Nidda ist eine Stadt im hessischen Wetteraukreis im Naturraum Unterer Vogelsberg. Ihren Namen verdankt sie dem Fluss Nidda.
Bad Salzhausen ist ein Stadtteil von Nidda im hessischen Wetteraukreis.
Der Bahnhof Bad Salzhausen ist ein Haltepunkt im Stadtteil Bad Salzhausen der oberhessischen Stadt Nidda. Er liegt in städtebaulicher Randlage an der Nordseite des Kurgartens.
Der Bahnhof Nidda ist ein Bahnhof in der gleichnamigen Stadt an der Bahnstrecke Gießen–Gelnhausen (Lahn-Kinzig-Bahn). Ferner ist Nidda Endpunkt der Züge aus Friedberg.
Die Evangelische Kirche in Geiß-Nidda, einem Stadtteil von Nidda in Oberhessen, ist eine dreischiffige frühgotische Dorfbasilika mit romanischem Westturm und einschiffigem hochgotischen Chor mit Fünfachtelschluss. Sie gehört nicht nur zu den wenigen gotischen Pfeilerbasiliken in Oberhessen, sondern ist für eine Dorfkirche außergewöhnlich groß und aufwendig gestaltet. Die Kirche ist wegen ihrer geschichtlichen und wissenschaftlichen Bedeutung hessisches Kulturdenkmal.
Die Evangelische Kirche in Ober-Widdersheim, einem Stadtteil von Nidda im Wetteraukreis (Hessen), geht in ihren ältesten Teilen auf das 13. Jahrhundert zurück. Der Turm wurde Anfang des 14. Jahrhunderts und die Sakristei im Jahr 1928 erneuert. Auch ihre Funktion als Wehrkirche ist noch gut erkennbar. Die Kirche ist ortsbildprägend und hessisches Kulturdenkmal.
Die Evangelische Kirche in Ulfa, einem Stadtteil von Nidda im Wetteraukreis in Hessen, wurde im 12. Jahrhundert als Basilika errichtet. Aus romanischer Zeit erhalten blieben neben dem Westturm der Wehrkirche die nördliche Mittelschiffswand mit den Obergadenfenstern und den beiden nördlichen Arkaden zum ehemaligen Seitenschiff. Nach Veränderungen in spätgotischer Zeit erfolgte 1719–1721 ein Umbau in eine protestantische Saalkirche. Aus dieser Zeit stammen einige barocke Inventarstücke. Das hessische Kulturdenkmal verfügt über eines der ältesten vollständig erhaltenen Dreiergeläute in Deutschland aus dem Jahr 1334.
Die Evangelische Kirche in Schwickartshausen, einem Stadtteil von Nidda im Wetteraukreis (Hessen), besteht aus einem romanischen Westturm aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts und einem frühgotischen Kirchenschiff des 13. Jahrhunderts. Die in barocker Zeit umgebaute Wehrkirche ist ortsbildprägend und aus künstlerischen und geschichtlichen Gründen hessisches Kulturdenkmal.
Die Evangelische Kirche in Borsdorf, einem Stadtteil von Nidda im Wetteraukreis in Hessen, ist eine Saalkirche aus dem Jahr 1873. Die neuromanische Kirche ist aus künstlerischen Gründen hessisches Kulturdenkmal.
Die Evangelische Kapelle in Bad Salzhausen, einem Stadtteil von Nidda im Wetteraukreis in Mittelhessen, ist ein 1828 errichteter Rechteckbau im Stil des Klassizismus, der bis 1831 als Laboratorium und Salzsäurefabrik von Justus von Liebig diente. Das Gebäude wird seit 1934 teilweise und seit 1969 ganz als Kirche genutzt. Die Kapelle ist wegen ihrer Bedeutung für die Orts- und Landesgeschichte hessisches Kulturdenkmal.
Der Johanniterturm in Nidda im Wetteraukreis in Hessen ist der Baurest einer mittelalterlichen Basilika, die von 1187 bis 1585 Sitz einer Johanniter-Kommende war. Der Turm wurde 1491/1492 angebaut und blieb nach Abriss des Schiffs erhalten. Der massiv aufgemauerte Turm aus Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung hat vier steinerne Dreiecksgiebel und einen achtseitigen Spitzhelm. Das älteste Bauwerk und Wahrzeichen der Stadt ist aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen hessisches Kulturdenkmal.
Die Evangelische Kirche in Fauerbach, einem Stadtteil von Nidda im Wetteraukreis (Hessen), ist eine im Kern spätromanische Saalkirche aus dem 13. Jahrhundert mit Haubendachreiter. Das Gotteshaus wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut und erhielt durch die Süderweiterung 1923–1925 sein heutiges T-förmiges Aussehen. Aus geschichtlichen Gründen ist die Kirche hessisches Kulturdenkmal.
Die Evangelische Kirche in Unter-Lais, einem Ortsteil von Ober-Lais, Stadtteil von Nidda im Wetteraukreis (Hessen), ist die ehemalige Johanniterkirche aus der Zeit um 1200. Die spätromanische Saalkirche mit oktogonalem Dachreiter ist das älteste erhaltene Bauwerk der Johanniter in Hessen und aus wissenschaftlichen und künstlerischen Gründen hessisches Kulturdenkmal.
Die Evangelische Kirche in Eichelsdorf, einem Stadtteil von Nidda im Wetteraukreis (Hessen), ist eine im Kern spätromanische Saalkirche aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Nach Erneuerungen im Dreißigjährigen Krieg im Jahr 1631 und nach einem Brand im Jahr 1657 erhielt sie ihr heute maßgebliches Aussehen. Die kleine Saalkirche mit Haubendachreiter und eingezogenem Rechteckchor ist aus geschichtlichen und künstlerischen Gründen hessisches Kulturdenkmal.
Die Evangelische Kirche in Wallernhausen, einem Stadtteil von Nidda im Wetteraukreis in Hessen, ist eine barocke Saalkirche aus dem Jahr 1740. Das Gotteshaus mit dreiseitigem Ostschluss und Haubendachreiter ist aus geschichtlichen und künstlerischen Gründen hessisches Kulturdenkmal.
Das Schloss Nidda ist ein im angehenden 17. Jahrhundert erbautes Schloss in Nidda, Wetteraukreis, Hessen. Es wurde teilweise noch im Stil der Spätgotik, teilweise bereits im Stil der Renaissance gestaltet. Der Bau stammt aus der Zeit bald nach 1604, als Nidda in den Besitz der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt gelangte; auf der Stadtansicht Valentin Wagners von 1633 ist das Schloss bereits zu sehen.
Der Jüdische Friedhof in Geiß-Nidda, einem Stadtteil von Nidda im hessischen Wetteraukreis, liegt oberhalb des Dorfes, ist umfriedet und 309 m² groß. Einige Grabstellen sind noch erhalten. Er wurde im Jahr 1891 angelegt. Damals lebten 22 Juden in Geiß-Nidda.
Die Fachwerkhofreite in der Taufsteinstraße 10 in Borsdorf, einem Stadtteil von Nidda, im Wetteraukreis zeigt sich in ihrer Einheitlichkeit als typische Hofanlage des frühen 19. Jahrhunderts in der Region. Sie ist etwa um 1820 entstanden.
Das Oberhessische Weihnachtskrippen-Museum war ein Museum in Ulfa, einem Stadtteil von Nidda in Hessen, das bis zu 300 Weihnachtskrippen aus fünf Kontinenten verschiedener Epochen und Kulturkreise beherbergte.
Das Niddaer Feuerwehrmuseum dokumentiert die Entwicklung des Feuerwehrwesens zwischen circa 1850 und 1950 in der Gemeinde im Wetteraukreis. Vor allem an verkaufsoffenen Sonntagen oder bei Festen auf dem Marktplatz und erst Recht bei den beliebten Oldtimertreffen mit historischen Feuerwehrfahrzeugen von nah und fern erhält das Feuerwehrmuseum regen Zuspruch.