Der Jüdische Friedhof Altona, auch Jüdischer Friedhof Königstraße oder, auf den sephardischen Teil des Friedhofs bezogen, Portugiesenfriedhof an der Königstraße, wurde 1611 angelegt und 1877 geschlossen. Er gilt wegen seiner Größe von 1,9 Hektar, seines Alters und der großen Zahl erhaltener Grabsteine (rund 7600 von 8474, die man bei der Schließung des Friedhofs 1869 gezählt hatte) als eines der bedeutendsten jüdischen Gräberfelder der Welt.
IKEA Altona ist ein Möbelhaus des schwedischen Möbelkonzerns IKEA in Hamburg-Altona. Es ist als erstes City-IKEA bzw. als erste Fußgängerzonen-Filiale in Deutschland konzipiert und wurde am 30. Juni 2014 eröffnet.
Der Kristall Tower ist ein 2011 errichtetes Hochhaus in der Freien und Hansestadt Hamburg. Entworfen wurde der Twintower in der Großen Elbstraße von Kees Christiaanse. Das Gebäude gehört der Hamburger B und L Real Estate (Thorsten Testorp, Bernhard Visker, Timo Haenelt).
Das Alte Fährterminal Altona in Hamburg-Altona-Altstadt wurde 1991–1993 als Terminal für die Passagierfähren der Reederei DFDS errichtet. Die Entwürfe für das markante Gebäude im Stil der Postmoderne lieferte das Architekturbüro Alsop & Störmer. Die Passagierfähre verkehrte von hier nach Harwich in England, entsprechend wurde das Gebäude in Hamburg auch England-Fährterminal genannt. Neben dem Linienverkehr wurden im Terminal auch Kreuzfahrtschiffe abgefertigt, der offizielle Name lautete daher Fähr- und Kreuzfahrtterminal Altona. 2002 verlegte die DFDS die Fährlinie nach Cuxhaven, das Gebäude verlor seine Funktion als Fährterminal. Direkt neben dem Fährterminal wurde von 2010 bis 2011 das Cruise Center Altona erbaut, wodurch die Umbenennung zu Altes Fährterminal Altona nötig wurde. Seit 2018 nutzt das private Musiktheater Opernloft dafür umgebaute Räume des Alten Fährterminals, das inzwischen unter Denkmalschutz steht.
Die Elbbergbrücke ist eine Straßenbrücke in Hamburg nahe der Kaistraße. Sie überquerte die hier früher bestehenden Gleise der Altonaer Hafenbahn im Stadtteil Altona-Altstadt.
Das Studio Kino ist ein Programmkino in der Bernstorffstraße 93–95 im Hamburger Stadtteil Altona-Altstadt. Der Kinobetrieb an dieser Stelle geht auf das Jahr 1929 zurück. Es wird vom Filmtheaterbetreiber Hans-Peter Jansen betrieben, der mit dem Elbe-Kino, Blankeneser Kino, Koralle-Kino in Hamburg, dem ASTRA Filmtheater Plön und dem Burg Filmtheater Fehmarn vor allem mit kleinen regionalen Kinos aktiv ist.
Der August-Lütgens-Park ist ein Park im Hamburger Stadtteil Altona-Altstadt. Er liegt nahe dem alten Krankenhaus Altona an der Max-Brauer-Allee.
Der Kapitän-Schröder-Park ist eine Parkanlage im Hamburger Stadtteil Altona-Altstadt.
Der Altonaer Balkon befindet sich im Hamburger Stadtteil Altona-Altstadt im Bezirk Altona. Die Grünanlage ist Teil einer Reihe von Elbparks, die sich hoch über der Elbe auf dem etwa 27 Meter hohen Geesthang befinden und die sich – beginnend an der Promenade Bei der Erholung im Stadtteil St. Pauli in Richtung Westen wie eine Kette aneinander reihen.
Der Antonipark (auch unter dem Namen Park Fiction bekannt) ist ein kleiner öffentlicher Park in Hamburg. Er liegt am Elbhochufer, an der Kreuzung Pinnasberg/Antoni-/Bernhard-Nocht-/St.Pauli-Hafenstraße und größtenteils im Stadtteil Altona-Altstadt an der Grenze zu St. Pauli.
Der Friedhof Norderreihe oder Wohlerspark zwischen den Straßen Norderreihe und Wohlers Allee ist ein ehemaliger Friedhof in Hamburg-Altona-Altstadt. Er wurde 1831 eingeweiht, 1945 fand die letzte Beerdigung statt. Seit 1979 steht er unter Denkmalschutz und wurde zugleich als etwa 4,6 Hektar großer, öffentlicher Park ausgewiesen.
Die Nordkirchenbibliothek (NKB), zuvor Nordelbische Kirchenbibliothek, ist eine Spezialbibliothek für Theologie, Kirche und Religion in Hamburg mit dem Status eines unselbständigen Werkes der Nordkirche.
Das Hafenklang ist ein Liveclub in Hamburg mit zwei großen Konzerträumen und einer Bar.
Die Helios Endo-Klinik Hamburg ist ein Krankenhaus im Hamburger Stadtteil Altona-Altstadt. Sie gehört zu den Helios Kliniken und ist die größte Spezialklinik für Knochen-, Gelenk- und Wirbelsäulenchirurgie in Europa. Sie zählt im Bereich der Hüft- und Knieoperationen zu den weltweit führenden Häusern. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Behandlung periprothetischer Gelenkinfektionen.
Der Altonaer Fischmarkt ist ein öffentlicher Markt im Hamburger Stadtteil Altona-Altstadt. Seine Geschichte ist in die Konkurrenz der beiden rivalisierenden Städte Altona und Hamburg eingebettet. Er wird heute als Touristenattraktion vermarktet, hat aber immer noch eine ökonomische Funktion.
Der Golden Pudel Club ist ein Szeneclub in Hamburg, der unter anderem von Tobias Albrecht (Rocko Schamoni) und Thomas Sehl (Schorsch Kamerun) betrieben wurde.
Das Hamburg Cruise Center Altona, auch Hamburg Cruise Center 2 (CC 2) oder Kreuzfahrtterminal Altona genannt, ist eine der Anlegestellen in Hamburg, an denen Passagiere von Kreuzfahrtschiffen abgefertigt werden können; es gehört organisatorisch zum Hanseatic Cruise Center und bietet einen Liegeplatz für Schiffe bis 326 m Länge bei einer Wassertiefe von 10 m (LAT) am Edgar-Engelhard-Kai.
Die Evangelische Hauptkirche St. Trinitatis wurde in den Jahren 1742–1743 im Barockstil der Zeit in der holsteinischen Stadt Altona errichtet, die 1938 nach Hamburg eingemeindet wurde. Nach Kriegszerstörung wurde das Gebäude in den 1960er Jahren wiederhergestellt und erhielt im Inneren eine neuzeitliche Ausstattung.
Altona-Altstadt ist ein Stadtteil von Hamburg im Bezirk Altona. Die Stadtteilgrenzen umfassen den Kernbereich der bis 1938 selbständigen holsteinischen Stadt Altona (Elbe).
Die Fischauktionshalle in Hamburg-Altona wurde 1895/96 in Altona am neugebauten Fischereihafen an der Elbe errichtet, um Versteigerung, Handel und Versand von dort angelandeten Fischen zu ermöglichen. Daneben diente das Gebäude der Lagerung und Reparatur von Fischereigeräten und der Verteilung von Kühleis. Die Halle dient seit ihrer Restaurierung 1984 als Ort für Veranstaltungen. Der mit Ziegelwerk ausgefachte Stahlträgerbau steht seit 1984 unter Denkmalschutz und zeugt von der Bedeutung des Fischhandels der ehemals konkurrierenden Städte Hamburg und Altona.
U-434 (ursprünglich russisch Б-515, B-515) ist ein U-Boot des Projektes 641B „Som“ der sowjetischen und russischen Marine, das als Museumsschiff in Hamburg liegt. Die U-Boote des Projektes 641B zählten zu den weltweit größten konventionell angetriebenen U-Booten und wurden von der NATO als Tango-Klasse bezeichnet.
Das Allee-Theater in Hamburg-Altona beherbergt das 1968 gegründete Theater für Kinder, ein privat geführtes Kindertheater. Seit 1996 spielt dort auch die Hamburger Kammeroper unter derselben Leitung im Stagionesystem und mit drei Neuinszenierungen pro Spielzeit Kammeropern für Erwachsene. Beide Theater sind seit 2016 Teil der gemeinnützigen Allee-Theater Stiftung gGmbH, unter der Leitung von Marius Adam, der seit 2017 als geschäftsführender Intendant fungiert.
Der Stuhlmannbrunnen im Hamburger Bezirk Altona (bis 1938 selbständige Stadt Altona/Elbe) ist eine mehrfigurige Brunnenanlage mit Wasserspiel (eingeweiht Pfingsten 1900); er steht heute auf dem Platz der Republik, der zentralen Grünanlage zwischen Rathaus, Museum und Bahnhof Altona.
Der Bahnhof Hamburg Königstraße ist eine Tunnelstation der S-Bahn Hamburg im Hamburger Stadtteil Altona-Altstadt. Der Haltepunkt wird ganztägig durch die Linien S1 und S3 bedient.
Der Platz der Republik ist eine Parkanlage in Hamburg-Altona.
Das Kaiser-Wilhelm-I.-Denkmal in Hamburg-Altona ist ein Reiterstandbild zu Ehren von Kaiser Wilhelm I. Das Standbild samt dreier allegorischer Figuren befindet sich vor dem Altonaer Rathaus. Das vom Bildhauer Gustav Eberlein geschaffene Werk wurde 1898 eingeweiht.