Der Bahnhof Hamburg-Blankenese liegt etwa 13 Kilometer westlich des Hamburger Hauptbahnhofes im Hamburger Stadtteil Blankenese. Es handelt sich um einen Kopfbahnhof, der inzwischen ausschließlich von der Hamburger S-Bahn genutzt wird.
Goßlers Park ist ein Park im Hamburger Stadtteil Blankenese. Er liegt nördlich der Blankeneser Landstraße in der Nähe des Blankeneser S-Bahnhofs.
Der Baursberg im Hamburger Stadtteil Blankenese ist mit einer Höhe von 91,6 m ü. NHN nach dem Hasselbrack (116,2 m ü. NHN) die zweithöchste Erhebung der Hansestadt. Auf seinem Gipfel befindet sich auf einem parkähnlichen Gelände das 1859 in Betrieb genommene Wasserwerk Baursberg, das noch heute Teile des Hamburger Westens (u. a. die Stadtteile Blankenese und Othmarschen) mit Trinkwasser versorgt. Während ursprünglich die Aufbereitung des Elbwassers im Vordergrund stand, wird seit 1960 ausschließlich Grundwasser gefördert. Seit 1990 sind die Brunnen als erstes Wasserschutzgebiet in Hamburg geschützt. 2006 wurde die Wasserschutzgebietsverordnung geändert, wodurch sich das Schutzgebiet von 16,4 km² auf 10,0 km² verkleinerte.
Der Süllberg (ursprünglich „Sollenberge“) im Hamburger Stadtteil Blankenese ist mit 74,6 m ü. NHN Höhe eine der höchsten Erhebungen in der Hansestadt. Er prägt mit seiner markanten Silhouette das öffentliche Bild des Stadtteils und wird vielfach als Hausberg Hamburgs bezeichnet. Auf seinem Gipfelplateau wurde zweimal eine Burg errichtet. Heute steht dort ein Hotel mit Restaurant.
Das Amtsgericht Hamburg-Blankenese ist das kleinste der acht Amtsgerichte der Freien und Hansestadt Hamburg.
Baurs Park ist ein öffentlicher Park im Hamburger Stadtteil Blankenese im Bezirk Altona.
Das Goßlerhaus wurde 1794 von Christian Frederik Hansen als Landhaus für den Courtmaster John Blacker der Merchant Adventurers errichtet und später von seinem letzten Eigentümer und Namensgeber John Henry Goßler stark verändert. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude im Hamburger Stadtteil Blankenese beherbergt die Janssen-Bibliothek und ist Veranstaltungsort des Fördervereins Goßlerhaus.
Der Hessepark befindet sich im Hamburger Stadtteil Blankenese. Der Park ist nach der Familie der letzten Besitzer benannt.
Der Ring der Einzelpaddler ist ein Kanusport-Verein aus Hamburg-Blankenese der 1931 gegründet wurde und Mitglied im Deutschen Kanu-Verband (DKV). Mit rund 600 Mitgliedern ist er der zweitgrößte Hamburger Kanuverein hinter dem Alster-Canoe-Club.
Die Kirche Maria Grün, eigentlich Sankt Mariä Himmelfahrt, in Hamburg-Blankenese ist eine katholische Pfarrkirche aus der Zeit der Weimarer Republik. Sie liegt am südöstlichen Rand des Stadtteils an der Kreuzung von Schenefelder Landstraße und Elbchaussee, unweit der Stadtteilgrenze zu Nienstedten auf ehemals zum Dorf Dockenhuden gehörenden Gebiet. Der Hirschpark und die ehemals ebenfalls eigenständige Siedlung Mühlenberg trennen die Kirche von der Elbe.
Das Landhaus Michaelsen ist eine repräsentative Villa am Grotiusweg 79 im Hamburger Stadtteil Blankenese unmittelbar zwischen dem hohen Elbufer und dem Sven-Simon-Park an der Grenze zum Stadtteil Rissen. Das Haus wurde 1922/23 nach Entwürfen des Architekten Karl Schneider gebaut und steht zusammen mit den Mauern der Gartenanlage seit 1986 unter Denkmalschutz. Das Gebäude wird seit Mitte der 1980er Jahre als Puppenmuseum Falkenstein genutzt.
Das heutige Gymnasium Blankenese wurde 1892 in der Frühzeit des Deutschen Kaiserreichs als Realschule für Jungen gegründet, nur 20 Jahre nach der Proklamation des preußischen Königs Wilhelm I. als Kaiser im Januar 1871. Die Geschichte der Gründung und die weitere Entwicklung der Schule ist mit Ausnahme der Zeit des Nationalsozialismus gut dokumentiert. Für einige Jahrzehnte nach 1945 in der Nachkriegszeit nannte sich die Schule Wissenschaftliche Oberschule für Jungen, für die es eine Aufnahmeprüfung gab. Heute ist das Gymnasium ein staatliches, neusprachliches Gymnasium für Jungen und Mädchen im Stadtteil Hamburg-Blankenese. Die Gebäude der Schule und die Sportanlagen befinden sich im Bereich von Kirschtenstraße, und Oesterleystraße nur ca. 500 m westlich entfernt vom S-Bahnhof Hamburg-Blankenese. Auch die Wege und Parkanlagen im benachbarten Hessepark und im Goßlers Park können für den Sportunterricht genutzt werden.
Das Marion-Dönhoff-Gymnasium (MDG) ist ein Gymnasium in Hamburg-Blankenese. Die Schule wurde 1890 gegründet und war bis 1968 eine Mädchenschule. Bis 2009 hieß die Schule Gymnasium Willhöden, dann wurde sie nach Marion Dönhoff benannt.
Das Puppenmuseum Falkenstein ist ein Museum europäischer Kultur- und Sozialgeschichte in Hamburg. Es wurde 1986 von der Sammlerin Elke Dröscher eröffnet und stellt historische und kulturelle Aspekte der bürgerlichen Lebenswelt vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die 1960er Jahre dar. Präsentiert wird die Sammlung in einem 1923 von Karl Schneider erbauten Landhaus, welches zu den Architekturdenkmälern Hamburgs zählt.
Die Uwe war ein Binnenschiff, dessen Heck seit 1976 als Wrack in der Elbe vor Hamburg-Blankenese liegt. Es ist wegen seiner Nähe zum Ufer ein bekanntes Fotomotiv.
Das Blankeneser Kino ist ein Programmkino in der Blankeneser Bahnhofstraße im Hamburger Stadtteil Blankenese. Es ist eines der wenigen typischen Vorstadtkinos in Hamburg, die das Kinosterben seit den 1970er Jahren überdauert haben. Das Kino wird von Filmtheaterbetreiber Hans-Peter Jansen betrieben, der mit den Elbe-Filmtheater, Koralle-Kino, Studio Kino in Hamburg, dem ASTRA Filmtheater Plön und dem Burg Filmtheater Fehmarn vor allem mit kleinen regionalen Kinos aktiv ist.
Die Polstjernan war ein finnischer Viermast-Gaffelschoner mit Hilfsmotor, der seit 1926 als Wrack und Fotomotiv vor dem Hamburger Stadtteil Blankenese liegt.
Die Stadtteilschule Blankenese ist eine städtische Schule in der Freien und Hansestadt Hamburg. Sie ist in dem zum Hamburger Bezirk Altona gehörenden Stadtteil Blankenese gelegen. Ihr inhaltlicher Schwerpunkt liegt im Bereich der ästhetischen Bildung – Musik, Kunst und Darstellendes Spiel.
Die Villa Jako ist ein denkmalgeschütztes Wohnhaus, das in einen landschaftlichen Waldpark eingebunden ist. Das Areal liegt in Hamburg-Blankenese, Wilmans Park 17. Das Haus und die Gartenanlage sind unter der Nummer 29445 in der Liste der Kulturdenkmäler in Hamburg-Blankenese eingetragen.
Das Richard-Dehmel-Haus (auch Dehmelhaus) befindet sich in Hamburg-Blankenese, Richard-Dehmel-Straße 1. Der Lyriker Richard Dehmel bezog das vom Hamburger Architekten Walther Baedeker entworfene Gebäude mit seiner Frau Ida 1912. Baedeker baute das Haus auf eigene Kosten, um den drohenden Wegzug des Dichters aus Blankenese zu verhindern. Ein Jahr später schenkten Freunde und Verehrer Richard Dehmel das zunächst zur Miete bewohnte Haus zu seinem 50. Geburtstag.
Das Landhaus P. Godeffroy ist ein vom Architekten Christian Frederik Hansen entworfenes klassizistisches Landhaus an der Elbchaussee in Hamburg-Nienstedten.
Der Polterberg im Hamburger Stadtteil Blankenese ist mit einer Höhe von 83,9 m ü. NHN die vierthöchste Erhebung der Hansestadt und Teil des Blankeneser Elbhangs. Er befindet sich 300 m südöstlich des Baursbergs (91,6 m) und 490 m nordwestlich des Wasebergs (86,6 m), dem zweit- und dritthöchsten Berg Hamburgs, im Landschaftsschutzgebiet Altona-Südwest, Ottensen, Othmarschen, Klein Flottbek, Nienstedten, Dockenhuden, Blankenese, Rissen. Die Elbe ist nur 420 m entfernt.
Der Bismarckstein ist ein Gedenkstein mit umgebendem, gleichnamigen Park im Hamburger Stadtteil Blankenese. Er steht auf dem Waseberg nahe der gleichnamigen Straße sowie Schinckels Park.