Das theater itzehoe ist das Theater der Stadt Itzehoe. Der markante Bau liegt am Theaterplatz zwischen Alt- und Neustadt. Entworfen wurde das ovale Theatergebäude durch den Architekten Gottfried Böhm. Baubeginn war 1982, am 26. September 1992 wurde das Haus an der heutigen Spielstätte mit einem Konzert des Cellisten David Geringas eröffnet. 2017 wurde der Bau in die Liste der Kulturdenkmale Schleswig-Holsteins aufgenommen.
Der Kreis Steinburg ist eine Gebietskörperschaft mit 132.731 Einwohnern (31. Dezember 2024) im Land Schleswig-Holstein. Er gehört zur Metropolregion Hamburg. Verwaltungssitz des Kreises ist die Stadt Itzehoe.
Itzehoe (gesprochen [ɪtsəˈhoː] () mit Dehnungs-e, plattdeutsch: Itzhoe) ist eine Mittelstadt im Südwesten Schleswig-Holsteins beiderseits der Stör. Sie ist die Kreisstadt des Kreises Steinburg und zählt zu den ältesten Städten Holsteins.
Das Amtsgericht Itzehoe ist ein deutsches Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit. Es ist eines von vier Amtsgerichten (AG) im Bezirk des Landgerichts Itzehoe und eines von 22 Amtsgerichten in Schleswig-Holstein. Das Amtsgericht Itzehoe beschäftigt um die 100 Angestellte.
Der Bahnhof Itzehoe ist ein Personen- und Güterbahnhof im schleswig-holsteinischen Itzehoe. Er ist an der Marschbahn gelegen, welche von Elmshorn bis hierhin elektrifiziert ist. Das Empfangsgebäude samt Nebengebäuden steht unter Denkmalschutz.
Die Bismarcksäule von Itzehoe (auch unter dem Namen Bismarckturm bekannt) steht im Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein. Sie ist eines der zu Ehren von Otto von Bismarck errichteten Denkmäler und einer der acht Bismarcktürme in Schleswig-Holstein.
Die Burg Esesfeld (oder Esesfelth, auch Esesfeldburg) ist eine abgegangene Ringwallburg, die im Jahr 809 auf Befehl Kaiser Karls des Großen an der Stör errichtet wurde. Die Herkunft ihres Namens ist nicht eindeutig geklärt. Sie ist – anders als noch bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts angenommen – nicht identisch mit der innerhalb der Störschleife angelegten Burg Itzehoe, die erst um das Jahr 1000 unter den Billungerherzögen gebaut wurde.
Die Edendorfer Tonkuhle im Itzehoer Stadtteil Edendorf ist ein Tagebaurestsee. Da es mehrere Tonkuhlen in Edendorf gibt, wird sie zur Abgrenzung von den kleineren auch als große Edendorfer Tonkuhle bezeichnet.
Der Geschichtenberg in Itzehoe – aufgrund von Ausgrabungen in der NS-Zeit lange irrtümlich als „Germanengrab“ und entsprechend seiner historisch überlieferten Nutzung auch „Itzehoer Galgenberg“ genannt – erinnert an einen der besonders eindrucksvollen Grabhügel der Nordischen Bronzezeit in Schleswig-Holstein und liegt an der Timm-Kröger-Straße / Langer Peter am Rand der Innenstadt von Itzehoe. Es handelt sich um einen erdbedeckten Kuppelbau aus Ziegelmauerwerk, der äußerlich der ursprünglichen Hügelgrabanlage nachempfunden ist. Das Bauwerk wurde 1938 während der Zeit des Nationalsozialismus zu Propagandazwecken errichtet. Es gliedert sich in eine Eingangshalle mit Tonnengewölbe und einen Kuppelbau über kreisförmigem Grundriss. Das Bauwerk überfängt drei Basisgräber der bronzezeitlichen Nekropole, die infolge von Nachbestattungen zu einem mehrschichtigen, mächtigen Hügelgrabkomplex angewachsen war. Dieser wurde in späterer Zeit als Galgenberg des Itzehoer Zisterzienserinnenklosters genutzt und 1937 von Günther Haseloff im Auftrag des Kieler Museums vaterländischer Alterthümer freigelegt und wissenschaftlich untersucht. Die Bezeichnung Galgenberg ist geläufig aber ungenau, da es im Stadtgebiet von Itzehoe insgesamt vier Galgenberge gab, die gleichzeitig von den vier historischen Gerichtsbarkeiten als jeweilige Hinrichtungsstätte genutzt wurden. Drei davon waren Grabhügel aus der Bronzezeit. Vom Galgenberg aus war damals ohne die heutige Stadtbebauung ein weiter Blick über die Marschen möglich. Seit 2020 heißt der historische Ort offiziell GeSCHICHTENberg Itzehoe. Eine Arbeitsgruppe im Heimatverband für den Kreis Steinburg e. V. entwickelt hier eine Bildungsstätte gleichen Namens.
Die Große Tonkuhle in Itzehoe ist ein Baggersee, der durch Tonabbau entstanden ist.
Der Stormsteich ist ein Teich im Norden Itzehoes.
Das Klinikum Itzehoe ist ein Krankenhaus in Itzehoe. Es ist eines der größten Krankenhäuser in Schleswig-Holstein und akademisches Lehrkrankenhaus der Christian-Albrechts-Universität Kiel, der Universität zu Lübeck sowie der Universität Hamburg. Das Klinikum ist mit mehr als 2900 Mitarbeitern (2023) der größte Arbeitgeber im Kreis Steinburg; es beschäftigt 380 Ärzte und 980 Mitarbeiter im Pflegebereich (2023). Das Klinikum ist Mitglied des schleswig-holsteinischen Krankenhausverbundes 6K. Träger des Klinikums ist ein Zweckverband des Kreises Steinburg und der Stadt Itzehoe. Ärzte des Klinikums besetzen ein Notarzteinsatzfahrzeug des Kreises Steinburg. Pro Jahr werden im Klinikum 28.688 Patienten stationär und 47.934 ambulant behandelt (2023). Das Umsatzvolumen lag zuletzt bei rund 187,8 Millionen Euro.
Das Kloster Itzehoe ist eine ehemalige Zisterzienserinnenabtei in Itzehoe, die nach der Reformation zu einem adeligen evangelischen Damenstift umgewandelt wurde. Den Konvent der Damen leitet eine Äbtissin.
Die St.-Jürgen-Kapelle in Itzehoe ist ein Kirchengebäude, das heute zu den Kulturdenkmalen der Stadt gehört.
Die evangelisch-lutherische Stadtkirche St. Laurentii im Zentrum von Itzehoe (Kirchenstraße 6) ist das größte sakrale Bauwerk der Stadt.
Das Wenzel-Hablik-Museum beherbergt den Nachlass des deutsch-böhmischen Künstlers Wenzel Hablik (1881–1934), der von 1907 bis zu seinem Tod in Itzehoe gelebt und gearbeitet hat. Das Museum befindet sich seit 1995 in dem unter Denkmalschutz stehenden Kaufmannshaus in der Reichenstraße 21 in Itzehoe.
Die Kammer von Warringholz Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein, entstand zwischen 3600 und 3200 v. Chr. als Megalithanlage der Trichterbecherkultur (TBK). Die rechteckige Steinkammer ist ein erweiterter Dolmen mit ursprünglich vier Deck- und vier Tragsteinen (Orthostaten) und war auf der etwa einen halben Meter hohen, aus der angrenzenden Niederung weithin sichtbaren Sandkuppe errichtet worden. Ihr Innenraum maß 3,5 m in der Länge und 1,2 m in der Breite. Als Nachbestattungen einer späteren Zeitstufe fanden sich Beigaben der Einzelgrabkultur (2800 bis 2300 v. Chr.; hier: Untergrabzeit).
Die beiden Nagel’schen Fachwerkhäuser in Itzehoe wurden 1659 erbaut und stehen unter Denkmalschutz.
Die Auguste Viktoria Schule (AVS) in Itzehoe ist ein städtisches Gymnasium.
Die Justizvollzugsanstalt Itzehoe ist die älteste und kleinste der fünf schleswig-holsteinischen Justizvollzugsanstalten (JVA).
Die Kaiser-Karl-Schule (KKS) in Itzehoe ist ein städtisches Gymnasium für Jungen und Mädchen, in dem ca. 850 Schülerinnen und Schüler von rund 65 Lehrkräften unterrichtet werden. Schuldirektorin ist Regina Hübinger. In der KKS besteht ein vielfältiges Angebot an Arbeitsgemeinschaften, wie das einer international tätigen Theater-AG, einer Basketball-AG, einer Kunst-AG und einer Volleyball-AG. Die Kaiser-Karl-Schule ist Stützpunktschule des Enrichment-Verbundes Steinburg und trägt unter anderem den Titel der Europaschule und Kulturschule.
Das Sophie-Scholl-Gymnasium (SSG) ist ein Gymnasium des Kreises Steinburg (Schleswig-Holstein) in Itzehoe.