Sankt Goar (abgekürzt: St. Goar) ist eine Stadt im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz am linken Ufer des Mittelrheins. Sie gehört der Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein an.
Die Burg Rheinfels ist die Ruine einer Spornburg auf einem Bergrücken zwischen dem linken Ufer des Rheins und dem Gründelbachtal oberhalb von St. Goar gelegen. Nach ihrem Ausbau zur Festung war sie die größte Wehranlage im Mittelrheintal zwischen Koblenz und Bingen und wurde nur noch von der Festung Ehrenbreitstein übertroffen, die im Mittelrheintal oberhalb des rechtsrheinischen, gleichnamigen Koblenzer Stadtteils liegt. Seit 2002 ist die Burg Rheinfels Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal.
Der Landkreis Sankt Goar war ein Landkreis in Rheinland-Pfalz. Eingerichtet wurde er im Jahr 1816 als Kreis Sankt Goar, nachdem das Rheinland preußisch geworden war. Administrativ war er dem Regierungsbezirk Koblenz in der Provinz Großherzogtum Niederrhein (ab 1822 Rheinprovinz) zugehörig und wurde in die Bürgermeistereien Bacharach, Boppard, Brodenbach, Halsenbach, Niederheimbach, Obergondershausen, Oberwesel, Pfalzfeld, Sankt Goar und Wiebelsheim unterteilt. Insgesamt gab es im Kreis zunächst 74 und zuletzt bei seiner Auflösung noch 70 Gemeinden.
Die Stiftskirche St. Goar ist eine evangelische Gemeindekirche in der Stadt Sankt Goar in Rheinland-Pfalz. Die ehemalige Stiftskirche gehört zu den prominentesten Vertretern mittelalterlicher Kirchenbauten im Rhein-Hunsrück-Kreis. Mit ihrer romanischen Krypta, dem spätromanischen Chor und dem spätgotischen Langhaus gibt sie reges Zeugnis von den Bautraditionen und architektonischen Entwicklungen am Mittelrhein.
Die katholische Kirche St. Goar und St. Elisabeth ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk in Sankt Goar im Rhein-Hunsrück-Kreis. Die neugotische Basilika wurde von 1887 bis 1891 nach Plänen der Architekten Heinrich Wiethase und Eduard Endler aus Köln errichtet.