Der Jüdische Friedhof Ohlsdorf, auch Jüdischer Friedhof Ilandkoppel ist ein Begräbnisplatz im Hamburger Stadtteil Ohlsdorf. Er ist derzeit die größere der beiden jüdischen Begräbnisstätten in Hamburg, auf der noch Beisetzungen stattfinden. Hier befindet sich die Begräbnisstätte der Liberalen Jüdischen Gemeinde zu Hamburg.
Der U-Bahnhof Klein Borstel ist eine Haltestelle der Linie U1 der Hamburger U-Bahn. Das Kürzel der Station bei der Betreiber-Gesellschaft Hamburger Hochbahn lautet „KB“. Täglich steigen hier 1813 Personen ein und aus (montags–freitags, 2019).
Die Kapelle 13 ist eine von 1927 bis 1929 von Fritz Schumacher entworfene und unter der Leitung von Eugen Göbel errichtete Kapelle auf dem Gelände des Hamburger Friedhofes Ohlsdorf. Die Kapelle wurde am 2. Juli 1929 eröffnet.
Das Familienbad Ohlsdorf ist ein öffentliches Schwimmbad im Hamburger Stadtteil Ohlsdorf. Es wurde 1927 zunächst als reines Freibad eröffnet, und zwar als erste Anstalt ohne strikte Geschlechtertrennung, worauf auch der Name „Familienbad“ hindeutet. Aus der Entstehungszeit stammt auch das denkmalgeschützte Kassengebäude von Fritz Schumacher direkt gegenüber dem U- und S-Bahnhof Ohlsdorf.
Die ehemalige evangelisch-lutherische Nikodemuskirche liegt im Hamburger Stadtteil Ohlsdorf unmittelbar an der Fuhlsbüttler Straße. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde bis 2022 als Kirche genutzt und nach der Entwidmung zum Ausstellungszentrum PARABEL. Zentrum für Kunst in Hamburg umgebaut.
PARABEL. Zentrum für Kunst in Hamburg ist ein im Norden der Stadt Hamburg gelegenes Museum. Es befindet sich in der profanierten Nikodemuskirche. Die Sammlung des Museums beruht auf der Kunstsammlung der Gründerin Maike Bruhns mit dem Schwerpunkt auf Hamburger Kunst der klassischen Moderne bis zur Gegenwart. Neben dem Ausstellungs- und Veranstaltungsraum entsteht eine Bibliothek.
Der Friedhof Ohlsdorf (bis 1991 Hauptfriedhof Ohlsdorf) im Hamburger Stadtteil Ohlsdorf wurde am 1. Juli 1877 eingeweiht und ist mit 389 Hektar der größte Parkfriedhof der Welt. Über das gesamte Areal verteilen sich 202.000 Grabstätten. Auf dem Ohlsdorfer Friedhof haben seit seiner Gründung mehr als 1,4 Millionen Beisetzungen stattgefunden; jährlich kommen 4500 Beisetzungen hinzu. Zum Vergleich: Auf dem 1874 eröffneten Wiener Zentralfriedhof mit einer Größe von 250 Hektar und 330.000 Grabstellen liegen drei Millionen Menschen begraben.
Die evangelisch-lutherische Kirche St. Marien in Hamburg-Ohlsdorf ist ein Werk der Hamburger Architekten Bernhard Hopp und Rudolf Jäger aus den Jahren 1958 bis 1960 und wird als deren "eindrucksvollster Beitrag zur Nachkriegs-Moderne" bewertet. Sie liegt auf einem Eckgrundstück der Straßen Maienweg und Am Hasenberge in direkter Nähe zum westlichen Ufer der Alster in einem Gebiet, das historisch zu Fuhlsbüttel gehörte.
Der Bahnhof Hamburg-Ohlsdorf ist ein Umsteigebahnhof der S-Bahn Hamburg mit der Linie S1 sowie der Hamburger U-Bahn-Linie U1 im Stadtteil Ohlsdorf. 2019 stiegen werktäglich (mo–fr) am U-Bahnhof durchschnittlich 31.892 Personen ein und aus. Das Kürzel der Station bei der U-Bahn-Betreiber-Gesellschaft Hamburger Hochbahn lautet „OH“.
Der Garten der Frauen ist eine im Sommer 2001 eröffnete Gedenkstätte des Vereins Garten der Frauen e. V., die sich auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg befindet und in der an Frauen, die in der Hamburger Geschichte bedeutend waren, erinnert wird. Auf dem etwa 1700 Quadratmeter großen Gelände nordöstlich des Ohlsdorfer Wasserturms, das im Juli 2001 eröffnet wurde, befinden sich 402 Grabstellen. Im Garten der Frauen stehen 91 historische Grabsteine. Auf der aus vielen Sandsteinen zusammengesetzten Erinnerungsspirale befinden sich 65 Namen und auf einer Erinnerungssäule, die seit November 2021 im Garten der Frauen steht, bisher sechs Namen. Die Idee zu diesem Garten der Frauen hatte die Historikerin Rita Bake, die den Garten mit Hilfe von Helga Diercks-Norden und Silke Urbanski gründete. Getragen, gestaltet, finanziert und betreut wird das Areal von dem im Jahr 2000 auf Initiative der drei Frauen gegründeten Verein Garten der Frauen.
Die Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel, umgangssprachlich Santa Fu genannt, ist eine Justizvollzugsanstalt, die ursprünglich in Hamburg-Fuhlsbüttel, nach Grenzverschiebungen heute in Hamburg-Ohlsdorf gelegen ist. Sie ist als reine Männeranstalt zuständig für den geschlossenen Strafvollzug und Sicherungsverwahrung. Die Abschiebehaft wurde von der JVA Fuhlsbüttel in die JVA Billwerder verlagert; mittlerweile wird diese dort nicht mehr vollstreckt.
Das Konzentrationslager Fuhlsbüttel, auch Kola-Fu genannt, wurde ab März 1933 innerhalb des Gebäudekomplexes der Strafanstalt Fuhlsbüttel in Hamburg errichtet und bestand bis zum April 1945, also über die gesamte Zeit des Nationalsozialismus. Es wird als einer der zentralen Orte in Hamburg benannt, „an denen sich Unterdrückung und Terror der faschistischen Herrschaft manifestierten“. In den ersten Monaten zur Unterbringung von Schutzhaftgefangenen genutzt, wurde es ab dem 4. September 1933 der SS-Bewachung unterstellt und förmlich zum KZ erklärt. Mitte 1936 ordnete Heinrich Himmler die Umbenennung zum Polizeigefängnis an, da es unter der Verwaltung der Gestapo stand. Unter diesem Namen wurde es bis zu seiner Evakuierung Mitte April 1945 weiter genutzt, es fanden dabei jedoch mehrmals Verlegungen innerhalb des Gebäudekomplexes statt.
Das Albert-Schweitzer-Gymnasium (abgekürzt ASG) ist ein musisches Gymnasium im Hamburger Stadtteil Ohlsdorf. Das Gymnasium wurde 1968 von der Albert-Schweitzer-Schule abgetrennt und mit neueingerichtetem Musikzug selbständig. Dadurch verfügt das Gymnasium über mehrere angesehene Jugend-Orchester und -Chöre und stellt regelmäßig Finalisten beim Landes- und Bundeswettbewerb Jugend musiziert. Neben dem ausgeprägten Musikfokus hat das Gymnasium einen weiteren Schwerpunkt in den Naturwissenschaften.
Hamburg Kornweg (Klein Borstel) ist ein Haltepunkt im Norden von Hamburg im Ortsteil Klein Borstel, der durch die Linie S1 der S-Bahn Hamburg bedient wird.
Ohlsdorf ist ein Stadtteil im Bezirk Hamburg-Nord der Freien und Hansestadt Hamburg.