Das Waldstadion, aufgrund eines Namenssponsorings seit 1. Juli 2020 offiziell Deutsche Bank Park (zuvor Commerzbank Arena), ist ein Fußballstadion in Frankfurt am Main. Es liegt im Stadtwald im Stadtteil Frankfurt-Sachsenhausen. Das 1925 eröffnete, seither mehrfach modernisierte Stadion wurde anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 von 2002 bis 2005 als reines Fußballstadion ohne Leichtathletikanlage neu errichtet und am 15. Juni 2005 mit dem Eröffnungsspiel des FIFA-Konföderationen-Pokals, Deutschland gegen Australien, eingeweiht. Mit einem Fassungsvermögen von 58.000 Zuschauern ist es das siebtgrößte Fußballstadion in Deutschland.
Die Nuur-Moschee (Urdu مسجد نور DMG Masǧid Nūr, deutsch ‚Moschee des Lichts‘) der Ahmadiyya Muslim Jamaat in der Babenhäuser Landstraße in Frankfurt-Sachsenhausen ist die viertälteste Moschee Deutschlands.
Der Rennbahnpark ist eine Parkanlage in Frankfurt am Main. Der etwa 14 Hektar große Park liegt am östlichen Rand von Niederrad und ist nach der ehemals dort befindlichen Pferderennbahn benannt. Die Grünanlage wurde im September 2022 eröffnet.
Der Henninger-Turm war ein Getreidesilo und Aussichtsturm der Henninger-Bräu AG an der Adresse Hainer Weg 60–64 im Stadtteil Sachsenhausen-Süd von Frankfurt am Main. Das vom Architekten Karl Emil Lieser geplante Bauwerk wurde von 1959 bis 1961 mit einer Gesamthöhe von 119,5 m errichtet. Es bestand aus einem quaderartigen Silo mit seinem aufgesetzten markanten Aussichtsturm und dessen, einem Fass ähnelnden, Turmkorb. Die Einweihung fand am 18. Mai 1961 statt.
Der Bahnhof Frankfurt am Main Stadion (bis 2005: Frankfurt Sportfeld) ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt im Süden von Frankfurt am Main und eine Station der S-Bahn Rhein-Main. Beim namensgebenden Stadion handelt es sich um das Waldstadion (seit 2020: Deutsche Bank Park).
Der Goetheturm ist ein vollständig aus Holz erbauter, 43 Meter hoher Aussichtsturm am nördlichen Rand des Frankfurter Stadtwaldes in Sachsenhausen (Stadtteil von Frankfurt am Main) im Sachsenhäuser Landwehrweg. Der nach Johann Wolfgang von Goethe benannte Turm hat 196 Stufen und war bis 1999, als er vom Jahrtausendturm in Magdeburg abgelöst wurde, der höchste öffentlich zugängliche Holzbau Deutschlands. In der Nacht zum 12. Oktober 2017 wurde er durch Brandstiftung vollständig zerstört und zwischen 2019 und 2020 originalgetreu wiederaufgebaut.
Der Bahnhof Frankfurt-Louisa ist ein Bahnhof am Streckenkilometer 3,7 der Bahnstrecke Frankfurt am Main–Heidelberg in Frankfurt am Main und ebenfalls ein Bahnhof (Frankfurt-Louisa S-Bahn) an der parallel verlaufenden S-Bahn-Strecke Frankfurt am Main Süd–Darmstadt der S-Bahn Rhein-Main.
Der Boehlepark ist ein etwa zwei Hektar großer Park in der hessischen Stadt Frankfurt am Main. Er ist benannt nach dem in Frankfurt tätigen und dort im Jahr 1916 verstorbenen Maler, Zeichner und Bildhauer Fritz Boehle.
Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) hat seinen Hauptsitz in Frankfurt am Main. Es ist in Deutschland als Bundesoberbehörde für alle Belange der Kartographie und Geodäsie zuständig, soweit diese nicht dem Föderalismus entsprechend Aufgaben der Bundesländer sind (siehe Landesvermessungsamt).
Das Willemer-Häuschen (auch Willemerhäuschen und Willemer-Gartenhaus) ist ein klassizistisches Gartenhaus aus dem frühen 19. Jahrhundert in Frankfurt am Main. Bekannt wurde es durch die dortigen Begegnungen des Dichters Johann Wolfgang von Goethe mit Marianne von Willemer im Jahr 1814. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Originalgebäude bei den Luftangriffen auf Frankfurt am Main weitgehend zerstört und anschließend wieder aufgebaut. Heute befindet sich im Haus eine öffentlich zugängliche Goethe-Gedenkstätte, die vom Freien Deutschen Hochstift als „eine der beiden wichtigsten Goethe-Gedenkstätten in Frankfurt“ neben dem Goethe-Haus eingestuft wird.
Der Seehofpark in Frankfurt am Main ist ein 2,7 Hektar großer öffentlicher Park am Ostrand von Sachsenhausen mit Spielplatz, Spielwiese und Bolzplatz.
Der Kesselbruchweiher ist ein Teich auf dem Gebiet der hessischen Stadt Frankfurt am Main. Das Stillgewässer mit einer Wasserfläche von 2,4 Hektar liegt auf der Gemarkung des Stadtteils Sachsenhausen im Frankfurter Stadtwald. Der Teich wurde in der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre in einer stillgelegten Kiesgrube künstlich angelegt. Der Name des Weihers ist abgeleitet von der tektonischen Bezeichnung Kesselbruch für ein durch Verwerfungen entstandenes Senkungsfeld.
Die Villa Mumm ist ein palaisartiges Gebäude in Frankfurt am Main und heute der Sitz des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BKG).
Der Frankfurter Stadtwald ist der kommunale Waldbesitz der Stadt Frankfurt am Main. Im engeren Sinne ist er ein 5785 Hektar großes Waldgebiet im Süden Frankfurts, wovon 3866 Hektar innerhalb der Stadtgrenzen liegen. Der Stadtwald südlich des Mains nimmt mit einer Ausdehnung von rund 35 km² etwa 14 % des Stadtgebietes ein. Er ging im 14. Jahrhundert aus einem Teil des historischen Wildbanns Dreieich hervor, einem Bannforst im Besitz der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Dieses Waldgebiet befindet sich seit dem Jahr 1372 im Besitz der Stadt Frankfurt. Heute wird der Wald hauptsächlich für Bildung, Freizeit und Erholung sowie in geringerem Maße weiterhin forst- und landwirtschaftlich genutzt.
Der Försterwiesenweiher ist ein Teich auf dem Gebiet der hessischen Stadt Frankfurt am Main. Das Stillgewässer mit einer Wasserfläche von 6.300 m² liegt auf der Gemarkung des südmainischen Stadtteils Sachsenhausen im Frankfurter Stadtwald. Der Teich wurde im Jahr 1958 künstlich angelegt. Er nimmt einen Teil des Regenwassers auf, das von der 500 Meter südlich verlaufenden Trasse der Bundesautobahn 3 abfließt.
Das Leonardo Royal Hotel Frankfurt ist ein Hotel-Hochhaus in Frankfurt am Main.
Der Jacobiweiher ist ein Teich in der Stadt Frankfurt am Main im Bundesland Hessen. Das mit sechs Hektar Wasserfläche größte Stillgewässer der Stadt liegt im Frankfurter Stadtwald auf dem Gebiet des südmainischen Stadtteils Sachsenhausen. Der Jacobiweiher gehört zum Landschaftsschutzgebiet des Frankfurter Grüngürtels.
Der Tiroler Weiher ist ein Teich auf dem Gebiet der hessischen Stadt Frankfurt am Main. Das Stillgewässer liegt südlich des Flusses Main im Frankfurter Stadtwald. Der Tiroler Weiher gehört zum Stadtteil Sachsenhausen und befindet sich nahe der Stadtteilgrenze zum westlich davon gelegenen Frankfurt-Niederrad. Er wurde Ende der 1950er-Jahre künstlich angelegt, um den Grundwasserspiegel im Stadtwald zu regulieren.
Der Maunzenweiher ist ein etwa zwei Hektar großer, durchschnittlich 1,5 m tiefer Teich im Südosten der hessischen Stadt Frankfurt am Main. In dem Weiher liegen zwei kleine baumbewachsene Inseln. Das Stillgewässer liegt auf dem Gebiet des Stadtteils Sachsenhausen im Frankfurter Stadtwald. Der Teich gehört zum Landschaftsschutzgebiet des Frankfurter Grüngürtels.
Der Park Louisa ist ein rund 20 ha großes Waldstück am Rande des Frankfurter Stadtwaldes im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen. In den Waldpark ist ein 2,5 ha großer Waldspielpark integriert. Der Park Louisa ist Teil des Frankfurter Grüngürtels.
Die Radeberger Gruppe KG mit Sitz in Frankfurt am Main ist die größte Brauereigruppe in Deutschland. Sie umfasst rund 60 Biermarken, verteilt in ganz Deutschland. Produziert werden an elf Standorten Bier und alkoholfreie Getränke.
Die Sachsenhäuser Warte ist einer der fünf historischen Warttürme auf der heutigen Gemarkung der Stadt Frankfurt am Main. Die Sachsenhäuser Warte war der südlichste der vier Türme der im 14. Jahrhundert errichteten Frankfurter Landwehr und wurde mehrfach zerstört. Der bis in die Gegenwart vollständig erhaltene Wartturm aus dem 16. Jahrhundert steht am südlichen Rand der Bebauung des südmainischen Frankfurter Stadtteils Sachsenhausen an der Darmstädter Landstraße.
Der Waldfriedhof Oberrad ist ein kommunal verwalteter Friedhof in Frankfurt am Main auf der Gemarkung von dessen südmainischem Stadtteil Sachsenhausen. Der Friedhof wurde im Jahr 1914 südlich des Stadtteils Oberrad am nordöstlichen Rand des Frankfurter Stadtwalds und westlich der Tellersiedlung angelegt. Das Friedhofsgelände gehört seit 1991 zum Landschaftsschutzgebiet des Frankfurter Grüngürtels.
Die Mendelssohnruhe ist eine Gedenkstätte zu Ehren des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) in Frankfurt am Main. Der im Jahr 1909 gestiftete Gedenkstein mit Bronzetafel steht im Frankfurter Stadtwald. Er erinnert an ein dort im Juli 1839 veranstaltetes Fest zu Ehren Mendelssohn Bartholdys, in dessen Verlauf einige seiner Chorwerke uraufgeführt worden sind.
Das Eintracht Frankfurt Museum in Frankfurt am Main widmet sich der Geschichte und den Erfolgen des Fußballvereins Eintracht Frankfurt. Das Museum wurde am 27. November 2007 eröffnet. Es befindet sich in der Haupttribüne des Deutsche Bank Parks und wird geleitet von Matthias Thoma.
Der Scherbelinoweiher (auch Scherbelino-Weiher, Haldenweiher) ist ein kleines Stillgewässer im Frankfurter Stadtwald in Hessen. Durch die unmittelbare Nachbarschaft zu einem Schuttberg, dem Frankfurter „Monte Scherbelino“, der bis in die späten 1960er-Jahre als Mülldeponie genutzt wurde, ist der Weiher mit Schadstoffen belastet. Daher ist er bis zum Abschluss von Sanierungsmaßnahmen für die Öffentlichkeit nur im Rahmen von offiziellen Führungen zugänglich.