.
Der Naturpark Schlei liegt in der Region rund um die Schlei im Norden Schleswig-Holsteins.
Das Hügelgrab Kummerhy liegt am Ortsausgang von Süderbrarup in Richtung Norderbrarup direkt an den Gleisen der Museumsbahn nahe dem Thorsberger Moor in Schleswig-Holstein.
Das Os bei Süderbrarup (dänisch Sønder Brarup Ås bzw. Åsen) ist ein Naturschutzgebiet in der schleswig-holsteinischen Gemeinde Süderbrarup im Kreis Schleswig-Flensburg. Es ist nahezu vollständig Bestandteil des FFH-Gebietes „Wellspanger-Loiter-Oxbek-System und angrenzende Wälder“. Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Kreis Schleswig-Flensburg.
Sønder Brarup Station (tysk: Bahnhof Süderbrarup) er en tysk jernbanestation i landsbyen Sønder Brarup i delstaten Slesvig-Holsten i det nordlige Tyskland. Stationen ligger på jernbanestrækningen Kiel–Flensborg og åbnede i 1881 .
Lindå Nor (dansk) elller Lindauer Noor (tysk) er et nor beliggende ved Sliens nordlige bred ved landsbyen Lindå-Mølleskov i det sydlige Angel i Sydslesvig. Administrativt hører noret under Borne kommune i den nordtyske delstat Slesvig-Holsten, i den danske tid under Borne Sogn i Slis Herred (Gottorp Amt, Slesvig/Sønderjylland).
Sønder Brarup Danske Skole er en dansk skole i landsbyen Sønder Brarup i Sydslesvig. Skolen blev grundlagt i 1946 som en del af den store opblomstring i det danske skolevæsen efter 2. verdenskrigs afslutning og det nazistiske regimes fald. Antallet af elever i dansksprogede skoler i landsdelen blev 30-doblet fra ca. 440 i 1945 til over 14.000 elever i 1948. Alene i første halvdel af 1946 blev 37 nye danske skoler godkendt af myndighederne syd for grænsen.
Sønder Brarup Danske Kirke er den danske kirke i Sønder Brarup, beliggende få kilometer nord for Slien i Sydslesvig. Kirken er opført i 2002 som nordisk inspireret trækirke. Kirkens indre er enkelt og funktionelt. Alteret er omgivet af en alterskranke med knæfald. Alterbilledet med den opstandne Jesus er malet af Troels Trier, der skænkede maleriet til Aventoft danske skolekirke, hvor stedets præst, Jørgen Kristensen (1924-2002), tilføjede de to sidefløje med 2. og 4. vers af Wilhelm Andreas Wexels Stat op, min sjæl, i morgengry. Altertavlen låntes til Sønder Brarup, da gudstjenesterne i Aventoft flyttedes til kirken der. Sønder Brarup Kirkes orgel er et Becker-orgel fra 1975 med 5 stemmer. Bygningen er uden tårn, men med en klokkestabel fra 1962.
Das Flarupholz (dänisch Flarup Skov) ist ein zwischen den Ortschaften Flarup und Saustrup in Angeln im nordöstlichen Schleswig-Holstein gelegenes Waldgebiet. Das Flarupholz hat eine Fläche von 27 ha, davon fallen 10 ha unter das Gut Flarupgaard. Politisch gehört der Wald zur Gemeinde Saustrup im Kirchspiel Norderbrarup. In der dänischen Zeit gehörte das Kirchspiel zur Struxdorfharde. Im Südosten geht es in das Saustruper Gehege über, das 1991 als Neuwald vom Land Schleswig-Holstein neu angepflanzt wurde. Bei dem Flarupholz handelt es sich um einen Buchenmischwald in kräftig-kuppiger Landschaft mit Altbäumen von etwa 1850 und einer artenreichen Vogelwelt. Südöstlich des Waldes (und zum Saustruper Gehege hin) verlaufen die Flaruper und die Saustrup-Flaruper Au. Der Flurname ist erstmals 1804 als Flarupskov schriftlich dokumentiert. Der Name bezeichnet im Weiteren eine am Wald gelegene Katenstelle.
Guderød, Gyderød (dansk) eller Güderott (tysk) er en landsby beliggende 3 km sydøst for Sønder Brarup i det sydøstlige Angel i Sydslesvig. Administrativt hører landsbyen under Borne kommune i Slesvig-Flensborg kreds i den nordtyske delstat Slesvig-Holsten. I kirkelig henseende hører Guderød under Borne Sogn. Sognet lå i Slis Herred (Gottorp Amt, Sønderjylland), da området tilhørte Danmark.
Lindånæs (dansk) eller Lindaunis (tysk) er en landsby beliggende på en halvø (Store Næs) mellem Lindå Nor og Slien i det sydøstlige Angel i Sydslesvig. Administrativt hører Lindånæs under Borne Kommune i Kreis Slesvig-Flensborg i den nordtyske delstat Slesvig-Holsten. I kirkelig henseende hører landsbyen til Borne Sogn. Sognet lå i Slis Herred (Gottorp Amt, Sønderjylland), da området tilhørte Danmark.