Die Europa Passage ist ein Einkaufszentrum in der Hamburger Innenstadt zwischen Jungfernstieg und Mönckebergstraße. Sie wurde am 5. Oktober 2006 eröffnet. Auf fünf Geschossebenen und einer Länge von 160 Metern ist Platz für etwa 120 Geschäfte mit 30.000 m². Inklusive der Büro- und Parkgeschosse kommt man auf 16 Etagen. Oberhalb der Einkaufspassage befinden sich Büroflächen. In den Bau wurden etwa 430 Millionen Euro investiert.
Der Gerhart-Hauptmann-Platz ist ein öffentlicher Platz in der Hamburger Innenstadt. Er umfasst den Nordteil des historischen Pferdemarktes und ist seit 1946 nach dem Dramatiker Gerhart Hauptmann benannt.
Die HSBA Hamburg School of Business Administration (Abkürzung: HSBA) ist eine private duale Hochschule in Hamburg. Sie wurde im Jahr 2004 von der Handelskammer Hamburg gegründet. Sie wird von der HSBA Hamburg School of Business Administration gemeinnützige GmbH getragen. Seit 2019 sind die Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns (VEEK) und die HSBA Alumni Association an der Hochschule beteiligt.
Das Nikolaifleet ist ein Fleet in Hamburg und war früher der Hauptmündungsarm der Alster in die Elbe. Hier begann 1188 die Entwicklung des Hamburger Hafens, und bis ins 19. Jahrhundert wurden hier auf dem Wasserwege Waren in die Speicher umgeschlagen. Mit Entstehung der Speicherstadt verlor dieser Teil des Hafens an Bedeutung.
Das Miramar-Haus ist ein historisches Kontorhaus in Hamburg, gebaut im Stil des Klinkerexpressionismus der 1920er Jahre. Es liegt an der Ecke Schopenstehl/Kattrepel im Stadtteil Hamburg-Altstadt. Das Haus steht seit 1999 unter Denkmalschutz (ID 29138).
Das Zippelhaus war ein historisches Gebäude in der Hamburger Altstadt. Es ist zugleich der Name der Straße, die heute an dem ursprünglichen Standort verläuft.
Die Zollenbrücke in Hamburg ist eine 1633 erbaute Brücke über das ehemalige Fleet der Gröningerstraße. Am Nikolaifleet in der Altstadt gelegen, ist sie die älteste erhaltene Brücke im Stadtbereich und steht seit 1954 unter Denkmalschutz.
Die Galerie Borchardt (auch anfangs Galerie Peter Borchardt) ist eine Galerie in Hamburg.
Der Meßberghof – bis 1938 Ballinhaus – ist ein 1922 bis 1924 errichtetes Kontorhaus in Hamburg. Das denkmalgeschützte Gebäude befindet sich am Meßberg zwischen den Straßen Pumpen und Willy-Brandt-Straße und gehört seit 2015 zum UNESCO-Weltkulturerbe Speicherstadt und Kontorhausviertel.
Das Hulbe-Haus ist ein Büro- und Geschäftshaus in Hamburg, Mönckebergstraße 21, das unter Denkmalschutz steht. Es wurde 1910/11 nach Entwürfen des Hamburger Architekten Henry Grell (1870–1937) erbaut und ist nach seinem Bauherrn benannt, dem Buchbinder und Leder-Kunsthandwerker Georg Hulbe.
Das Levantehaus ist ein Kontorhaus in der Hamburger Altstadt, Mönckebergstraße 7. Der Name Levante verweist auf den ersten großen Mieter der Geschäftsräume, der Deutschen Levante Schifffahrts-Linie, sowie weitere hier ansässige und auf den östlichen Mittelmeerraum ausgerichtete Reedereien. Ein stilisiertes Sonnensymbol (neun gelbe Strahlen im Halbkreis angeordnet) ist das eingetragene und geschützte Warenzeichen des heutigen Eigentümers, der GbR Levantehaus.
Die Reesendammbrücke ist ein Brückenbauwerk in der Hamburger Innenstadt und wurde 1843/44 an Stelle des dort ungefähr verlaufenden Reesendamms errichtet.
Der Thaliahof ist ein Kontorhaus am Alstertor in Hamburg-Altstadt. Es wurde 1921/22 an der Stelle des alten, 1843 errichteten Thalia Theaters erbaut. Die Architekten des expressionistischen Klinkerbaus waren Hans und Oskar Gerson.
Das Wattyhaus in Hamburg-Altstadt mit der Adresse Speersort 6 wurde 1911 durch den Hamburger Juwelier Johann Jakob Heinrich Watty als Kontorhaus mit Ladenfläche, Werkstätten, Wohn- und Büroflächen erbaut.
Der Fölsch-Block ist ein Geschäftshaus am Rathausmarkt in Hamburg, das die Erben von Hermann Fölsch von 1949 bis 1951 errichten ließen. Der Block liegt zwischen dem Rathausmarkt und den Straßen Plan, Bergstraße und Hermannstraße.
Die Hohe Brücke überspannt das Nikolaifleet in Hamburg-Altstadt und ist der Name der Straße, die über das Bauwerk führt.
Der Laeiszhof ist ein Kontorhaus in Hamburg, gelegen am Nikolaifleet südwestlich der Trostbrücke. Das Gebäude ist als Kulturdenkmal mit der Objekt-ID 12405 ausgewiesen.
Das Stellahaus ist ein Kontorhaus in Hamburg-Altstadt, Rödingsmarkt 52. Das Gebäude steht als eingetragenes Kulturdenkmal unter Denkmalschutz.
Das Haus der Seefahrt (Hohe Brücke 1) ist ein typisches Hamburger Kontorhaus aus dem Jahr 1910. Es liegt zwischen der historischen Deichstraße im Westen, der Straße Hohe Brücke im Süden und dem Nikolaifleet im Osten. Das Gebäude ist als Kulturdenkmal mit der Objekt-ID 29139 ausgewiesen.
Das Kontorhaus Hansaburg ist ein historistisches Kontorhaus in Hamburg-Altstadt, das unter Denkmalschutz steht. Es liegt gegenüber vom Zollkanal auf dem Eckgrundstück Bei den Mühren 91 / Steckelhörn.
Das Cremonhaus ist ein historisches Kontorhaus im Hamburger Stadtteil Hamburg-Altstadt. Es liegt an der Straße Cremon, Hausnummer 11, auf der ehemaligen Cremon-Insel.
Der Katharinenhof (früher Frachtenhaus) ist ein Kontorhaus in Hamburg-Altstadt. Es ist als Eckhaus gestaltet mit den Eingängen Zippelhaus 1–2 und Neue Gröningerstraße 2. Das Gebäude ist als Kulturdenkmal mit der Objekt-ID 12407 ausgewiesen.
Das Passage Kino (auch Passage Lichtspiele, Passage Theater, abgekürzt auch Das Passage und Passage) ist ein seit 1913 bestehendes Kino in der Mönckebergstraße, mitten in Hamburgs Stadtzentrum. Es ist das älteste noch bestehende und nahezu durchgängig bespielte Lichtspielhaus Hamburgs.
Das Südseehaus ist ein 1911 erbautes Kontorhaus in Hamburg. Es befindet sich auf den Grundstücken Mönckebergstraße 6, Lange Mühren und Spitalerstraße 6.
Der Wandrahmsteg ist eine Fußgängerbrücke, die die Hamburger Stadtteile Hafencity und Altstadt verbindet. Die im Jahr 1962 errichtete Balkenbrücke steht unter Denkmalschutz.
Das Flüggerhaus ist ein 1908 errichtetes Kontorhaus in Hamburg-Altstadt. Das Gebäude ist ein eingetragenes Baudenkmal. Das denkmalgeschützte Gebäudeensemble am Rödingsmarkt besteht aus vier Häusern. 2019 erwarb die österreichische Signa Holding das Flüggerhaus sowie mehrere Nachbargebäude, die unter dem Projektnamen „Flüggerhöfe“ restauriert und modernisiert werden sollten. Die Fertigstellung war ursprünglich für 2024 geplant, jedoch kamen die Bauarbeiten nach der Signa-Insolvenz im Herbst 2023 zum Erliegen. Im Juli 2024 erwarb der Hamburger Investor Harm Müller-Spreer für 20 Millionen Euro die Flüggerhöfe, um die Sanierung fortzusetzen.
Gesellschaftsspiegel sind zwei begehbare Skulpturen von Ólafur Elíasson, die seit September 2020 als Dauerleihgaben eines Investors auf dem Alten Wall in Hamburg stehen. Neben dem Hamburger Rathaus und der Hamburger Börse befindet sich jeweils eine 8,5 Meter hohe Konstruktion aus braunschwarz patiniertem Messing, vor dem Rathaus mit dreieckigem, vor der Börse mit rautenförmigem Grundriss. Im oberen Teil der Konstruktionen befinden sich Kaleidoskope mit Blickrichtung in den Himmel, die auch die oberen Teile der umliegenden Gebäude zeigen.
Das Deichtor-Center (auch Deichtor Office Center, kurz DOC) ist ein im Jahre 2002 am Südrand des Deichtorplatzes in Hamburg erbautes Bürogebäude. Bauherr war der Hamburger Unternehmer Dieter Becken; nach mehreren Eigentümerwechseln gehört das Gebäude seit 2020 dem Immobilienunternehmen BNP Paribas Real Estate Investment Management (REIM). Zu den Mietern gehört unter anderem das ZDF-Landesstudio Hamburg.
Der Burstahhof ist ein Hamburger Kontorhaus an der Straße Großer Burstah, Hausnummer 36–38. Der Bau wurde zwischen 1887 und 1888 als Geschäftshaus für Otto Bauer von Ricardo Bahre (dem Architekten des Heine-Hauses am Jungfernstieg) und Carl Querfeld errichtet. Die Baukosten betrugen 300.000 Mark. Eine der ersten Firmen, die ihren Sitz im Burstahhof nahmen, war das Unternehmen Müller & Hager.
Die Brooksbrücke ist eine denkmalgeschützte Straßenbrücke im Hamburger Stadtteil HafenCity und führt von der Straße Bei den Mühren über den Zollkanal zur Straße Brook auf dem Kehrwieder. Die Brücke wurde im Rahmen der feierlichen Einweihung der Speicherstadt im Jahr 1888 als "Haupttor" genutzt und erhielt ihren Schlussstein von Wilhelm II. bei seinem ersten und einzigen Besuch in Hamburg.
Hamburg ([ˈhambʊʁk] ; regiolektal auch [ˈhambʊɪ̯ç] ; niederdeutsch Hamborg [ˈhambɔʁχ]), amtlich Freie und Hansestadt Hamburg (niederdeutsch Friee un Hansestadt Hamborg), ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland. Der amtliche Name verweist auf die Geschichte Hamburgs als Freie Reichsstadt und als führendes Mitglied des Handelsbundes der Hanse.
Das Hamburger Rathaus ist der Sitz der Bürgerschaft und des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg. Das prachtvolle Gebäude am Rathausmarkt wurde in den Jahren 1886 bis 1897 unter der Leitung des Architekten Martin Haller im Stil der Neorenaissance errichtet. Der Turm hat eine Höhe von 112 Metern und ist neben den Türmen der Hamburger Hauptkirchen eine bedeutende Landmarke im Hamburger Stadtbild. An den Innenhof mit dem Hygieia-Brunnen schließt sich auf der Rückseite das Gebäude der Hamburger Börse und Handelskammer an.
Die Handelskammer Hamburg ist die Industrie- und Handelskammer für die Freie und Hansestadt Hamburg und wurde im Jahr 1665 (damals noch als Commerz-Deputation) gegründet. Sie vertritt als Kammer etwa 170.000 Unternehmen. Die Handelskammer setzt sich vor allem für wirtschaftsfreundliche Standortbedingungen im Hamburger Wirtschaftsraum ein. Existenzgründer und Unternehmer unterstützt sie mit umfangreichen Beratungs- und Serviceangeboten. Außerdem übernimmt sie hoheitliche Aufgaben etwa im Bereich der dualen Berufsausbildung (Abnahme von Prüfungen etc.).
Die Hamburger Kunsthalle beheimatet im Zentrum von Hamburg auf mehr als 13.000 Quadratmetern Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche eine der wichtigsten öffentlichen Kunstsammlungen Deutschlands. Die Sammlung erstreckt sich über acht Jahrhunderte vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Traditionell liegt ein Schwerpunkt auf der Kunst des 19. Jahrhunderts. Daneben gibt es eigene Abteilungen für die Alten Meister und die Klassische Moderne. Der modernen und zeitgenössischen Kunst ist ein separater Gebäudekomplex gewidmet. Das Kupferstichkabinett der Kunsthalle umfasst über 130.000 Blätter. Die Bibliothek enthält mehr als 175.000 Bände, darunter ca. 3000 illustrierte Bücher. Zahlreiche Exemplare aus den Beständen können in den Studien- bzw. Lesesälen vor Ort eingesehen werden.
Das Afrikahaus ist ein Kontorhaus in der Hamburger Altstadt, Große Reichenstraße 27. Es wurde 1899 von dem Hamburger Architekten Martin Haller für die Firma C. Woermann erbaut und steht seit 1972 unter Denkmalschutz.
Die Ruine der Hauptkirche St. Nikolai am Hamburger Hopfenmarkt ist als Mahnmal St. Nikolai „den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft zwischen 1933 und 1945“ gewidmet. Die Kirche wurde 1195 begründet und in ihrer letzten neugotischen Ausführung 1874 fertiggestellt. Ihr 147,3 Meter hoher Turm war von 1874 bis 1877 das höchste Bauwerk der Welt. Die Hauptkirche St. Nikolai wurde 1962 als Neubau in den Stadtteil Harvestehude nahe dem Klosterstern verlegt. Nach den Kriegszerstörungen von 1943 und dem weitgehenden Abriss 1951 sind heute neben dem Turm noch ein Teil der südlichen Außenmauer und die Wände des Chors erhalten.
Das Thalia Theater, genauer Thalia Theater GmbH, ist eines der drei Hamburger Staatstheater. Das Große Haus am Alstertor in der Hamburger Altstadt fasst rund 1000 Zuschauer. Das Repertoire umfasst etwa 20 Produktionen, die täglich wechselnd oder in Blöcken gespielt werden. Pro Spielzeit gibt es etwa neun Premieren im Großen Haus, dazu kommen etwa sechs Premieren im Thalia Gaußstraße in Altona.
Die M. M. Warburg & CO (Eigenschreibweise: M.M.Warburg & CO ohne Leerzeichen zwischen M.M.), kurz auch Warburg-Bank genannt, ist eine 1798 in Altona von den Brüdern Moses Marcus Warburg und Gerson Warburg aus der deutsch-jüdischen Bankiersdynastie Warburg gegründete unabhängige Privatbank. M. M. Warburg erlangte im Verlauf seiner Geschichte erhebliche Bedeutung für die nationalen und internationalen Kapitalmärkte und ist auch heute noch eine der größten Banken Deutschlands in Privatbesitz. Mehr als 80 % der Gesellschafteranteile gehören den Familien von Max M. Warburg Jr. und Christian Olearius. Ab 2016 war die Bank in einen Skandal mit illegalen Steuergutschriften verwickelt, der zu einem Rückzug der Eigentümerfamilien aus dem Management führte. Im Zuge der Aufarbeitung wurden hochrangige Mitarbeiter der Bank zu hohen Haftstrafen verurteilt, der ehemaligen Generalbevollmächtigte der Bank, Christian Schmid zu fünf Jahren und sechs Monaten, Marcus Hagel zu vier Jahren und Martin Dörscher zu einem Jahr und neun Monaten.
Die Sankt-Petri-Kirche ist die älteste Pfarrkirche Hamburgs. Sie ist nach dem Apostel Petrus benannt und gehört zu den fünf Hamburger Hauptkirchen.
Das Chilehaus ist ein von 1922 bis 1924 erbautes Kontorhaus im Hamburger Kontorhausviertel. Die Architektur von Fritz Höger war beispielgebend für den Backsteinexpressionismus der 1920er Jahre, der von Backsteingotik und Expressionismus inspiriert war. Der Bau stellt mit seinen 36.000 m² Bruttogeschossfläche und bis zu zehn Stockwerken auf einer Grundfläche von 5950 m² eines der ersten Hamburger Hochhäuser dar. Mit seiner an einen Schiffsbug erinnernden Spitze nach Osten ist es zu einer Ikone des Expressionismus in der Architektur geworden.
Die Hamburger Börse ist eine im Jahr 1558 gegründete Börse mit Sitz in der Freien und Hansestadt Hamburg. Sie ist die älteste aktive Börse Deutschlands. Unter ihrem Dach befinden sich heute vier verschiedene Einzelbörsen.
Der U-Bahnhof Mönckebergstraße ist eine Haltestelle der Hamburger U-Bahn-Linie U3 mitten im Zentrum Hamburgs, die zwischen 1912 und 1950 Barkhof hieß. Das Kürzel der Station bei der Betreiber-Gesellschaft Hamburger Hochbahn lautet „MO“. Der U-Bahnhof hat täglich 13.022 Ein- und Aussteiger (Mo–Fr, 2019).
Der U-Bahnhof Steinstraße ist eine Tunnel-Haltestelle der Hamburger U-Bahn in der Innenstadt (Stadtteil Hamburg-Altstadt). Das Kürzel der Station bei der Betreiber-Gesellschaft Hamburger Hochbahn lautet „ST“. Der U-Bahnhof hat täglich 10.275 Ein- und Aussteiger (Mo–Fr, 2019).
Der U-Bahnhof Rathaus ist eine Station der Hamburger U-Bahn-Linie U3. Der U-Bahnhof befindet sich im Stadtteil Hamburg-Altstadt unterhalb des Rathausmarktes, dessen Namen er von seiner Eröffnung 1912 bis 1958 mit einer Unterbrechung während der NS-Zeit trug. Das Kürzel der Station bei der Betreiber-Gesellschaft Hamburger Hochbahn lautet „RA“. Der U-Bahnhof hat täglich 17.328 Ein- und Aussteiger (Mo–Fr, 2019).
Der Bischofsturm (auch Bischofsburg) in Hamburg ist ein ringförmiges Turmfundament aus dem 12. Jahrhundert von 19 Metern Durchmesser und der älteste erhaltene Rest eines Steingebäudes der Altstadt. Die unter Straßenniveau liegenden Fundamente wurden zwischen 1962 und 1965 ausgegraben; man nahm zunächst an, dass es sich dabei um das steinerne Haus des Erzbischofs Bezelin-Alebrand aus dem 11. Jahrhundert handelte. Ausgrabungen des Archäologischen Museums Hamburg und weitere Funde in unmittelbarer Nähe im Jahr 2008 widerlegten diese These, auch die Datierung musste korrigiert werden. Demnach handelt es sich vermutlich um den Teil einer Befestigungsanlage.
Der U-Bahnhof Rödingsmarkt ist eine Hochbahn-Haltestelle der Hamburger U-Bahn-Linie U3. Der U-Bahnhof befindet sich im Stadtteil Hamburg-Altstadt. Das Kürzel der Station bei der Betreiber-Gesellschaft Hamburger Hochbahn lautet „RD“. Der U-Bahnhof hat täglich 13.001 Ein- und Aussteiger (Mo–Fr, 2019).
Das Bucerius Kunst Forum ist ein von der Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius (Eigenschreibweise ZEIT STIFTUNG BUCERIUS) getragenes, internationales Ausstellungshaus in Hamburg. Es wurde 2002 eröffnet und zeigt jährlich vier Ausstellungen mit Kunstwerken zu Themen von der Antike bis zur Gegenwart.
Der Rathausmarkt vor dem Hamburger Rathaus ist ein zentraler Platz in der Hamburger Innenstadt. Trotz seines Namens diente der Platz nie als regulärer Marktplatz (mit Ausnahme des Weihnachtsmarktes); er ist jedoch bis heute ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, beliebter Treffpunkt für Touristen und regelmäßig Versammlungsort für politische, sportliche und kulturelle Veranstaltungen.
Die Deichstraße, eine Straße in der Innenstadt von Hamburg, besitzt mit dem letzten erhaltenen Ensemble von Althamburger Bürgerhäusern einen historischen Wert und hat eine wichtige touristische Bedeutung. Mit der auf der anderen Seite des Nikolaifleets erhaltenen Speichergruppe des Cremon ist ein Relikt des alten Hamburgs erhalten geblieben.
Der Deichtorplatz ist ein bedeutender Straßenverkehrsknoten im Südosten der Hamburger Innenstadt, zwischen Hauptbahnhof, Kontorhausviertel und Speicherstadt. Als Teil des Hauptverkehrsstraßennetzes von Hamburg verbindet er die hier verlaufende Bundesstraße 4 mit dem (Wall-)Ring 1. Der Platz ist nach dem Deichtor benannt, einem früheren Stadttor in der Hamburger Stadtbefestigung, und bekannt für die denkmalgeschützten Deichtorhallen.
Die Deichtorhallen Hamburg in Hamburg-Altstadt Deichtorstr. 1–2 zählen zu den großen Ausstellungshäusern für zeitgenössische Kunst und Fotografie in Europa. Die beiden historischen Hallen mit ihrer offenen Stahlglasarchitektur wurden von 1911 bis 1914 gebaut. Die Halle für aktuelle Kunst und das Haus der Photographie werden durch eine Dependance in Hamburg-Harburg mit der Sammlung Falckenberg ergänzt. Intendant der Deichtorhallen ist der promovierte Kunsthistoriker Dirk Luckow.
Die Flussschifferkirche ist eine evangelische Kirche in Hamburg, die auf einem 1906 gebauten und außer Dienst gestellten Weserleichter eingerichtet wurde.
Die Stiftung Hanseatisches Wirtschaftsarchiv ist ein regionales Wirtschaftsarchiv mit Zuständigkeit für Hamburg und Norddeutschland. Das Archiv betreut Archivgut von Unternehmen, Kammern, Verbänden, Stiftungen und Persönlichkeiten der Wirtschaft. Es berät und unterstützt Unternehmen in Fragen der Unternehmensgeschichte und -archive und versteht sich als Forschungseinrichtung für Wirtschafts- und Regionalgeschichte.
Der Gertrudenkirchhof ist ein Platz in Nordosten der Hamburger Innenstadt (Stadtteil Hamburg-Altstadt), zwischen Spitalerstraße und Rosenstraße. Er geht vermutlich auf einen um 1350 angelegten Pestfriedhof zurück; später befand sich hier bis zum Hamburger Brand von 1842 die namensgebende Gertrudenkapelle.
Gröningers Braukeller in Hamburg wurde 1761/62 als neues Vorderhaus einer Brauerei in der Gröningerstraße 22 errichtet. Das Althamburger Bürgerhaus ist heute eines der letzten Barockgebäude im Hamburger Stadtteil Hamburg-Altstadt und wurde 1944 unter Denkmalschutz gestellt.
Der Hygieia-Brunnen befindet sich im Innenhof des Hamburger Rathauses. Er wurde 1896 erbaut, gestaltet vom Bildhauer Joseph von Kramer (1841–1908) aus München, einem Bruder des Architekten Theodor von Kramer. Der Brunnen wurde als Erinnerung an die Choleraepidemie von 1892 errichtet, bei der über 8000 Hamburger starben. Er ist als Kulturdenkmal mit der Objekt-ID 12066 ausgewiesen.
Das Statistische Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein (kurz: Statistikamt Nord) ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in der Freien und Hansestadt Hamburg und der zentrale Statistik- und Informationsdienstleister beider Länder mit Standorten in Hamburg und Kiel. Es entstand 2004 aus der Fusion der vormaligen Statistischen Landesämter. Das Amt erbringt Serviceleistungen im Bereich Information und Analyse für die Trägerländer und die Öffentlichkeit. Kerngeschäft des Statistikamtes Nord ist die Durchführung der amtlichen Statistiken für Hamburg und Schleswig-Holstein.
Der Hopfenmarkt ist ein früherer Marktplatz in Hamburg-Altstadt vor der Ruine der ehemaligen Hauptkirche St. Nikolai.
Der Vierländerin-Brunnen (nach dem ursprünglichen Standort auch Meßberg-Brunnen) ist ein denkmalgeschützter Brunnen, der heute auf dem Hopfenmarkt in Hamburg-Altstadt steht.
Der Ida-Ehre-Platz ist der Schauspielerin, Regisseurin und Theaterleiterin und Ehrenbürgerin der Stadt Hamburg Ida Ehre gewidmet. Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg beschloss im Jahr 1999, einen Platz nach ihr zu benennen, um ihr Lebenswerk zu würdigen und an ihre Verdienste um den kulturellen Wiederaufbau Hamburgs nach dem Kriege zu erinnern. Dazu wurde der südlich der Mönckebergstraße gelegene Platz, der bis dahin Teil des Gerhart-Hauptmann-Platzes war, zum Ida-Ehre-Platz umgewidmet.
Der Hammaburg-Platz (bis 2024 Domplatz) ist eine etwa ein Hektar große und größtenteils begrünte Freifläche im Zentrum von Hamburg. Der seit dem Abriss des mittelalterlichen Mariendoms (1804–06) als Domplatz bezeichnete Platz gilt als kulturgeschichtlich bedeutsamer Ort für die Stadt: Zum einen stand hier über Jahrhunderte die Hamburger Domkirche und später der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Neubau des Johanneums und der Staatsbibliothek. Zum andern wurden unter dem Platz seit langem die Reste der frühmittelalterlichen Hammaburg vermutet und jüngst auch ergraben. Im Februar 2024 beschloss daher die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte, den Platz in Hammaburg-Platz umzubenennen. Die formelle Umbenennung erfolgte im August 2024 durch Kultursenator Carsten Brosda, Bezirksamtsleiter Ralf Neubauer sowie Rainer-Maria Weiss, Landesarchäologe und Direktor des Archäologischen Museums Hamburg.