Die Burg Lahneck ist eine in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts auf einem steil hervorspringenden 164 m ü. NHN hohen Felsensporn über dem linken Lahnufer an der Lahnmündung erbaute Spornburg. Sie steht im Stadtteil Oberlahnstein der Stadt Lahnstein an Rhein und Lahn gegenüber Schloss Stolzenfels. Ihr Grundriss weist eine Symmetrie in Form eines länglichen Rechtecks auf, die typisch für die Burgen der späten Stauferzeit ist.
Lahnstein ist eine große kreisangehörige Stadt im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie liegt an der Mündung der Lahn, die fünf Kilometer südlich von Koblenz in den Rhein mündet. Die Stadtteile liegen im Rheintal und auf den Höhen der Ausläufer des Westerwaldes und des Taunus. Lahnstein ist Luftkurort mit Kurzentrum. Die Stadt wurde im Rahmen einer Gebietsreform in Rheinland-Pfalz am 7. Juni 1969 aus den bis dahin eigenständigen Städten Niederlahnstein und Oberlahnstein gebildet. Sie ist Sitz des Amtsgerichts Lahnstein. Teile der Stadt gehören seit 2002 zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal.
Die Martinsburg, auch Schloss Martinsburg oder Martinsschloss genannt, ist eine Schlossanlage in Lahnstein. Sie wurde 1298 als Zollburg der Erzbischöfe von Mainz errichtet und trug ursprünglich den Namen Burg Lahnstein. Der Mainzer Erzbischof erbaute neben der Stadtmauer in Lahnstein auch diese Anlage, die eine der wenigen unzerstörten Burgen am Mittelrhein ist. Sie befindet sich heute in Privatbesitz und beherbergt neben Wohnungen und Büros ein Fastnachtsmuseum sowie eine Münzprägeanstalt.
Der Bahnhof Niederlahnstein ist neben dem Bahnhof Oberlahnstein und dem Haltepunkt Friedrichssegen einer von drei Bahnhöfen in der rheinland-pfälzischen Stadt Lahnstein. Der Trennungsbahnhof der rechten Rheinstrecke und der Lahntalbahn liegt im Stadtteil Niederlahnstein und bildet eine Verkehrsdrehscheibe des öffentlichen Personennahverkehrs im Rhein-Lahn-Gebiet.
Das Johannes-Gymnasium ist eine katholische, staatlich anerkannte Privatschule in Trägerschaft der St. Hildegard-Schulgesellschaft mbH des Bistums Limburg. Das Gymnasium befindet sich in Lahnstein (Rheinland-Pfalz) in unmittelbarer Nähe zur namensgebenden Johanniskirche und der Lahnmündung in den Rhein im Stadtteil Niederlahnstein. Ein ausdrückliches Ziel der Schule ist es, den Schülern christliche Werte zu vermitteln. Das Gymnasium hat einen musikalischen Schwerpunkt, ist MINT-EC-Schule, Partnerschule des Sports und Ganztagsschule in Angebotsform. Als UNESCO-Projektschule setzt sich die Schule für internationale Verständigung und Nachhaltigkeit ein.
Die Johanniskirche ist eine katholische Kirche in Lahnstein (Rheinland-Pfalz). Die spätromanische Basilika, deren heutiger Bau im 12. Jahrhundert errichtet wurde und somit die älteste Emporenkirche am Mittelrhein ist, befindet sich mit dem angeschlossenen ehemaligen Johanniskloster der Kongregation vom Heiligsten Herzen Jesu und Maria unweit der Lahnmündung in den Rhein und des privaten Johannes-Gymnasiums Lahnstein im Stadtteil Niederlahnstein. Die Kirche, die zum Bistum Limburg gehört, trägt das Patrozinium des heiligen Johannes.
Das Kloster Allerheiligenberg war ein katholisches Kloster in Lahnstein. Es gehörte zur Kongregation der Missionare Oblaten der makellosen Jungfrau Maria („Hünfelder Oblaten“). In direkter Nachbarschaft zum Kloster liegt die Allerheiligenbergkapelle.
Die Rudi-Geil-Brücke ist eine Brücke über die Lahn in Lahnstein. Die erstmals 1873 errichtete Straßenbrücke verbindet die beiden Stadtteile Nieder- und Oberlahnstein. Sie ist benannt nach dem Lahnsteiner Politiker Rudi Geil.
Die Ruppertsklamm ist eine etwa 1,2 km lange Klamm entlang eines ursprünglich Michelsbach genannten rechten Zuflusses der Lahn auf dem Gebiet der Stadt Lahnstein. Sie liegt im Niederwesterwald und überwindet einen Höhenunterschied von etwa 235 m. Seit 1936 ist sie als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
Die Städtische Bühne Lahnstein wurde 1998 eröffnet. Sie hat ihren Sitz im Nassau-Sporkenburger Hof im Ortsteil Niederlahnstein, einem in den Jahren 1992 bis 1997 restaurierten Märkerhof.
Das Wirtshaus an der Lahn ist ein Gasthaus am Lahnufer in Lahnstein und angeblich Schauplatz der sagenhaften Wirtinnenverse.
Die Allerheiligenbergkapelle ist eine katholische Kirche im neugotischen Stil mit einem Chorturm auf einer 170 m hohen Bergkuppe bei Niederlahnstein.
Der Bahnhof Oberlahnstein ist neben dem Bahnhof Niederlahnstein und dem Haltepunkt Friedrichssegen einer von drei Bahnhöfen in der rheinland-pfälzischen Stadt Lahnstein. Der Durchgangsbahnhof mit heute 2 Bahnsteiggleisen liegt an der rechten Rheinstrecke im Stadtteil Oberlahnstein. Der angrenzende Güterbahnhof bildet heute nur noch eine Industriebrache.
Die Wenzelkapelle ist ein im Kern gotischer Bau aus dem 14. Jahrhundert in Lahnstein (Rheinland-Pfalz) und war die ehemalige Kapelle Unserer Lieben Frau „auf dem Hübel“ oder „im Felde“. Sie steht heute in der Max-Schwarz-Straße in unmittelbarer Nähe des Betriebsgeländes des Viktoriabrunnens.
Die St.-Martin-Kirche ist eine römisch-katholische Pfarrkirche in Oberlahnstein, einem Ortsteil von Lahnstein, im Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz.
Das Amtsgericht Lahnstein ist ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit in Rheinland-Pfalz mit Sitz in Lahnstein. Es ist eines der 15 Amtsgerichte im Bezirk des Landgerichtes Koblenz. Gegenwärtig sind am Amtsgericht Lahnstein 34 Mitarbeiter beschäftigt.
Der Hafen Lahnstein besteht aus zwei Teilen. An der Lahnmündung rechtsrheinisch zwischen Rheinkilometer 584,70 und 585,30 liegt das Hafenbecken und bei Kilometer 587,064 und 587,663 ist der Stromhafen. Der Hafen Lahnstein gehört zu den Hafenbetrieben Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen.
Der Jüdische Friedhof in Oberlahnstein, einem Stadtteil von Lahnstein im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz, wurde vermutlich 1732 angelegt. Der jüdische Friedhof ist ein geschütztes Kulturdenkmal.
Das Wasserkraftwerk Friedrichssegen ist ein denkmalgeschütztes Laufwasserkraftwerk an der Lahn. Erbaut wurde es 1906–07 und 1909 in Betrieb genommen. Es ist eins von insgesamt acht Wasserkraftwerken an der Lahn, die von der Süwag Energie AG betrieben werden.
Die Stadthalle Lahnstein ist ein Veranstaltungszentrum der Stadt Lahnstein im Rhein-Lahn-Kreis. Das weitgehend unverändert erhaltene Gebäude gilt als seltenes Zeugnis der Architektur der 1970er-Jahre in Rheinland-Pfalz und bekam bereits 1975 eine Auszeichnung durch den rheinland-pfälzischen Staatspreis „Kunst am Bau“. 2007 wurde das Gebäude von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz aufgrund seiner hochwertigen künstlerischen Gestaltung und der qualitätvollen Architektur als Kulturdenkmal eingestuft.
Das Naturschutzgebiet Koppelstein-Helmestal liegt auf dem Gebiet der Stadt Lahnstein im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Das Gebiet erstreckt sich südöstlich von Oberlahnstein an der am westlichen Rand des Gebietes verlaufenden B 42. Südwestlich des Gebietes verläuft die Landesstraße L 335 und fließt der Rhein, am östlichen Rand fließt der Schlierbach, ein rechter Zufluss des Rheins.
Der Krankenhausstandort St.Elisabeth-Krankenhaus in Lahnstein wird von der BBT-Gruppe betrieben. Das Krankenhaus befindet sich im Osten des Stadtteils Oberlahnstein und ist in der Krankenhausplanung des Landes Rheinland-Pfalz als Klinik der Grundversorgung geführt. Im Lahnsteiner Krankenhaus arbeiten rund 110 Mitarbeiter. Es sind 60 vollstationäre Betten und 20 tagesklinische Behandlungsplätze vorhanden.