Der Burgschmietbrunnen in Nürnberg steht auf einem kleinen Platz an der Einmündung der Burgschmietstraße in den Neutorgraben. Der Brunnen wurde zur Erinnerung an den Bildhauer und Kunstgießer Jacob Daniel Burgschmiet errichtet. Die Bronzefigur mit der Darstellung Burgschmiets wurde durch den Bildhauer Fritz Zadow entworfen und von Ernst Lenz 1897 gegossen. Die Finanzierung erfolge durch die Bewohner der Burgschmietstraße.
Die Nürnberger Friedenskirche befindet sich im Nürnberger Stadtteil St. Johannis am Palmplatz 11. Die Planungen für den Bau begannen 1916. Danach sollte die evangelisch-lutherische Friedenskirche ein Gedenk- und Mahnmal für die ganze Stadt sein. Nach Entwurf des Architekten German Bestelmeyer wurde sie in den Jahren 1925–1928 erbaut. Im Zweiten Weltkrieg brannte sie 1944 nach einem Bombenangriff aus.
Die Hallerwiese ist eine 1,7 Hektar große Parkanlage im Nürnberger Stadtteil St. Johannis (Nürnberg). Die Hallerwiese liegt westlich des Hallertors und damit außerhalb der Altstadt. Sie erstreckt sich entlang des rechten Ufers der Pegnitz zwischen der Hallertorbrücke und dem Großweidenmühlsteg. Linksseitig des linken Flussufers liegt der Kontumazgarten. Ein Fuß- und Radweg führt östlich durch das Hallertürlein in die Sebalder Altstadt. Hallerwiese ist auch der Name des Distrikts 070 im Bezirk 07 St. Johannis, dessen Gebiet aber nicht identisch mit der Parkanlage ist.
Die Hesperidengärten sind mehrere barock gestaltete Gartenanlagen im Nürnberger Stadtteil St. Johannis. Sie waren Bestandteil eines grünen Gürtels entlang der Stadtmauer, der 360 unterschiedlich genutzte Gärten umfasste und die Voraussetzung für die Entwicklung einer hochstehenden Gartenkultur vor den Toren der Reichsstadt Nürnberg bildete. Die Entstehung nennenswerter Sammlungen von Zitruspflanzen wurde dadurch begünstigt. Die Grünflächen wurden von Patrizierfamilien und Kaufleuten im 16., 17. und 18. Jahrhundert angelegt, nachdem die in der Altstadt befindlichen Obst-, Gemüse- und Kräutergärten sukzessive bebaut wurden. Die prachtvollen Lustgärten trennten die neu entstandenen Vorstädte von der Altstadt. Die Stadtmauer bildete dabei die physische Grenze. In St. Johannis wohnten seit der frühen Neuzeit wohlhabende Bürger, die sich einen Hauch von südländischer Kultur in den heimischen Garten holten. Die Nürnberger Patrizier und Kaufleute orientierten sich bei der Gartengestaltung am Vorbild des Adels. Kleine Ziergärten wurden im Renaissance- und Barockstil errichtet und mit einer Vielzahl an Brunnen und Figuren aus Sandstein ausgestattet. In den aufwändig gestalteten Gartenanlagen befanden sich wertvolle und exotische Limonen- und Pomeranzen-Sammlungen.
Der Johannisfriedhof ist ein kirchlicher Friedhof in Nürnberg mit historischen und künstlerisch wertvollen Bronzeepitaphien sowie kulturgeschichtlich bedeutsamen liegenden (genormten) Grabsteinen und Grablegen der Nürnberger Bevölkerung aus mehr als fünf Jahrhunderten. Der Begräbnisort ist nach wie vor in Betrieb und steht unter Denkmalschutz, für die Begräbnisse sind die Stadt Nürnberg und die Evangelisch-Lutherische Friedhofsverwaltung zuständig. Wegen der vielen Rosenbüsche wird er auch Rosenfriedhof genannt. Aufgrund der historischen Sehenswürdigkeiten ist der Johannisfriedhof ein Ziel im Rahmen eines Friedhofstourismus und eine Station innerhalb der Historischen Meile Nürnbergs.
Das Orpheum in Nürnberg ist ein ehemaliges Kino und heutiger Veranstaltungssaal. Es befindet sich in der Johannisstraße 32a im Stadtteil St. Johannis an dem fast spitz zulaufenden Eckgrundstück zur Burgschmietstraße.