Die Ballinstadt, Eigenschreibweise „BallinStadt – das Auswanderermuseum Hamburg“, ist ein 2007 eingeweihtes Auswanderungsmuseum in Hamburg-Veddel, das am Ort der früheren Auswandererhallen errichtet wurde. Es entstand über 100 Jahre nachdem der Hapag-Reeder Albert Ballin die ersten Auswandererhallen 1901 hatte errichten lassen. In drei originalgetreu rekonstruierten Gebäuden thematisiert die BallinStadt die Auswanderung über Hamburg sowie Migrationsbewegungen vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
Der Straßenbahntunnel Veddel ist ein 220 Meter langer Tunnel in Hamburg-Veddel. Ursprünglich gebaut, um eine zweispurige Straßenbahnlinie kreuzungsfrei in einen Autobahnzubringer einzufädeln, wird der Tunnel seit der Einstellung des Straßenbahnbetriebs von Bussen und Taxis genutzt. Daher trägt er heute auch den Namen Bustunnel Veddel.
Der Moorkanal ist ein Kanal im Industriegebiet Peute des Hamburger Stadtteils Veddel. Er ist 270 Meter lang und bis auf die Querung der Moorkanalbrücke, wo er sich auf 30 Meter verschmälert, durchgängig 52 Meter breit.
El Müggenburger Kanal és un canal navegable de 2 800 metres al barri de l'illa de Veddel al port d'Hamburg a Alemanya. Connecta els canals Peutekanal i Moorkanal a l'Hovekanal. El canal que queda sotmès al moviment de la marea connecta amb l'Elba via el Peutekanal.
Der Peutekanal im Hamburger Hafen verbindet die Norderelbe mit dem Müggenburger Zollhafen. Der Kanal ist 720 m lang und trennt die Peute von der Veddel. Er wird von den Straßenbrücken Erste Peuter Bücke und Zweite Peuter Brücke sowie der ehemaligen Eisenbahnbrücke der Hamburger Hafenbahn, der Beesenlandbrücke, überquert. Etwa in der Mitte des Peutekanals zweigt der Hovekanal ab.
Die evangelisch-lutherische Immanuelkirche in Hamburg-Veddel gehört und dient einer Gemeinde der Nordkirche.
Die Schule auf der Veddel ist eine Stadtteilschule im Hamburger Stadtteil Veddel. In diesem durch Elbe, Kanäle und Hafenanlagen recht isoliert liegenden Stadtteil ist sie die einzige Schule. Die Schule auf der Veddel hat eine eigene Grundschulstufe und eine Sekundarstufe I und kann somit von der Vorschule bis zur 10. Klasse besucht werden. Die Schule wurde 1932 gegründet, der Entwurf für das heute denkmalgeschützte Schulgebäude stammt von Fritz Schumacher. Seit der Gründung hieß die Schule nach ihrer Adresse Schule Slomanstieg, entsprechend der Schulform erst Volksschule Slomanstieg, dann Grund-, Haupt- und Realschule Slomanstieg. Ab 2010 wurde die Schule im Rahmen der Hamburger Schulreform zur Stadtteilschule umgewandelt und nach ihrem Stadtteil neu benannt.