Die UFA GmbH (bis 1991 Universum Film AG, kurz Ufa, bis 2013 UFA Film & TV Produktion GmbH, kurz UFA) ist ein Filmunternehmen mit Hauptsitz im Potsdamer Stadtteil Babelsberg.
Der Park Babelsberg ist eine rund 124 Hektar große Grünfläche im Potsdamer Stadtbezirk Babelsberg. Die Anlage gehört wie der Neue Garten und der Park Sanssouci zum Ensemble der Berlin-Potsdamer Schlossparks. Der Park wurde um das Schloss Babelsberg, die ehemalige Sommerresidenz Kaiser Wilhelms I. und seiner Frau Augusta, angelegt. Das zum See abfallende, hügelige Gelände als Parklandschaft gestaltete ab 1833 der Gartenarchitekt Peter Joseph Lenné, ab 1842/1843 dann Fürst Hermann von Pückler-Muskau. Die Anlage grenzt an den Tiefen See der Havel und den Glienicker See an. Am 22. September 1862 führte Wilhelm I. im Park eine Unterredung mit Otto von Bismarck. Infolge des Gespräches wurde dieser zum preußischen Ministerpräsidenten ernannt. Seit 1990 gehört der Park zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Der Bahnhof Potsdam Griebnitzsee ist ein Regional- und S-Bahnhof an der Bahnstrecke Berlin–Magdeburg und der Wannseebahn. Er liegt im äußersten Osten von Potsdam-Babelsberg, nordöstlich der Medienstadt Babelsberg und südlich des Griebnitzsees. Während der deutschen Teilung diente er als Grenzbahnhof für den Transitverkehr nach West-Berlin. Der Bahnhof wird heute von der S-Bahn-Linie S7 und den Regionalbahnen RB 20, RB 22 und RB 23 angefahren.
Das Karl-Liebknecht-Stadion (kurz: KarLi) ist mit einem Fassungsvermögen von 10.787 Zuschauern das größte „reine“ Fußballstadion in Potsdam und in dessen Stadtteil Babelsberg gelegen. Das KarLi ist die Heimspielstätte der Fußballvereine SV Babelsberg 03 und 1. FFC Turbine Potsdam. An gleicher Stelle des Stadions befanden sich zuvor der Sportplatz an der Priesterstraße und später der Karl-Liebknecht-Sportplatz. Die Anlage ist nach dem sozialistischen Reichstagsabgeordneten Karl Liebknecht benannt.
Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (vormals Astrophysikalisches Institut Potsdam, daher abgekürzt AIP) ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts und eine Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft. Es hat seinen Sitz in Potsdam-Babelsberg, ebenfalls dazu gehört das Sonnenobservatorium Einsteinturm und der Große Refraktor auf dem Telegrafenberg in Potsdam. Das Institut wurde 1992 als Nachfolger des Zentralinstituts für Astrophysik der Akademie der Wissenschaften der DDR gegründet. Die Geschichte dieser Brandenburger Forschungseinrichtung geht aber bis zur 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und dem 1874 Astrophysikalischen Observatorium Potsdam zurück. Dem Institut und seinen Vorläufern gehörten einige der bedeutendsten Astrophysiker an.
Schloss Babelsberg ist der ehemalige Sommersitz des deutschen Kaisers Wilhelm I. Es liegt im Park Babelsberg im Potsdamer Stadtbezirk Babelsberg und wurde ab 1834 im Tudorstil erbaut, angelehnt an das englische Windsor Castle. Die Residenz wurde in zwei Phasen errichtet. Zunächst entstand 1834/35 nach Entwürfen des Architekten Karl Friedrich Schinkel der östliche Bereich mit Zimmern für Wilhelm und seine Gemahlin Augusta. Zwischen 1844 und 1849 wurde nach Planung von Ludwig Persius der westliche Schlosskomplex mit Festsälen und Räumen für die beiden Kinder des Prinzenpaares angebaut. Das Schloss war Schauplatz bedeutender historischer Ereignisse. Dazu gehörten unter anderem ein Besuch der britischen Königin Victoria 1858, die Ernennung Otto von Bismarcks zum preußischen Ministerpräsidenten 1862 und die Unterzeichnung des sogenannten Sozialistengesetzes 1878.
Der Bahnhof Potsdam-Babelsberg ist ein S-Bahnhof im Potsdamer Stadtteil Babelsberg. Er befindet sich an den Gleisen der verlängerten Wannseebahn zwischen dem Bahnhof Griebnitzsee und dem Potsdamer Hauptbahnhof und ist trotz der Namensähnlichkeit nicht zu verwechseln mit dem im Potsdamer Stadtteil Drewitz gelegenen Bahnhof Potsdam Medienstadt Babelsberg. Der Bahnhof mit seinen Aufgängen an beiden Seiten des Bahnsteigs steht auf der Denkmalliste der Stadt Potsdam.
Das Hasso-Plattner-Institut HPI, offiziell: Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering gGmbH, ist ein privat finanziertes IT-Institut und bildet gemeinsam mit der Universität Potsdam die Digital Engineering Fakultät. Es ist in Potsdam-Babelsberg angesiedelt und erforscht praktische und angewandte Themen digitaler Technologien.
Klein Glienicke (alternative Schreibweise: Klein-Glienicke) ist ein Stadtteil von Potsdam, der im frühen 20. Jahrhundert als Bade- und Ausflugsort bekannt wurde. Der Stadtteil hat 585 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2019). Während der deutschen Teilung war Klein-Glienicke eine funktionale Exklave und „Sondersicherheitszone“ der DDR und wurde so als „Blinddarm der DDR“ bezeichnet. Teile des Ortes, darunter die bekannten Schweizerhäuser, stehen auf der Liste der geschützten UNESCO-Welterbestätten.
Das Deutsche Rundfunkarchiv (DRA) ist als gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts eine Gemeinschaftseinrichtung von ARD und Deutschlandradio mit den Standorten Frankfurt am Main und Potsdam-Babelsberg. Das DRA verfügt über reichhaltige Bestände an Ton- und Bilddokumenten, Schriftgut, gedruckten Medien (Bücher, Zeitschriften, Zeitungen) und Sachzeugen. Das Archiv umfasst wesentliche und bedeutende Teile der auditiven und audiovisuellen Überlieferung in Deutschland. Die DRA-Bestände spiegeln die Entwicklung des Rundfunks seit seinen Anfängen, insbesondere aber auch die der ARD sowie des Hörfunks und des Fernsehens der DDR wider.
Die Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf (Eigenschreibweise: Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF; amtlich: Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg) ist eine staatliche Kunst- und Filmhochschule mit Promotionsrecht in Potsdam.
Die Metropolis-Halle im Potsdamer Stadtteil Babelsberg ist eine Multifunktionshalle für Großveranstaltungen wie Kongresse, Messen, Galas, Preisverleihungen, TV-Shows und weitere Fernseh-Produktionen. Sie befindet sich in der Medienstadt Babelsberg, in der auch das Filmstudio Babelsberg und der Filmpark Babelsberg beheimatet sind.
Die Truman-Villa, früher Villa Müller-Grote oder Haus Erlenkamp genannt, befindet sich in der Karl-Marx-Straße 2 in Potsdam-Babelsberg.
Nowawes (deutsch: Neudorf, Neues Dorf) war eine Ortschaft östlich von Potsdam auf dem Gebiet des heutigen Stadtteils Babelsberg, die von Friedrich dem Großen als friderizianische Kolonie für wegen ihres Glaubens verfolgte evangelische Weber und Spinner aus Böhmen, Exulanten genannt, direkt neben dem alten Rundlingsdorf Neuendorf ab 1751 angelegt wurde. Die Weber verarbeiteten zunächst Baumwolle (Kattun) für den Berliner Kattunfabrikanten Benjamin Elias Wolff. Ein weiteres Ziel des Königs war die einheimische Herstellung von Seide, um nicht auf den Import dieses Luxusprodukts angewiesen zu sein. Auf einem dreieckigen Grundriss entstanden kleine Weberhäuser an Straßen, die mit tausenden Weißen Maulbeerbäumen als Grundlage für die Seidenspinnerei bepflanzt waren. Auf dem in der Mitte liegenden heutigen Weberplatz wurde durch den holländischen Baumeister Jan Bouman 1752–1753 die Friedrichskirche errichtet.
Das Erich Pommer Institut (EPI) ist ein Weiterbildungsinstitut für Medienrecht, Medienwirtschaft und Medienforschung mit Sitz in der Medienstadt Babelsberg. Das EPI ist ein An-Institut der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Gesellschafter sind die Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und die Universität Potsdam.
Die Hermes Synchron GmbH ist ein Produktionsunternehmen für die Synchronisation von Filmen und Fernsehserien mit Sitz in der Medienstadt Babelsberg in Potsdam.
Die Gerichtslaube ist ein historisches Gebäude im Potsdamer Stadtteil Babelsberg, das im 13. Jahrhundert als Anbau zum Alten Rathaus in Berlin entstand. Jahrhunderte später, infolge des Rathausneubaus 1871 bekam das Gebäude ein Eigenleben, wobei der Originalbau in den Park von Babelsberg versetzt und dort später überformt wurde. Im wiederaufgebauten Berliner Nikolaiviertel befindet sich eine aus modernen Materialien nachempfundene Kopie, die als Restaurant genutzt wird und den Namen Zur Gerichtslaube trägt.
Die Glienicker Lake (selten: Glienicker Lanke) ist ein 550 Meter langer und bis zu 300 Meter breiter See, der bei Kilometer 28,37 zwischen Berlin und Potsdam in die Potsdamer Havel einmündet. Sie zählt rechtlich zur Bundeswasserstraße Teltowkanal; zuständig ist das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Spree-Havel. Eigentlich bezeichnet Lake (auch: Laake) einen zu- und abflusslosen See, der langsam verlandet. In diesem Fall trifft das nicht zu, was eine Ableitung von der in Berlin und Brandenburg verbreiteten Bezeichnung Lanke nahelegt.
Die Parkbrücke, umgangssprachlich auch Parkbrücke Klein Glienicke genannt, befindet sich am Rand vom Potsdamer Stadtteil Babelsberg. Sie überspannt den Teltowkanal, verbindet die Stadtteile Klein Glienicke und Babelsberg und ist ein Teil der Lankestraße. Zudem bietet die Brücke einen weiteren Zugang zum Park Babelsberg.
Der Wannseeweg ist mit der Nummer 11 einer der 20 grünen Hauptwege. Das ist eine Zusammenstellung von 20 Wanderwegen durch das Berliner Stadtgebiet mit einer Gesamtlänge von rund 550 Kilometern. Ziel ist es, „Wohngebiete mit den vielfältigen Erholungsmöglichkeiten in Parkanlagen und Naherholungsgebieten von Berlin und Brandenburg“ (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt) miteinander zu verknüpfen. Der Fußgänger soll dabei die Möglichkeit haben, „die Stadt als eine Verbindung von Kultur, Geschichte und Ökologie intensiv zu erleben“.
Babelsberg Nord è un quartiere della città tedesca di Potsdam.
Babelsberg Süd è un quartiere della città tedesca di Potsdam.
Die Alte Brauerei Potsdam befindet sich in Babelsberg in der alten Weberkolonie hinter dem Grundstück Alt Nowawes 30 und 30a. Die Brauerei bestand aus mehreren Gebäudeteilen. Laut den wenigen vorhandenen Unterlagen entstand zuerst der Kühlturm zwischen 1860 und 1875. Ab 1895 entstanden das Hauptgebäude im Stil der Neorenaissance und der Pferdestall. Bis 1939 wurde hier das Bier „Schlossbräu“ gebraut. Im Adressbuch von 1936/37 wird an diesem Standort eine Niederlage der Schöneberger Schloßbrauerei angegeben
Das Kino Thalia ist ein Programmkino in Potsdam-Babelsberg. Für seine Filmauswahl erhielt es schon des Öfteren brandenburgische Landes- und deutsche Bundesauszeichnungen, so etwa im Jahre 2015 für das beste deutsche Jahresfilmprogramm.
Die XU Exponential University of Applied Sciences (kurz XU Exponential University) ist eine staatlich anerkannte, private Fachhochschule (eng. University of Applied Sciences) in Potsdam. Träger der auf Digitalisierung ausgerichteten Bildungseinrichtung ist die XU Exponential University of Applied Sciences GmbH.
Das Kleine Schloss ist ein im Stil der Tudorgotik erbautes Gebäude im Park Babelsberg in Potsdam.
Das Bertha-von-Suttner-Gymnasium ist ein öffentliches Gymnasium im Potsdamer Stadtteil Babelsberg, das nach der österreichischen Schriftstellerin Bertha von Suttner benannt wurde. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.
Die römisch-katholische Kirche St. Antonius im Potsdamer Stadtteil Babelsberg befindet sich zwischen der Plantagen- und der Turnstraße. Der 1934 konsekrierte Kirchenbau ist die Pfarrkirche der Babelsberger Pfarrgemeinde.
Die Villa von Arnim ist eine in Potsdam-Babelsberg, in der Karl-Marx-Straße 25 gelegene Villa. Sie ist Teil der ab 1871 durch die Architekten Wilhelm Böckmann und Hermann Ende begründeten Villenkolonie Neubabelsberg am Griebnitzsee. Sie wurde nach dem Juristen und Kommunalpolitiker Dietloff von Arnim (1876–1945), brandenburgischer Landeshauptmann bzw. Verwalter des Provinzialverbandes, benannt. Die Karl-Marx-Straße trug im Nationalsozialismus vorübergehend den Namen Straße der SA, nachdem sie ursprünglich unter dem Namen Kaiserstraße als repräsentative Allee zwischen dem Bahnhof Neubabelsberg (heute: Bahnhof Potsdam Griebnitzsee) und dem Haupteingang zum kaiserlichen Park Babelsberg angelegt worden war.
Das Haus Karl-Marx-Straße 73 ist eine denkmalgeschützte, 1912 erbaute Villa in Potsdam-Babelsberg.
Die Neuendorfer Kirche ist die ehemalige Dorfkirche des Ortes Neuendorf, der im Potsdamer Stadtteil Babelsberg aufging. Der neugotische Zentralbau aus gelbem Backsteinmauerwerk steht unter Denkmalschutz.
Der Flatowturm ist ein zwischen 1853 und 1856 errichteter Wohnturm in Park Babelsberg. Das Gebäude trat an die Stelle einer Windmühle, die 1848 einem Brand zum Opfer gefallen war. Der Turm wurde von Heinrich Strack in Anlehnung an das Eschenheimer Tor in Frankfurt am Main entworfen.
Der Städte- und Gemeindebund Brandenburg e. V. ist der kommunale Spitzenverband der Städte, Gemeinden und Ämter im Land Brandenburg mit Sitz in Potsdam.
Das Haus Riehl ist ein historisches Wohnhaus in der Stadt Potsdam, im Stadtviertel Babelsberg. Es entstand nach Plänen und unter Leitung des Architekten Ludwig Mies van der Rohe als Landhaus und wurde 1909 eingeweiht. Das seit dem 21. Jahrhundert unter Denkmalschutz stehende Gebäude befindet sich in Privatbesitz.
Die Friedrichskirche steht auf dem Weberplatz von Babelsberg, einem Stadtteil der Hauptstadt Potsdam von Brandenburg. Die Kirchengemeinde gehört zum Kirchenkreis Potsdam der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.
Die Oberlinkirche ist ein Kirchengebäude im Potsdamer Stadtteil Babelsberg. Die unter Denkmalschutz stehende Kirche gehört zum Kirchenkreis Potsdam der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.
Die Villa Urbig ist eine Villa am Griebnitzsee in der ehemaligen Villenkolonie Neubabelsberg in Potsdam.
Die Kapelle Klein Glienicke, die wegen ihrer Lage im Zonenrandgebiet von 1979 bis Anfang der 1990er Jahre nicht genutzt wurde, steht in Klein Glienicke, einem Stadtteil der Hauptstadt Potsdam von Brandenburg. Die Kirchengemeinde gehört zum Kirchenkreis Potsdam der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.
Das Kulturhaus Babelsberg befindet sich im ehemaligen Rathaus Babelsberg in Potsdam in der Karl-Liebknecht-Straße 135, an der Kreuzung zur Rudolf-Breitscheid-Straße. Vor dem 1. April 1938 war es als Rathaus Nowawes bekannt.