Der Harvestehuder Tennis und Hockey-Club (HTHC) entstand am 15. Mai 1919 durch die Verschmelzung des Harvestehuder Hockey Clubs (HHC) und des Harvestehuder Lawn-Tennis-Clubs (HLTC). Der HLTC wurde 1891 gegründet und begann auf der Anlage des „Eisbahn-Vereins vor dem Dammthor“ in Harvestehude, Tennis zu spielen. Der 1904 gegründete HHC nutzte den auf diesem Gelände 1903 angelegten Hockeyplatz und pachtete ab 1913 das Gelände am Voßberg/Barmbeker Straße. Heute hat der Club zwei Standorte in Hamburg, den Voßberg und eine Anlage in Langenhorn. Seit 2002 wird im HTHC auch Lacrosse angeboten, die HTHC Hamburg Warriors bilden mit insgesamt acht Teams im Jugend- und Erwachsenenbereich eine wichtige Sparte im HTHC. Der erste Europapokal der Landesmeister im Damen-Feldhockey wurde 1974 vom Verein ausgetragen und auch gewonnen.
Die Sporthalle Hamburg, oder auch Alsterdorfer Sporthalle, ist eine Mehrzweckhalle im Stadtteil Winterhude, Bezirk Nord, der Freien und Hansestadt Hamburg. Sie bietet insgesamt 4144 Sitzplätze. Diese setzen sich aus den 2080 fest montierten Sitzen auf den Rängen, den 1344 Sitzplätzen auf den ausfahrbaren Tribünen sowie den 720 Plätzen auf der Teleskoptribüne auf der Südseite zusammen. Ohne Bestuhlung des Innenraums sind bei Konzerten bis zu 7000 Besucher zugelassen. Die Alsterdorfer Sporthalle ist nach der Barclays Arena die zweitgrößte Veranstaltungshalle der Stadt. Sie wird vom Bezirksamt Hamburg-Nord betrieben und liegt an der Grenze zum Stadtteil Alsterdorf.
Die Gelehrtenschule des Johanneums, kurz Johanneum, ist das älteste Gymnasium Hamburgs. Es wurde 1529 auf Anregung von Johannes Bugenhagen gegründet und war anfangs im während der Reformation aufgehobenen Johanniskloster untergebracht, von dem auch der Name Johanneum abgeleitet ist. 1840 bezog die Schule einen klassizistischen Neubau am Speersort; seit 1914 ist sie in Hamburg-Winterhude ansässig.
Die Matthäuskirche ist eine 1910–1912 vom Hamburger Baumeister Julius Faulwasser in neobarocken Bauformen errichtete Backsteinkirche in Hamburg-Winterhude. Die Kirche in der Gottschedstraße gehört mit der Heilandskirche (Winterhuder Weg) und der Bodelschwinghkirche (Forsmannstraße) zur Kirchengemeinde Hamburg-Winterhude-Uhlenhorst im Kirchenkreis Hamburg-Ost der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland.
Die Edekabank AG ist eine deutsche Universalbank und ein Unternehmen des Edeka-Verbundes mit Sitz im Edeka-Gebäude in der City-Nord in Hamburg.
Der U-Bahnhof Sierichstraße ist eine Haltestelle der Hamburger U-Bahn-Linie U3 im Stadtteil Winterhude. Das Kürzel der Station bei der Betreiber-Gesellschaft Hamburger Hochbahn lautet „SI“. Der U-Bahnhof hat täglich 6.832 Ein- und Aussteiger (Mo–Fr, 2019).
Der U-Bahnhof Borgweg ist eine Haltestelle der Hamburger U-Bahn-Linie U3 im Stadtteil Winterhude. Das Kürzel der Station bei der Betreiber-Gesellschaft Hamburger Hochbahn lautet „BO“. Im Jahr 2019 hatte die Station werktags im Durchschnitt 13.334 Ein- und Aussteiger.
Der U-Bahnhof Hudtwalckerstraße ist eine Haltestelle der Hamburger U-Bahn-Linie U1 im Stadtteil Winterhude. Das Kürzel der Station bei der Betreiber-Gesellschaft Hamburger Hochbahn lautet „HU“. Täglich steigen hier durchschnittlich 11.131 Menschen ein und aus (mo–fr, 2019).
Der U-Bahnhof Saarlandstraße ist eine Station der Hamburger U-Bahn-Linie U3 im Stadtteil Winterhude. Das Kürzel der Station bei der Betreiber-Gesellschaft Hamburger Hochbahn lautet „SA“. Der U-Bahnhof hat täglich 9.318 Ein- und Aussteiger (Mo–Fr, 2019).
Das Polizeimuseum Hamburg im Stadtteil Hamburg-Winterhude befindet sich auf dem zugangsbeschränkten Gelände der Akademie der Polizei Hamburg. Es gibt einen Überblick über ca. 200 Jahre Arbeit der Polizei Hamburg und präsentiert Methoden der Kriminaltechnik sowie ausgewählte Hamburger Kriminalfälle seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Das Polizeimuseum wird mitbetreut vom Hamburger Polizeiverein.
Die Jahnkampfbahn ist eine Leichtathletiksportstätte im Hamburger Stadtteil Winterhude in unmittelbarer Nähe zum Planetarium.
Die Klärchenbrücke ist eine Straßenbrücke im Hamburger Stadtteil Winterhude. Mit ihr quert die gleichnamige Straße den Leinpfadkanal.
Der Stadtpark Hamburg ist ein 148 Hektar großer öffentlicher Park im Stadtteil Winterhude im Bezirk Hamburg-Nord in Hamburg. Der 1914 eröffnete Park gilt als bedeutendes Beispiel für die Wandlung des deutschen Garten- und Landschaftsbaues vom Volksgarten zum Volkspark.
Die Komödie Winterhuder Fährhaus ist ein Privattheater in Hamburg. Es liegt in Winterhude an der Hudtwalckerstraße, Ecke Winterhuder Kai, unmittelbar an der Alster. Das Theater wurde 1988 von Jürgen Wölffer gegründet. Der Standort ist vor Errichtung des Theaters seit Mitte des 19. Jahrhunderts als Ausflugslokal und Veranstaltungsstätte über die Grenzen des Stadtteils bekannt geworden, hat aber nie als Fährhaus im eigentlichen Sinne gedient.
Die Leichtathletik-Halle in Hamburg ist eine Sport-Trainingshalle in Hamburg-Winterhude, unmittelbar neben der Sporthalle Hamburg. Nachdem fast 50 Jahre lang mehrere Planungsansätze (u. a. 1986 und 1992) nicht zum Baubeginn geführt hatten, erfolgte erst am 4. April 2003 die endgültige Grundsteinlegung, der ihrerseits nochmals eine mehr als 1 ½ Jahre dauernde Leerlaufphase bis zum tatsächlichen Baubeginn im Februar 2005 folgte. Der Entwurf und die Bauüberwachung erfolgte durch das Architektenbüro Markovic, Ronai, Lütjen und Voss. Bauherr war die Behörde für Bildung und Sport. Die Inbetriebnahme fand am 4. November 2006 statt, die offizielle Eröffnungsfeier am 29. November 2006. Trotz ihrer Konzeptionierung als Trainingshalle wird sie für Wettkämpfe genutzt, u. a. im Januar 2009 für die deutschen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften.
Der Stadtparksee in Hamburg-Winterhude ist das größte Gewässer im Hamburger Stadtpark. Er wurde zusammen mit diesem in den Jahren 1910 bis 1914 als Ausgleich für andere, mittlerweile bebaute Grünflächen angelegt und sollte Flächen für Sport und Erholung bieten. Oberbaudirektor Fritz Schumacher (1869–1947) nannte ihn „Großer See“.
Das Magazin-Filmkunsttheater ist ein Programmkino in Hamburg-Winterhude mit wechselndem Programmangebot. Das Kino befindet sich in einer denkmalgeschützten Wohnanlage, die von Fritz Schumacher als Heimstätte für einfache Arbeiter- und Rentnerfamilien konzipiert wurde. Heute ist das Magazin – nach dem Passage Kino – das älteste noch erhaltene und bespielte Traditionskino Hamburgs.
Das Landeskriminalamt Hamburg ist – neben fünf weiteren – eine Organisationseinheit der Polizei Hamburg.
Der Rondeelteich ist ein runder Teich in Hamburg-Winterhude. Er hat einen Durchmesser von 140 Metern. Im Westen endet der Leinpfadkanal, im Süden führt der Rondeelkanal mit dem Goldbekkanal als Abzweig zum rund 400 Meter entfernten Nordende der Außenalster.
Die Stadtteilschule Winterhude ist eine Stadtteilschule mit etwa 1400 Schülerinnen und Schülern im Hamburger Stadtteil Winterhude. Die nach dem Entwurf von Fritz Schumacher erbaute Schule in der zeitgleich errichteten Jarrestadt wurde 1930 eröffnet.
Der ehemalige Wasserturm in Hamburg-Winterhude steht am nordwestlichen Ende der Hauptsichtachse im Hamburger Stadtpark. Der 64,5 m hohe Backsteinbau war der letzte Wasserturm, der in Hamburg für die öffentliche Wasserversorgung gebaut wurde.
Der Rondeelkanal ist ein künstlicher Kanal in Hamburg-Winterhude. Er erstreckt sich vom Rondeelteich zur Außenalster und ist verbunden mit dem Goldbekkanal.
Die Heinrich-Hertz-Schule ist eine staatliche Stadtteilschule im Hamburger Stadtteil Winterhude. Die Schule besitzt einen Gymnasialzweig, an dem Schüler das Abitur nach zwölf Schuljahren (G8) ablegen können. Die Heinrich-Hertz-Schule wurde 1907 als Realgymnasium gegründet und nutzte einen eigenen Schulbau im Stadtteil Eimsbüttel. 1937 zog die Schule in das Schulgebäude der von den Nationalsozialisten geschlossenen Lichtwarkschule in Winterhude um. Dieser Schulbau stammt von Fritz Schumacher und ist denkmalgeschützt. 1968 übernahm die Heinrich-Hertz-Schule auch das Gebäude einer angrenzenden Doppel-Volksschule. Die Heinrich-Hertz-Schule kooperiert im Oberstufenbereich mit der benachbarten Blindenschule (BZBS). Die Schule ist nach dem Physiker Heinrich Hertz benannt.
Die Trinkhalle ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk im Hamburger Stadtpark.
Die Krugkoppelbrücke ist eine denkmalgeschützte Straßenbrücke, die die Alster an der Nordseite der Außenalster zwischen den Hamburger Stadtteilen Harvestehude und Winterhude überspannt und die Straße „Krugkoppel“ über den Fluss führt.
Das Landhaus Walter ist ein denkmalgeschütztes Gebäude im Hamburger Stadtpark.
Der City-Nord-Park ist ein denkmalgeschützter Park in Hamburg. Der Charakter des Parks wird durch die Lage zwischen den Bürohäusern der namensgebenden City Nord bestimmt.
Die Fernsichtbrücke ist eine Straßenbrücke im Hamburger Stadtteil Winterhude. Sie bildet gemeinsam mit der größeren Krugkoppelbrücke den nördlichen Abschluss des Landschaftsraumes der Außenalster.
Die Bellevuebrücke ist eine Straßenbrücke im Hamburger Stadtteil Winterhude.
Die Stadthallenbrücke ist eine Straßenbrücke in Hamburg-Winterhude, die in der Nähe des Hamburger Stadtparks über den Goldbekkanal führt. Sie wurde zwischen 1914 und 1916 unter dem Oberbaudirektor Fritz Schumacher errichtet und ist mit der Nummer 22022 in der Denkmalliste der Hamburger Kulturbehörde verzeichnet.
Die Wiesendammbrücke ist eine Straßenbrücke in Hamburg-Winterhude, die südlich des Hamburger Stadtparks über den Goldbekkanal führt. Die Brücke ist nach der Winterhuder Straße Wiesendamm benannt. Dieser Begriff leitet sich seinerseits von der älteren Bezeichnung der Gegend „Achtern Wischen“ (= hinter den Wiesen) ab.
Das Alabama ist ein Programmkino auf dem Gelände des Hamburger Kulturzentrums Kampnagel in Hamburg-Winterhude.
Die Jahnbrücke verbindet die Hamburger Stadtteile Winterhude und Barmbek-Nord am Rande der City Nord. Sie ist Teil des Hauptverkehrsstraßennetzes von Hamburg im Verlauf des Rings 2 und trägt den amtlichen Straßenschlüssel J118.
Die evangelisch-lutherische Paul-Gerhardt-Kirche im Hamburger Stadtteil Winterhude ist nach dem Theologen und Liederdichter Paul Gerhardt benannt. Sie liegt an der Straße Braamkamp, die zwar den Rand eines Wohngebietes bildet, aber auch gleichzeitig als Teil des Rings 2 eine der Hauptverkehrsstraßen Hamburgs ist.
Das Bürohaus Überseering 35 ist ein 1974 fertig gestellter Gebäudekomplex in der Hamburger Bürostadt City Nord. Initiator des Baus und langjähriger Nutzer war der Mineralölkonzern Deutsche Shell AG.
Die Hellbrookstraßenbrücke ist eine Straßenbrücke in den Hamburger Stadtteilen Barmbek-Nord und Winterhude. Die im Jahr 1912 errichtete Brücke wurde nach der Hellbrookstraße benannt, die mit ihr den Barmbeker Stichkanal quert.
Die Leinpfadbrücke ist eine Straßenbrücke im Hamburger Stadtteil Winterhude. Mit ihr überquert die gleichnamige Straße den Beginn des auf etwa sechseinhalb Meter Breite verengten Leinpfadkanals. Die Balkenbrücke wurde um 1907 errichtet und im Jahr 2000 neu gebaut.