Brunsbüttel [ˈbrʊnsbʏtl] (niederdeutsch: Bruunsbüddel) ist eine Industrie- und Hafenstadt im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Brunsbüttel liegt an der Mündung des Nord-Ostsee-Kanals in die Elbe und ist Standort eines Seehafens. Bekannt ist die Kleinstadt vor allem durch das inzwischen stillgelegte Kernkraftwerk Brunsbüttel und die Schleusenanlagen des Nord-Ostsee-Kanals.
Das stillgelegte Kernkraftwerk Brunsbüttel (KKB) in Brunsbüttel, Kreis Dithmarschen, Schleswig-Holstein liegt an der Mündung der Elbe in die Nordsee etwa 75 km nordwestlich von Hamburg. Es verfügt über einen Siedewasserreaktor mit ca. 800 MW elektrischer Leistung und wurde von der Kraftwerk Union erbaut. Betrieben wird es von der Kernkraftwerk Brunsbüttel GmbH & Co. OHG, deren Gesellschafter Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH (66,7 %) und Preussenelektra (33,3 %) sind.
Die Hochbrücke Brunsbüttel ist mit 2831 m die längste Brücke über den Nord-Ostsee-Kanal und gehört damit auch zu den längsten Brücken Deutschlands.
Die Jakobuskirche ist eine 1679/1723 erbaute barocke Saalkirche in Brunsbüttel. Sie gehört der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Brunsbüttel innerhalb der Evangelisch-lutherischen Kirche in Norddeutschland.
Das Schleusenmuseum Atrium (auch Atrium, Museum an der Schleuse) ist ein Museum in Brunsbüttel. Es befindet sich auf der Nordseite der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals. Das Museum, das ursprünglich vom damaligen Wasser- und Schiffahrtsamt Brunsbüttel errichtet wurde, wird seit 2017 von der Volkshochschule Brunsbüttel betrieben.