Speyer (bis 1825 auch Speier) ist eine kreisfreie Universitätsstadt in Rheinland-Pfalz und Teil der Metropolregion Rhein-Neckar. Als römische Gründung, damals Noviomagus, Hauptort der Civitas Nemetum (Siedlungsgebiet des Stammes der Nemeter), später Nemetae genannt, ist sie eine der ältesten Städte Deutschlands und wurde als Spira um 600 Zentrum des Speyergaues. Im Mittelalter war Speyer als freie Reichsstadt eine der bedeutendsten Städte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Von 1816 bis 1945 war sie Sitz der bayerischen Verwaltung der Pfalz. Heute gehört Speyer zu Rheinland-Pfalz und hat 49.564 Einwohner (Stand 2024).
Sonnengasse 3 bezeichnet ein denkmalgeschütztes Gebäude in der rheinland-pfälzischen Stadt Speyer. Das Fachwerkhaus ist das ehemalige Gasthaus „Zur Sonne“ und war namensgebend für die Sonnenbrücke und die gleichnamige Gasse.
Das Edith-Stein-Gymnasium in Speyer, kurz ESG, ist ein staatlich anerkanntes, privates Mädchengymnasium. Schulträger ist seit dem 1. August 2010 die St. Dominikus Schulen GmbH des Instituts St. Dominikus.
Die historische Synagoge von Speyer wurde am Anfang des 12. Jahrhunderts errichtet und war die zweite Synagoge in Speyer. Die Gemeinde wurde im Laufe des 15. Jahrhunderts vertrieben und das Gebäude im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 bis auf die Außenmauern zerstört. Heute gehört die Ruine im Rahmen der SchUM-Stätten zum Welterbe der UNESCO.
Maximilianstraße 25 bezeichnet ein denkmalgeschütztes Gebäude in der rheinland-pfälzischen Stadt Speyer. Das dreigeschossige Patrizierhaus wurde 1704 erbaut und ist Teil der Denkmalzone Maximilianstraße zwischen Altpörtel und Kaiserdom.
Johannesstraße 28 bezeichnet ein denkmalgeschütztes Gebäude in der rheinland-pfälzischen Stadt Speyer. Das zweigeschossige Patrizierhaus wurde 1712/13 erbaut.
Das Stadthaus in Speyer ist seit 1960 Sitz der Stadtverwaltung sowie der Oberbürgermeisterin und Bürgermeisterin. Nach einjähriger Bauzeit wurde es 1903 bezogen und war zunächst Sitz der Versicherungsanstalt für die Pfalz, aus der 1947 die Landesversicherungsanstalt Rheinland-Pfalz (LVA) wurde.
Das Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium ist ein allgemeinbildendes, staatliches Gymnasium in der rheinland-pfälzischen Stadt Speyer. Benannt ist die Schule nach Friedrich Magnus Schwerd (1792–1871), Gymnasiallehrer, Geodät, Astronom und Physiker. Leiterin der Schule ist Lenelotte Möller.
Das Nikolaus-von-Weis-Gymnasium ist ein Gymnasium in der kreisfreien Stadt Speyer in Rheinland-Pfalz. Benannt ist es nach Nikolaus von Weis (1796–1869), Theologe und von 1842 bis 1869 Bischof der römisch-katholischen Diözese Speyer.
Das Hans-Purrmann-Gymnasium (HPG) ist ein öffentliches Gymnasium in Speyer.
Das Altpörtel war das westliche Stadttor der Stadt Speyer. Mit einer Höhe von 55 Metern ist es eines der höchsten und bedeutendsten Stadttore Deutschlands. Es wurde im Jahr 1176 erstmals urkundlich erwähnt und war einer von 68 Mauer- und Tortürmen der Stadtbefestigung der Freien Reichsstadt Speyer.
Der von einer Mauer umfriedete Alte Friedhof in Speyer, als solcher genutzt von 1502 bis 1881, dann ruhend, ist seit 1967 überwiegend eine Adenauerpark getaufte Parkanlage und seit 1992 als Denkmalzone ein Kulturdenkmal.
Das Museum SchPIRA ist ein Museum in der rheinland-pfälzischen Stadt Speyer.
Die Villa Kirrmeier-Ecarius ist ein ehemaliges großbürgerliches Doppelwohnhaus in Speyer, Bahnhofstraße 54. Das 1980 umgenutzte Gebäude steht unter Denkmalschutz.
Das Feuerbachhaus ist ein der Familie Feuerbach gewidmetes Museum in der Allerheiligenstraße 9 in Speyer. Das Anwesen verfügt über einen Barockgarten und grenzt an die alte Stadtmauer. Der Archäologe Joseph Anselm Feuerbach lebte dort 10 Jahre mit seiner Familie. Sein Sohn, der bedeutende Maler Anselm Feuerbach, wurde in diesem Haus geboren.
Der 7 ha kleine Mondsee gehört zu den acht zum Zweck der Kiesgewinnung ausgebaggerten Seen im Binsfeld. Er liegt im nördlichsten Teil der Rheinniederung von Speyer und gehört zum Stadtteil Speyer-Nord.
Der Speyerer Dom, offiziell die Domkirche St. Maria und St. Stephan zu Speyer, ist die Kathedralkirche der römisch-katholischen Diözese Speyer und Pfarrkirche der Dompfarrei in der rheinland-pfälzischen Stadt Speyer. Er zählt zu den drei romanischen Kaiserdomen in Deutschland und wurde im Jahr 1061 geweiht, 1106 war ein größerer Umbau fertiggestellt.
Der Silbersee gehört zu den acht zum Zweck der Kiesgewinnung ausgebaggerten Seen im Binsfeld. Er liegt im nördlichsten Teil der Rheinniederung von Speyer und gehört zum Stadtteil Speyer-Nord.
Das Augustinerkloster in Speyer war ein im 13. Jahrhundert gegründetes Bettelkloster.
Der Speyerlachsee gehört als westlichster zu den acht zum Zweck der Kiesgewinnung ausgebaggerten Seen im Binsfeld.
Der Sonnensee ist ein See im nördlichsten Teil der Rheinniederung von Speyer. Er gehört zum Stadtteil Speyer-Nord und war der erste zum Zweck der Kiesgewinnung ausgebaggerte See im Binsfeld.
Der 1880 angelegte, heute ca. 17 Hektar große Friedhof Speyer liegt deutlich nördlich des historischen Siedlungsgebietes von Speyer, westlich der Wormser Landstraße, zwischen der heute erweiterten Kernstadt und dem in den 1930er-Jahren entstandenen Stadtteil Speyer-Nord.
Das Purrmann-Haus ist ein dem Maler Hans Purrmann (1880–1966) gewidmetes Museum in der Kleinen Greifengasse 14 in der Altstadt von Speyer. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.
Die Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer ist eine föderale Bildungseinrichtung und gilt als führende Universität für das Studium der Verwaltungswissenschaften in Deutschland. Sie wird vom Bund, vom Land Rheinland-Pfalz sowie von den 15 übrigen Ländern der Bundesrepublik Deutschland gemeinsam getragen und zu je etwa einem Drittel finanziert.
Das Bistum Speyer (lat.: Dioecesis Spirensis) ist eine Diözese der römisch-katholischen Kirche. Sie nimmt den Süden des Bundeslandes Rheinland-Pfalz ein, wo sie die gesamte Pfalz – in den Grenzen vor der Gebietsreform von 1969 – umfasst sowie im Osten des Saarlandes den Saarpfalz-Kreis (mit Ausnahme des St. Ingberter Stadtteils Rentrisch), die Ostertalstadtteile Osterbrücken, Hoof, Niederkirchen, Bubach, Marth und Saal der Kreisstadt St. Wendel, den Sulzbacher Stadtteil Schnappach sowie die Saarbrücker Stadtteile Eschringen und Ensheim. Das Bistum umfasst somit die bayerische Pfalz in den Grenzen vor 1920.
Speyer Hauptbahnhof ist der wichtigere von insgesamt zwei Bahnhöfen der rheinland-pfälzischen Mittelstadt Speyer. Er verfügt über drei Bahnsteiggleise. Der Bahnhof liegt im Verbundgebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) und gehört zur Tarifzone 143. Die Anschrift des Bahnhofs lautet Bahnhofstraße 43.
Die Gedächtniskirche der Protestation (oft kurz Protestationskirche) in Speyer wurde in den Jahren 1893 bis 1904 zur Erinnerung an die im Jahre 1529 auf dem Reichstag zu Speyer erfolgte Protestation zu Speyer errichtet. Ihr Turm ist mit 100 m der höchste Kirchturm der Pfalz und der höchste deutsche Kirchturm im Bereich links des Mittel- und Oberrheins.
Das Amtsgericht Speyer ist ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit und eines von sechs Amtsgerichten (AG) im Bezirk des Landgerichtes Frankenthal (Pfalz).
Das Hochstift Speyer war ein Territorium im Heiligen Römischen Reich und bis zu seiner endgültigen Säkularisation 1803 der weltliche Herrschaftsbereich des Fürstbischofs von Speyer. Das Territorium des Hochstifts umfasste Gebiete in den heutigen Bundesländern Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Weitere Gebiete im Unterelsass waren bereits im 17. und 18. Jahrhundert unter französische Souveränität gelangt.
Das Technik Museum Speyer befindet sich in der Nähe des Speyerer Stadtzentrums am Flugplatz Speyer.
Die Armen Schulschwestern vom hl. Dominikus sind eine römisch-katholische Ordensgemeinschaft, die 1852 in Speyer von Bischof Nikolaus von Weis gegründet wurde. Die Kongregation bischöflichen Rechts nennt sich seit 1972 Institut St. Dominikus. Das Mutterhaus befindet sich in Speyer.
Die Auferstehungskirche ist eine für die damalige Protestantische Kirchengemeinde Heilig Geist in Speyer-Süd in den Jahren 2001/02 errichtete Kirche.
Die katholische Friedenskirche St. Bernhard in Speyer, oft auch Bernhardskirche genannt, wurde in den Jahren 1953 bis 1954 erbaut und unter Anwesenheit französischer und deutscher Bischöfe als Friedenskirche als Symbol der Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich geweiht.
Die Bibliothek und Medienzentrale der Evangelischen Kirche der Pfalz / Landeskirchenrat (BMZ Speyer) befindet sich in der Roßmarktstraße 4 in Speyer. Fachbereichsleiterin dieser Spezialbibliothek ist Karin Feldner-Westphal. Von 1992 bis 2022 war Traudel Himmighöfer die Leiterin.
Der Biersiedersee gehört zu den acht zum Zweck der Kiesgewinnung ausgebaggerten Seen im Binsfeld. Er liegt im nördlichsten Teil der Rheinniederung von Speyer und gehört zum Stadtteil Speyer-Nord.
Der Baggersee Binsfeld ist der zentrale der acht zum Zweck der Kiesgewinnung ausgebaggerten Seen im Binsfeld. Er liegt im nördlichsten Teil der Rheinniederung von Speyer und gehört zum Stadtteil Speyer-Nord. Westlich von ihm liegt der Sonnensee, nordwestlich der Mondsee, nördlich liegen Biersiedersee und Silbersee, östlich der Gänsedrecksee und südlich der Kuhunter.
Binsfeld ist der Name der Rheinniederung nördlich der Bundesautobahn 61, die geprägt ist von acht eng zusammenliegenden Baggerseen und überwiegend zum Stadtteil Speyer-Nord der Stadt Speyer gehört, während der nördlichste Teil zur Gemarkung von Otterstadt gehört.
U 9 ist ein deutsches U-Boot der Bundeswehr der Klasse 205, auch Klasse 205mod oder U 9-Klasse. Seine NATO-Kennung war S 188.
St. Joseph in Speyer ist eine katholische Kirche und Zentrum eines ganzen Komplexes von Gebäuden der Gemeinde St. Joseph. In der das ganze Stadtgebiet umfassenden Dompfarrei Pax Christi dient sie als Ort der gemeinsamen Pfarrgottesdienste, während der Dom Sitz der Pfarrei ist. Die Kirche in ihrer außerordentlichen Größe und prachtvollen Ausstattung wurde erbaut als Reaktion auf den Bau der benachbarten evangelischen Gedächtniskirche der Protestation.
Die Synagoge Beith-Schalom (hebräisch בית שלום, deutsch „Haus des Friedens“) ist seit 9. November 2011 die Speyerer Synagoge und das Gemeindezentrum der Jüdischen Kultusgemeinde der Rheinpfalz. Es ist die insgesamt vierte Synagoge seit dem Bestehen von jüdischen Gemeinden in Speyer.
Die Christuskirche ist eine Kirche mit Gemeindezentrum und Pfarrhaus für die protestantischen Christen des Stadtteils Speyer-Nord („Siedlung“) der Stadt Speyer.
Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz ist Regionalträger der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung in Rheinland-Pfalz. Sie ist außerdem Verbindungsstelle zur französischen, luxemburgischen und albanischen Rentenversicherung. Hauptsitz ist Speyer, einen weiteren Verwaltungssitz gibt es in Andernach. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung und damit rechtlich selbständig. Selbstverwaltungsorgane sind Vertreterversammlung und Vorstand, die sich jeweils paritätisch aus ehrenamtlichen Vertretern der Versicherten und der Arbeitgeber zusammensetzen. Hauptamtlich wird die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz von einem Geschäftsführer geleitet. Die Rechtsaufsicht führt das rheinland-pfälzische Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz.
Die Diözesanbibliothek Speyer, also die Bibliothek des katholischen Bistums Speyer, ist die Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars St. German, Speyer. Sie verfügt (2010) über circa 200.000 Bände und Medien, hält über 300 Zeitschriften und ist im Süden vom Speyer beim Priesterseminar, Am Germansberg 60, gelegen. Die Bibliothek ist öffentlich zugänglich.
Die Dreifaltigkeitskirche in Speyer ist eine spätbarocke, evangelische Gemeindekirche. Sie ist seit dem Jahr 1988 schutzwürdiges Kulturgut im Sinne des Artikels 1 der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten.
Das Historische Museum der Pfalz in der rheinland-pfälzischen Bischofsstadt Speyer in unmittelbarer Nähe des romanischen Kaiserdoms besitzt etwa eine Million Exponate (Stand 2018). Es wurde 1910 eröffnet.
Der Flugplatz Speyer (IATA-Code: ZQC, ICAO-Code: EDRY) ist der Verkehrslandeplatz der Stadt Speyer.
Das Gymnasium am Kaiserdom, kurz GaK, ist eine Regelschule in der pfälzischen Stadt Speyer, die als Schulträger fungiert. Das Gymnasium in einem denkmalgeschützten Neurenaissance-Gebäude von 1902 geht auf die im Jahr 1540 vom Rat der Stadt Speyer gegründete Lateinschule zurück und ist somit eines der ältesten Gymnasien in Rheinland-Pfalz. Heute umfasst es als modernes altsprachliches Gymnasium ein Bildungsspektrum, das vom Altgriechischen bis zur Informationstechnik reicht.
Der Gänsedrecksee und der Kuhunter sind die beiden östlichsten Seen der acht zum Zweck der Kiesgewinnung ausgebaggerten Seen im Binsfeld. Sie liegen im nördlichsten Teil der Rheinniederung von Speyer und gehören zum Stadtteil Speyer-Nord.
Das Kloster St. Magdalena ist ein Kloster der Dominikanerinnen in Speyer.
Die Pfälzische Landesbibliothek (PLB) mit Sitz in Speyer ist eine wissenschaftliche Universalbibliothek, u. a. mit dem Sammelschwerpunkt „Pfälzische Geschichte und Landeskunde“. Die Einrichtung steht unter der Aufsicht des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz.
Der Retscher ist die Ruine eines gotischen Stadthauses in der historischen Altstadt von Speyer. Er liegt direkt neben der Dreifaltigkeitskirche.
Speyer-West ist ein Stadtteil von Speyer nordwestlich des historischen Stadtgebietes. Seine südliche Grenze bildet die Dudenhofener Straße, seine Ostgrenze der Hauptbahnhof, die Bahnlinie Speyer-Schifferstadt und die nach Nordwesten verlaufende Iggelheimer Straße. Im Westen wird der Stadtteil von der Bundesstraße 9 abgeschlossen, hinter der im Süden Äcker, im Norden der Speyerer Wald liegen. Der nächste Ort im Westen ist Dudenhofen.
St. Konrad ist eine Kirche mit Pfarrzentrum, Pfarrsaal, Pfarrhaus, Kindergarten, Jugendzentrum und einem alten Schwesternhaus und ist der Mittelpunkt der gleichnamigen katholischen Pfarrgemeinde im Stadtteil Speyer-Nord von Speyer. Namenspatron ist der Heilige Konrad von Parzham. Die Kirche und das Pfarrzentrum mit Jugendzentrum im Keller des Pfarrzentrums und Kindergarten sind ein typisches Zeugnis der Betonarchitektur der 1970er-Jahre. Der heutigen Kirche von 1969 ging eine Kirche gleichen Namens aus dem Jahr 1934 voraus. Enge ökumenische Beziehungen bestehen zur benachbarten evangelischen Gemeinde der Christuskirche. Im Glockenhaus des Kirchturms lebt im Sommer eine große Kolonie Fledermäuse.
Der Wasserturm Speyer, errichtet auf der Hochterrasse, der höchsten der drei Geländestufen, über die die Stadt Speyer sich erstreckt, dient bis heute der Versorgung der Stadt mit Trinkwasser und ist ein Kulturdenkmal und ein Wahrzeichen des Stadtteils Speyer-West.
Die Heiliggeistkirche, erbaut 1700 bis 1702 kurz nach der Wiederbesiedlung von Speyer, war die Kirche der reformierten Gemeinde in Speyer, dann Versammlungsort der Speyerer Jakobiner, erneut reformierte Kirche, dann protestantische Kirche. Sie wurde ab 1979 schließlich Veranstaltungsort der Evangelischen Kirche der Pfalz für Konzerte, Vorträge, Ausstellungen und andere gesellschaftliche Veranstaltungen.
St. Ludwig ist ein Kirchengebäude in Speyer, das Anfang Februar 2016 durch ein Dekret des Speyerer Bischofs Karl-Heinz Wiesemann profaniert wurde. Zuletzt diente es dem katholischen Bistum Speyer als Hauskirche des Tagungszentrums Bistumshaus St. Ludwig bis zu dessen Aufgabe. Der heutige Bau stammt aus der Zeit des Wiederaufbaus der Stadt 1698 nach der großen Stadtzerstörung von 1689. Das Gebäude ist der Wiederaufbau des Chors der damals zerstörten gotischen Dominikanerkirche.
Der Russenweiher ist ein kleiner Baggersee von ca. 1,2 Hektar Fläche im Süden von Speyer in dessen Wohnquartier Neuland.
Die großbürgerliche Villa Körbling in Speyer, Bahnhofstraße 15, wurde 1911–1912 für den Speyerer Augenarzt Eberhard Körbling und seine Ehefrau Anna Körbling geb. Pallmann erbaut. Die Villa ist im Originalzustand erhalten und in der Liste der Kulturdenkmäler in Speyer eingetragen. In den Jahren 2014/2015 erfolgte eine denkmalgerechte Restaurierung.