Das Kraftwerk Staudinger ist ein vorwiegend mit Steinkohle befeuertes Dampfkraftwerk bei Großkrotzenburg im Bundesland Hessen, in der Nähe von Hanau, direkt am Main gelegen. Es ist nach dem ersten Aufsichtsratsvorsitzenden der PreussenElektra, Hans Staudinger benannt und wird von der Uniper Kraftwerke GmbH betrieben. Seit der 2011 erfolgten Stilllegung des Kernkraftwerks Biblis war es das größte Kraftwerk Hessens. Es verfügte zwischenzeitlich über fünf Blöcke, von denen die Blöcke 1, 2 und 3 im Winter 2012/13 stillgelegt wurden.
Großkrotzenburg ist eine Gemeinde im Main-Kinzig-Kreis in Hessen und liegt als territoriale Exklave des Kreises südlich von Hanau, unmittelbar am Main. Das dortige Kohlekraftwerk Staudinger ist mit seinen Kühltürmen eine Orientierungsmarke im östlichen Rhein-Main-Gebiet.
Das Kastell Großkrotzenburg war ein römisches Kastell an der Wetteraulinie des Obergermanisch-Raetischen Limes in Großkrotzenburg am Main im hessischen Main-Kinzig-Kreis.
Die Synagoge Großkrotzenburg war von 1826 bis zum Novemberpogrom 1938 die Synagoge der jüdischen Gemeinde von Großkrotzenburg; heute ist es eine Begegnungs- und Kulturstätte.
Der See Freigericht-West, auch Großkrotzenburger See oder Westsee genannt, ist ein Baggersee bei Großkrotzenburg im Main-Kinzig-Kreis und Kahl am Main im Landkreis Aschaffenburg. Durch den See verläuft die Landesgrenze zwischen Hessen und Bayern.
Das Franziskanergymnasium Kreuzburg ist ein privates römisch-katholisches Gymnasium in Trägerschaft der Deutschen Franziskanerprovinz im hessischen Großkrotzenburg im Main-Kinzig-Kreis. In der Schule werden 1250 Schüler von 100 Lehrern unterrichtet (Stand 2020).