Simmern/Hunsrück ist Kreisstadt des Rhein-Hunsrück-Kreises und einer der beiden Verwaltungssitze der Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen. Simmern ist gemäß Landesplanung als Mittelzentrum ausgewiesen.
Die Verbandsgemeinde Simmern/Hunsrück war eine Gebietskörperschaft im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehörten die Kreisstadt Simmern/Hunsrück und 31 weitere Ortsgemeinden an. Zum 1. Januar 2020 erfolgte die Fusion mit der Verbandsgemeinde Rheinböllen zur neuen Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen.
Das Herzog-Johann-Gymnasium (HJG) in Simmern ist das älteste Gymnasium im Hunsrück. Es steht in der nahezu ununterbrochenen Tradition der Simmerner Lateinschule in der kurpfälzischen Residenz vom Ende des 15. und Beginn des 16. Jahrhunderts (Konsolidierung). Auf den Sohn des mutmaßlichen Gründers, Herzog Johann II. führt die heutige Schule ihren Namen zurück. Das moderne Gymnasium wurde seit 1912 aufgebaut, das erste Abitur der ab 1923 vollberechtigten Anstalt fand 1926 mit fünf Prüflingen, darunter einer Abiturientin, statt. Die heutigen Gebäude wurden zwischen 1976 und 1984 bezogen. Mit einer Schülerzahl von etwa 1000 gehört die Schule zu den größten ihrer Art.
Der Jüdische Friedhof Simmern ist eine alte Begräbnisstätte in Simmern, der Kreisstadt des Rhein-Hunsrück-Kreises in Rheinland-Pfalz. Der jüdische Friedhof liegt etwa 200 m südöstlich des kommunalen Friedhofes. Seit 1992 ist der Friedhof ein geschütztes Kulturdenkmal.
Die evangelische Stephanskirche ist eine spätgotische Hallenkirche in Simmern/Hunsrück im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört zur evangelischen Kirchengemeinde Simmern im Kirchenkreis Simmern-Trarbach der Evangelischen Kirche im Rheinland und ist für ihre zahlreichen Grabdenkmäler der Herzöge von Pfalz-Simmern bekannt, die zu den wertvollsten Bildhauerarbeiten am Mittelrhein gehören.
Die Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG mit Sitz in Simmern/Hunsrück ist eine deutsche Genossenschaftsbank.