Ketsch [kɛt͡ʃ] ist eine Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg. Sie ist ein Teil der Metropolregion Rhein-Neckar, eines Ballungsraums mit 2,4 Millionen Einwohnern. Das um 1150 erstmals urkundlich erwähnte Ketsch gehörte jahrhundertelang dem Speyerer Domkapitel.
Die St.-Sebastian-Kirche ist eine katholische Kirche in Ketsch im Rhein-Neckar-Kreis im Nordwesten Baden-Württembergs. Sie wurde 1905 nach den Plänen von Johannes Schroth im neoromanischen Stil erbaut.
Der Hohwiesensee ist ein Baggersee im Westen des Rhein-Neckar-Kreises in Baden-Württemberg. Er liegt einen Kilometer westlich von Ketsch an der in Richtung Altlußheim und der Rheinbrücke nach Speyer führenden Landstraße. Der Hohwiesensee ist ein Relikt der Förderung von Kies, der hier seit etwa 1925 abgebaut wurde. Seit den 1950er-Jahren wurde er zum Baden genutzt und war bis 2022 als Naturbad ausgewiesen. Der Strand ist ab 2023 als Badestelle eingestuft.
Der Anglersee ist ein Baggersee im Westen des Rhein-Neckar-Kreises in Baden-Württemberg. Er liegt unmittelbar westlich von Ketsch an der in Richtung Altlußheim und der Rheinbrücke nach Speyer führenden Landstraße. Einige hundert Meter weiter im Westen folgt mit dem Hohwiesensee ein weiterer Baggersee, der heute als Badegewässer dient. Zwischen beiden verläuft der Kraichbach. Nördlich des Sees, zur Landstraße hin, entstand 1971/72 das Freibad der Gemeinde.