Husum (nordfriesisch Hüsem) ist Kreisstadt des Kreises Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Theodor Storms Gedicht Die Stadt bescherte Husum den Beinamen „graue Stadt am Meer“.
Schobüll (dänisch: Skobøl, friesisch: Schööbel) ist ein Stadtteil von Husum im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Der Ortsteil hat etwa 1600 Einwohner auf einer Fläche von 7,8 km². Er liegt rund 4 km vom Stadtkern entfernt und ist ein anerkannter Luftkurort.
Der Bahnhof Husum ist der Personenbahnhof der nordfriesischen Kreisstadt Husum.
Das Schloss vor Husum – so genannt, weil es zu seiner Erbauungszeit vor der Stadtgrenze lag – befindet sich in Husum im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Es war ursprünglich eine Nebenresidenz des herzoglichen Hauses Schleswig-Holstein-Gottorf und diente im 18. und 19. Jahrhundert als gelegentliche Residenz des dänischen Königshauses. Bereits während dieser Zeit nahm das nun „königliche Schloss“ die Amtsverwaltung auf, die sich nach 1864 fast auf das ganze Haus ausdehnte und hier bis ins 20. Jahrhundert verblieb.
Das Amtsgericht Husum ist ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit und eines von vier Amtsgerichten (AG) im Bezirk des Landgerichtes Flensburg und eines von 22 Amtsgerichten im Lande Schleswig-Holstein.
Die evangelisch-lutherische Marienkirche in Husum, erbaut von 1829 bis 1833 nach Entwürfen des dänischen Staatsbaumeisters Christian Frederik Hansen, gilt als eines der Hauptwerke des Klassizismus in Schleswig-Holstein.
Das Kirchlein am Meer ist eine frühgotische Backsteinkirche des 13. Jahrhunderts in Schobüll, einem Ortsteil von Husum in Schleswig-Holstein.
Das Theodor-Storm-Haus (Theodor-Storm-Museum, Storm-Zentrum) in Husum in Schleswig-Holstein ist ein Literaturmuseum für den Dichter und Schriftsteller Theodor Storm, der hier von 1866 bis 1880 lebte.
Die Hermann-Tast-Schule (bis 1914 Husumer Gelehrtenschule) ist ein humanistisches Gymnasium in Husum. Sie wurde 1527 gegründet und nach dem in Husum geborenen Theologen Hermann Tast (1490–1551) benannt.
Der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein LKN.SH ist eines der Exekutivorgane als Landesoberbehörde im Geschäftsbereich des Ministeriums für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein (MEKUN) des Landes Schleswig-Holstein. 2008 löste es das Amt für ländliche Räume (ALR) ab.
Der Kreis Husum war von 1867 bis 1970 ein Kreis in der preußischen Provinz Schleswig-Holstein bzw. in Schleswig-Holstein. Kreisstadt war Husum. Durch die Kreisgebietsreform von 1970 wurde der Kreis Husum mit den Kreisen Eiderstedt und Südtondern zum neuen Kreis Nordfriesland mit Sitz der Kreisverwaltung in Husum vereinigt. Der Kreis Nordfriesland ist Rechtsnachfolger des Kreises Husum.
Das Nationalpark-Haus Husum ist ein Zentrum für Umweltbildung, Naturschutz-Koordination und Verwaltung des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer in Husum. Betrieben wird das Haus von der Nationalpark Service gGmbH, dem WWF Deutschland, der Schutzstation Wattenmeer und dem Weltladen Husum. Die Eröffnung erfolgte 2004.
Das Nordfriesland Museum. Nissenhaus Husum ist das zentrale Museum für den Kreis Nordfriesland und die Stadt Husum. Es befindet sich im Ludwig-Nissen-Haus, einem Gebäude, das aus dem Nachlass Ludwig Nissens an die Stadt Husum übertragen wurde.
Das Schiffahrtsmuseum Nordfriesland (Eigenschreibweise mit zwei "f") befindet sich am Zingel 15 in Husum, Schleswig-Holstein. Hier werden auf vier Ebenen die Beziehungen des Hafens der Stadt und des Kreises Nordfriesland zum Schiffbau, zur Schifffahrt, zum Walfang und zur Küstenfischerei dargestellt. Größere Exponate wie eine historische Slipanlage, Motoren und Anker befinden sich im Freigelände.
Der Husumer Wasserturm ist ein ehemaliger Wasserturm in Husum. Er steht nicht auf dem höchsten Punkt des Stadtgebietes, sondern nahe dem Zentrum der Stadt an der Nordwestecke des Schlossgartens. Neben seinem technischen Nutzwert hatte er von Anfang an eine ästhetische Bedeutung, denn Turmbauten, die Husum eine charakteristische Silhouette gaben, fehlten in der Stadt.
Das Weihnachtshaus Husum ist ein privates Museum in Husum, der Kreisstadt des schleswig-holsteinischen Kreises Nordfriesland. Als kleines Spezialmuseum befasst es sich mit der Kulturgeschichte der Weihnachtszeit und des Weihnachtsfestes in Deutschland. Angeschlossen ist ein Museumsshop, der in einem historischen Laden aus dem 19. Jahrhundert eingerichtet wurde. Das 2008 eröffnete Weihnachtshaus befindet sich in einem Gebäude aus der Gründerzeit, das in der Husumer Altstadt liegt und als geschütztes Kulturdenkmal in der Liste der Kulturdenkmale des Landes Schleswig-Holstein eingetragen ist.
Die Husum danske kirke (zu deutsch: Dänische Kirche Husum) ist ein Kirchengebäude der evangelisch-lutherischen Dänischen Kirche in Südschleswig (dänisch Dansk Kirke i Sydslesvig) in der Stadt Husum im Kreis Nordfriesland.
Das Asmussen-Woldsen-Denkmal in Husum, auch Tine-Brunnen genannt, ist ein von Adolf Brütt gestalteter zentraler Marktbrunnen, der mit seiner Bronze-Statue, der „Tine“, als Wahrzeichen der Stadt gilt.
Das alte Rathaus (Historisches Rathaus Husum) steht an der Nordseite des Husumer Marktplatzes, in der Großstraße 27, und wurde im Jahr 1601 errichtet. Im Laufe der Zeit erfolgten immer wieder Umbaumaßnahmen, die den Bedürfnissen der jeweiligen Zeit angepasst wurden. Das Historische Rathaus Husum zählt zu den Kulturdenkmälern in Husum.
Die Theodor-Storm-Schule (TSS) ist ein 1866 von Sophie Jacobsen gegründetes Gymnasium mit Musikzweig in Husum. Namensgeber ist der Husumer Schriftsteller und Jurist Theodor Storm (1817–1888).
Das Gasthaus zum Ritter St. Jürgen, heute ein Altersheim mit Predigtsaal am östlichen Rand der Husumer Altstadt (Osterende 18), besitzt eine bis ins Mittelalter zurückreichende Baugeschichte und Tradition der Fürsorge.
Die heutige Fliegerhorstkaserne in Husum im Kreis Nordfriesland wurde 1940 als Garnison der Wehrmacht zur Nutzung übergeben. Wegen ihrer Nutzung durch Einheiten der Kriegsmarine wurde sie als Marinekaserne bezeichnet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 besetzten zunächst britische Truppen die Kaserne, die nunmehr Leicester Barracks hieß. Ihnen folgten zwischen 1948 und 1953 Einheiten der norwegischen Armee. 1956 übernahm die Bundeswehr das Areal und nutzt es bis heute hauptsächlich für Einheiten der Luftwaffe. Deshalb kam es zur Änderung in der Benennung der Kaserne. Die Anlage umfasst eine Fläche von 27,46 Hektar.