Das Amt Kirchspielslandgemeinde Albersdorf war ein Amt im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Der Sitz der Verwaltung war in Albersdorf. Am 25. Mai 2008 schlossen sich die Gemeinden des Amtes mit den Gemeinden des Amtes Kirchspielslandgemeinde Meldorf-Land und der Stadt Meldorf zum Amt Mitteldithmarschen zusammen.
Das Amt Mitteldithmarschen ist ein Amt im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Der Verwaltungssitz befindet sich in der Stadt Meldorf, ein zweites Bürgerbüro befindet sich in Albersdorf.
Meldorf (niederdeutsch: Möldörp bzw. Meldörp) ist eine Stadt im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.
Das FFH-Gebiet Windberger Niederung ist ein NATURA 2000-Schutzgebiet in Schleswig-Holstein im Kreis Dithmarschen in den Gemeinden Windbergen, Krumstedt, Wolmersdorf, Nindorf und Frestedt, wobei sich auf Nindorfer Gebiet nur ein sehr kleines Stück von 1500 Quadratmetern befindet. Das FFH-Gebiet liegt in der Landschaft Heide-Itzehoer-Geest (Landschafts-ID 68301), Diese ist wiederum Teil der Naturräumlichen Großregion 2. Ordnung Schleswig-Holsteinische Geest. Es hat eine Größe von 363 Hektar und liegt südöstlich von Meldorf zwischen den beiden Ortschaften Krumstedt im Nordosten und Windbergen im Südwesten. Seine größte Ausdehnung liegt mit 4,6 Kilometer in Nordwestrichtung. Nach der letzten Eiszeit drang die Nordsee immer wieder bis hierher vor und bildete mit den Gezeiten und Strömungen vorgelagerte Sandbänke, die sich zu Nehrungen ausbildeten, wodurch sich vom Meer abgetrennte Strandseen entwickelten. Diese verlandeten mit der Zeit und bildeten Moore. Diese wurden in den letzten zweihundert Jahren durch eine Vielzahl von Gräben trockengelegt. Im Neunzehnten Jahrhundert wurde in dem Gebiet in großem Stil Torf abgebaut, wie auf der Karte des Deutschen Reiches von 1893 zu sehen, siehe Bild 3. Damals lag nordöstlich von Windbergen der Windberger See. Auf der „Landtcarte von Dithmarschen Anno 1559“ des Johannes Mejer aus Husum aus dem Jahre 1651 ist zwischen Windbergen (Windtbergn) und Krumstedt (Krumstede) ein langgezogener See eingezeichnet, siehe Bild 1. Auf der Karte von 1652 desselben Kartographen, die den damals aktuellen Stand darstellt, ist der See schon wesentlich kleiner eingezeichnet, siehe Bild 2. Heute ist dieser See verschwunden. Das FFH-Gebiet besteht zu nahezu drei Vierteln aus Mooren und Sümpfen und zu einem Viertel aus mesophilem Grünland, siehe Diagramm 1. Die höchste Erhebung mit 5 Meter über Normalhöhennull (NHN) liegt an der Südwestspitze, der niedrigste Punkt liegt mit 0 Meter über NHN an der Süderau. Das FFH-Gebiet entwässert über die Süderau/Schafau, Miele/Süderau, Meldorfer Hafenstrom und über einen Seedurchfluss in die Meldorfer Bucht der Nordsee.
Das 1985 eingerichtete Naturschutzgebiet Kronenloch / Speicherkoog Dithmarschen im mittleren Teil des Kooges ist 532 Hektar groß und ein Salzwasser-Biotop in Schleswig-Holstein. Hier entwickelt sich die aufkommende Vegetation von einzelnen Salzwiesenpflanzen bis hin zur Verbuschung durch Weiden und Sanddorn, weitgehend ohne menschlichen Einfluss. Es besteht dort deshalb ein absolutes Betretungsverbot. Durch den Bau einer Beobachtungsplattform und einer Beobachtungshütte bekommen die außenstehende Gäste einen Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt. Bereitstehende Naturschutz-Informationsschilder geben dem Beobachter genaue detaillierte Anhaltspunkte zur Beobachtung der Fauna und Flora.
Der Kreis Dithmarschen [ˈdɪtmaʁʃən; niederdeutsch: ˈdɪtmaːʃn̩] (in älteren Dokumenten: Dithmarsen oder latinisiert Dithmarsia/Dithmarcia; dänisch: Ditmarsken; veraltet / englisch: Ditmarsh) ist ein Landkreis im Westen von Schleswig-Holstein zwischen Steinburg und Nordfriesland. Das Kreisgebiet wird begrenzt durch Nordsee, Eider und Elbe sowie – grob gesehen – den Nord-Ostsee-Kanal. Es ist weitgehend identisch mit der historischen Region Dithmarschen, die im Mittelalter zeitweise eine quasi-unabhängige Bauernrepublik war. Der Kreis Dithmarschen ist Teil der Metropolregion Hamburg.
Dithmarschen ist eine Region und ein Kreis in Schleswig-Holstein zwischen Nordsee, Eider, Elbe und Nord-Ostsee-Kanal / Holstenau. Die Grenzen bestehen seit dem Mittelalter. Dithmarschen wird traditionell als eine (ehemalige) freie Bauernrepublik bezeichnet. Dies stimmt insofern nicht, als Dithmarschen nie lehensunabhängig (das heißt formal frei) war. Weil aber einige Lehnsherren, wie beispielsweise die Bremer Erzbischöfe, ihre Lehnshoheit nicht straff ausübten, konnte sich eine Art Selbstverwaltung herausbilden (siehe Achtundvierziger). Die Landschaft Dithmarschen gehört daher zusammen mit den Landschaften Eiderstedt und Fehmarn zu den Bereichen in Schleswig-Holstein, in denen sich keine adligen Gutsherrschaften entwickelten.
Barlt ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.
Die Nordermühle „Fortuna“ ist eine von zwei Windmühlen in Meldorf im schleswig-holsteinischen Dithmarschen. Sie befindet sich in der Messnerstraße und dient heute als Ferienwohnung. In ihrer derzeitigen Form ist sie ein sogenannter Kellerholländer.
Die Südermühle, ein Galerieholländer, ist eine von zwei Windmühlen in Meldorf im schleswig-holsteinischen Landkreis Dithmarschen. Sie steht an der Süderstraße 64.
Die Kirche Heilig Kreuz in der Gemeinde Windbergen im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein gehört zur Kirchengemeinde Windbergen-Gudendorf im Kirchenkreis Dithmarschen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. Sie ist ein geschütztes Kulturdenkmal mit der Objekt-ID 3926 im Denkmalschutzgesetz. Das in der Kirche aufgestellte kleine romanische Messingkreuz war vor der Reformation Ziel einer Wallfahrt.
Das FFH-Gebiet Ehemaliger Fuhlensee ist ein NATURA 2000-Schutzgebiet in Schleswig-Holstein im Kreis Dithmarschen in den Gemeinden Meldorf und Sarzbüttel. Es liegt in der Landschaft Heide-Itzehoer Geest (Landschafts-ID 69301), die vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) als Landschaft mit geringerer naturschutzfachlicher Bedeutung bewertet wird. Diese ist wiederum Teil der Naturräumlichen Großregion 2. Ordnung Schleswig-Holsteinische Geest.
Das FFH-Gebiet Riesewohld und angrenzende Flächen ist ein NATURA 2000-Schutzgebiet in Schleswig-Holstein im Kreis Dithmarschen in den Gemeinden Nordhastedt, Odderade, Tensbüttel-Röst und Sarzbüttel. Es liegt in der Landschaft Heide-Itzehoer-Geest (Landschafts-ID 68301), Diese ist wiederum Teil der Naturräumlichen Großregion 2. Ordnung Schleswig-Holsteinische Geest.
Albersdorf ist eine Gemeinde im Osten des Kreises Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Sie ist ein staatlich anerkannter Tourismusort in Schleswig-Holstein.
Nindorf ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.
Krumstedt ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.
Nordermeldorf ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein. In Nordermeldorf liegen Teile des Speicherkoogs.
Odderade ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Die Orte Quellental und Lehrsbüttel liegen im Gemeindegebiet.
Elpersbüttel ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.
Epenwöhrden (plattdeutsch: Epenweuhern/Epenweuern) ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.
Osterrade ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.
Wennbüttel ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.
Gudendorf ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.
Sarzbüttel ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.
Wolmersdorf ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.
Windbergen ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.
Busenwurth ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.
Bargenstedt ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.
Arkebek ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.
Immenstedt ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.
Schafstedt ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.
Schrum ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.
Tensbüttel-Röst ist eine Gemeinde im Osten des Kreises Dithmarschen in Schleswig-Holstein.
Offenbüttel ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Dammsknöll, Eckhorst, Heinkenstruck, Hinrichshörn und Nordheide liegen im Gemeindegebiet.
Bunsoh ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.
Der Brutkamp ist ein jungsteinzeitlicher Polygonaldolmen in Albersdorf im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Aufgrund der Radiokarbon-Daten kann die Fundstelle in eine früh- bis mittelneolithische (3700–3200 v. Chr.) und eine spätneolithische (2250–2000 v. Chr.) Phase unterteilt werden. Im Spätneolithikum wurde älteres Material aus der Kammer ausgeräumt, im Eingangsbereich abgelagert und der Erdhügel erneuert. Der Dolmen hat die Sprockhoff-Nr. 150.
Das Dithmarscher Landesmuseum in Meldorf ist ein regionalhistorisches Museum in Meldorf im schleswig-Holsteinischen Kreis Dithmarschen. Die Schwerpunkte der Ausstellung liegen auf der regionalen Geschichte Dithmarschens kurz vor der Gründung der sogenannten Bauernrepublik bis zur Neuzeit in den 1960er Jahren.
Der Ehemalige Fuhlensee ist ein Naturschutzgebiet nordöstlich von Meldorf im Kreis Dithmarschen, Schleswig-Holstein. Geschützt ist das Gebiet eines früheren Flachsees, dem Fuhlensee, in der Mieleniederung. Die Flächen stehen im Eigentum der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und wird vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) betreut.
Die Meldorfer Gelehrtenschule (MGS) ist ein Gymnasium in Meldorf im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Die Schule wurde 1540 als Lateinschule in der bäuerlich geprägten Region gegründet. Träger der Schule ist heute der Kreis Dithmarschen. Zurzeit unterrichten dort 51 Lehrkräfte insgesamt 651 Schüler in 26 Klassen (Stand 2020/2021).
Das Großsteingrab im Papenbusch ist ein neolithischer Rechteckdolmen mit der Sprockhoff-Nr. 151. Er entstand zwischen 3500 und 2800 v. Chr. als Megalithanlage der Trichterbecherkultur (TBK).
Das Ganggrab von Bunsoh wurde 1874 in einem runden Grabhügel bei Bunsoh im holsteinischen Dithmarschen freigelegt und 1908 näher untersucht. Das Ganggrab der Trichterbecherkultur (TBK) wird auf 3500–2800 v. Chr. datiert und im „Atlas der Megalithgräber Deutschlands“ unter Sprockhoff-Nr. 143 geführt.
Der Dolmen von Frestedt ist ein neolithischer Rechteckdolmen mit der Sprockhoff-Nr. 154. Er entstand zwischen 3500 und 2800 v. Chr. als Megalithanlage der Trichterbecherkultur (TBK).
St. Johannis in Meldorf, häufig als Meldorfer Dom bezeichnet, ist eine Kirche in Dithmarschen an der schleswig-holsteinischen Westküste. Sie ist die Gemeindekirche der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Meldorf, zugehörig zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland.
Der Ehemalige Fieler See ist ein Naturschutzgebiet in den schleswig-holsteinischen Gemeinden Epenwöhrden, Hemmingstedt und Nordhastedt im Kreis Dithmarschen.
Der Aussichtsturm Kaiserberg ist ein 21 Meter hoher Aussichtsturm in Albersdorf im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.
Das Großsteingrab Dellbrück (auch Dellbrücker Kammer genannt) ist eine megalithische Grabanlage der jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur bei Dellbrück, einem Ortsteil von Bargenstedt im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein). Es trägt die Sprockhoff-Nummer 152. Kurz vor 1850 und nochmals 1917 fanden Grabungen statt, zu denen allerdings keine Publikationen vorliegen.
Das im Jahre 1986 eröffnete Schleswig-Holsteinische Landwirtschaftsmuseum in Meldorf (Holstein) gibt Einblicke in das Landleben im norddeutschen Raum zwischen 1870 und der Gegenwart und ist zugleich Arbeitsplatz für viele Menschen mit Behinderung. Kern der Ausstellung ist die seit den 1970er Jahren zusammengetragene Sammlung von Heinz Landmann, dem Direktor der ehemaligen Landwirtschaftsschule in St. Michaelisdonn. Das Museum wurde in unmittelbarer Nachbarschaft zum Dithmarscher Bauernhaus, einem kleinen Freilichtmuseum von 1907, errichtet. Es wird getragen vom Verein zur Förderung der Beschäftigung Jugendlicher und Behinderter e. V. und seit 2021 vom Verein der Volkshochschulen in Dithmarschen e. V. geführt.