Die Weil im Taunus ist ein 46,6 km langer, südlicher und orographisch linker Zufluss der Lahn in Hessen. Sie durchfließt den Hochtaunuskreis und den Landkreis Limburg-Weilburg.
Weilburg ist eine Kleinstadt und ein staatlich anerkannter Luftkurort mit 12.992 Einwohnern (31. Dezember 2024) im hessischen Landkreis Limburg-Weilburg im Regierungsbezirk Gießen. Sie ist eine ehemalige Residenzstadt in Mittelhessen und gehört heute zum Rhein-Main-Gebiet. Weilburg liegt geographisch zwischen den Mittelgebirgen Westerwald und Taunus.
Das Gymnasium Philippinum Weilburg ist ein Gymnasium in Weilburg. Es ist eines der ältesten noch bestehenden Gymnasien in Hessen.
Die Wilhelm-Knapp-Schule ist eine Schule in Weilburg. Namensgeber ist Wilhelm Knapp, der 1921 als Schulleiter eingestellt wurde. Ursprünglich als Abendschule eröffnet, entwickelte sich die Wilhelm-Knapp-Schule weiter und besteht in ihrer heutigen Form seit den 1950er Jahren. Die Schülerzahl hat sich seit den 1990er Jahren fast verdoppelt. Die Einführung der Fachschule für Wirtschaft hat einen Wandel der ehemals rein beruflichen Schule bewirkt, was sich besonders in den Schülerzahlen widerspiegelt. Im Oktober 2006 besuchten etwa 700 Vollzeitschüler und rund 600 Teilzeitschüler die Bildungseinrichtung, unterrichtet werden diese von 72 Lehrern.
Die Kreissparkasse Weilburg ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Weilburg. Ihr Geschäftsgebiet ist der Altkreis Oberlahn. Rechtsgrundlagen sind das Sparkassengesetz für Hessen und die durch den Verwaltungsrat der Sparkasse erlassene Satzung. Organe der Sparkasse sind der Vorstand und der Verwaltungsrat.
Der Weilburger Schifffahrtstunnel ist der älteste und längste heute noch befahrbare Schiffstunnel in Deutschland. Er unterquert auf einer Länge von 195 Metern von Norden nach Süden den Mühlberg, auf dem sich die Stadt Weilburg befindet, und vermeidet so einen etwa zwei Kilometer langen Bogen der Lahn mit zwei Wehren. Der Tunnel wurde zwischen 1844 und 1847 errichtet und bildet heute zusammen mit den parallel verlaufenden Straßen- und Eisenbahntunneln das sogenannte Weilburger Tunnelensemble.
Das Bergbau- und Stadtmuseum Stadt Weilburg an der Lahn ist ein bergbau- und stadthistorisches Museum in Weilburg im Landkreis Limburg-Weilburg (Hessen).
Der Bahnhof Guntersau ist ein ehemaliger Personen- und Güterbahnhof an der Lahntalbahn, etwa einen Kilometer östlich von Kirschhofen, auf dem Gebiet der Stadt Weilburg.
Der Lahnradweg (bis 2020 Lahntalradweg) ist 245 Kilometer lang und führt von der Lahnquelle am Lahnkopf bei Netphen im Siegerland in Nordrhein-Westfalen durch Hessen und Rheinland-Pfalz bis zur Mündung der Lahn in den Rhein in Lahnstein. Sein Verlauf ist im Bereich zwischen Biedenkopf-Wallau und Cölbe identisch mit dem Hessischen Radfernweg R2. Zwischen Gießen und Limburg ist der Verlauf identisch mit dem Hessischen Radfernweg R7.
Die denkmalgeschützte katholische Heilig-Kreuz-Kirche im mittelhessischen Weilburg wurde in den Jahren 1958 und 1959 erbaut. Als Baugelände dienten Teile des „alten Friedhofs“ in der Frankfurter Straße, dessen Reste neben der Kirche zu besichtigen sind. Dafür wurde eine Vielzahl von Gräbern abgeräumt, auch die Kriegsgräber vom Deutsch-Französischen Krieg 1870/71, als im Weilburger Lazarett verstorbene deutsche Soldaten bestattet wurden. Die Konsekration erfolgte am 24. Mai 1959 durch den Limburger Bischof Wilhelm Kempf.
Die evangelische Schlosskirche von Weilburg ist ein sakraler, im Stil des Barock erbauter Hallenbau in der hessischen Kleinstadt Weilburg. Sie wurde 1707–1713 nach den Plänen von Julius Ludwig Rothweil erbaut und ist Teil der unter Graf Johann Ernst von Nassau-Weilburg durchgeführten großflächigen Umgestaltung der Weilburger Schlossanlagen und der Altstadt.
Die Kubacher Kristallhöhle in Kubach bei Weilburg, im östlichen Hintertaunus in Hessen, ist eine Klufthöhle im oberdevonischen Kalk. Große Teile der Wände sind mit unzähligen Kalkspatkristallen und Perlsinter besetzt. Der Kristallschmuck der Wände gilt in dieser Form als einzigartig in Deutschland.
Das Schloss Weilburg ist eine der bedeutendsten barocken Schlossanlagen in Hessen. Auf einer Länge von 400 Meter erhebt es sich auf der Ostflanke eines zum Taunus gehörenden Bergspornes über der Lahn und bedeckt fast die Hälfte der Fläche der Weilburger Altstadt. Das 1545 bis 1590 erbaute Hochschloss zählt zu den am besten erhaltenen Renaissanceschlössern in Hessen. Der barocke Ausbau wurde an dieses Hochschloss angepasst, so dass sich heute das Bild eines einheitlichen Gebäudekomplexes ergibt. Die Hauptphase des barocken Ausbaus erfolgte von 1701 bis 1721 unter Graf Johann Ernst von Nassau-Weilburg und seinem Landesbaumeister Julius Ludwig Rothweil. Das Schloss ist heute eine Liegenschaft der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen und kann als Museumsschloss im Rahmen von Führungen besichtigt werden.
Der Bahnhof Weilburg ist ein Bahnhof in der mittelhessischen Stadt Weilburg. Der Bahnhof liegt an der Lahntalbahn. Von 1890 bis 1988 zweigte an der benachbarten Abzweigstelle Gensberg außerdem die Weiltalbahn Richtung Weilmünster ab.
Das Haus Hainallee 1 (auch Pisé-Haus, Haus Rath) in der mittelhessischen Stadt Weilburg gilt mit sechs Stockwerken als das höchste in Pisé-Bauweise erbaute Gebäude der Welt.
Die Evangelische Kirche Drommershausen ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude, das in der Gemeinde Drommershausen, einem Stadtteil von Weilburg im Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen steht. Die Kirchengemeinde gehört zum Dekanat an der Lahn in der Propstei Nord-Nassau der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.
Die Evangelische Kapelle Gaudernbach ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude, das im Ortsteil Gaudernbach der Stadt Weilburg im Landkreis Limburg-Weilburg (Mittelhessen) steht. Die Kapelle gehört zur Kirchengemeinde Schupbach im Dekanat an der Lahn der Propstei Nord-Nassau der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.
Die Evangelische Kirche zu Hirschhausen ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude, das im Stadtteil Hirschhausen von Weilburg im Landkreis Limburg-Weilburg (Hessen) steht. Die seit 2021 vereinigte Kirchengemeinde Kubach-Hirschhausen gehört zum Dekanat an der Lahn in der Propstei Nord-Nassau der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.
Die evangelische Kirche Kubach ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Kubach, einem Ortsteil der Stadt Weilburg im Landkreis Limburg-Weilburg (Hessen). Die seit 2021 vereinigte Kirchengemeinde Kubach-Hirschhausen gehört zum Dekanat an der Lahn in der Propstei Nord-Nassau der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.