Osnabrück ([ˌʔɔsnaˈbʁʏk] , westfälisch Ossenbrügge (osnabrückische Mundart: [ˌʔɔsn̩ˈbrʏɣə]), lateinisch Osnabruga) ist eine Großstadt in Niedersachsen und Sitz des Landkreises Osnabrück. Die kreisfreie Stadt ist ein Oberzentrum Niedersachsens und Mittelpunkt des Osnabrücker Landes. Mit rund 166.000 Einwohnern ist sie nach Hannover, Braunschweig und Oldenburg die viertgrößte Stadt Niedersachsens. Die ca. 28.000 Studenten von Universität und Hochschule machen etwa 14 % der Gesamtbevölkerung aus.
Das Moskaubad ist ein öffentliches Schwimmbad im Osnabrücker Stadtteil Wüste. Es wurde 1926 als Freibad mit dem Namen Moskau eröffnet. Nachdem es 1933 in Neustädter Freibad umbenannt wurde, erhielt das Bad bei umfangreichen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen Ende der 1990er Jahre unter anderem eine Kleinschwimmhalle und seinen alten Namen zurück. Das kombinierte Hallen- und Freibad wird jährlich von rund 250.000 Gästen besucht. Betrieben wird es heute von den Stadtwerken Osnabrück.
Nahne ist ein Stadtteil im Süden von Osnabrück mit 2246 Einwohnern (12/2022), die sich auf 4,75 km² Fläche verteilen. Nahne ist damit der Stadtteil mit der geringsten Einwohnerzahl in Osnabrück.
Die OsnabrückHalle (ehemals „Stadthalle Osnabrück“) ist ein traditionsreiches Veranstaltungsgebäude im niedersächsischen Osnabrück. Sie wird für Kongresse, Tagungen, Präsentationen, Kulturveranstaltungen und gesellschaftliche Ereignisse genutzt. Betreiberin ist die Marketing Osnabrück GmbH (vor dem 1. Mai 2020: Osnabrücker Veranstaltungs- und Kongress GmbH) der Stadt Osnabrück.
Das Priesterseminar Osnabrück ist eine Institution zur Ausbildung katholischer Priester. Es befindet sich an der Großen Domsfreiheit im Stadtteil Innenstadt.
Das historische Rathaus der Stadt Osnabrück wurde zwischen 1487 und 1512 im spätgotischen Stil erbaut. Es ist eines der wesentlichen Wahrzeichen und prägenden Gebäude der Stadt Osnabrück und wird bis heute als Rathausgebäude genutzt. Im Jahre 1648 wurde im Rathaus der Stadt Osnabrück und im Rathaus von Münster von den Kriegsparteien des Dreißigjährigen Krieges der Westfälische Friede ausgehandelt und unterzeichnet.
Schinkel ist ein Stadtteil im Osten der Stadt Osnabrück. Im Schinkel leben rund 14.717 Einwohner (12/2022) auf einer Fläche von 2,33 km². Mit 6.316 Einwohnern/km² ist er somit statistisch gesehen auch der dichtestbesiedelte Stadtteil Osnabrücks.
Das Osnabrücker Schloss war die Bischofsresidenz des protestantischen Osnabrücker Fürstbischofs Ernst August I. von Braunschweig-Lüneburg und seiner Frau Sophie von der Pfalz. Es ist seit 1974 Sitz der Verwaltung der Universität Osnabrück. Das Gebäude samt Gartenanlage, die Skulpturen im Schlossgarten einschließlich des Lyra-Denkmals stehen unter Denkmalschutz.
Schölerberg ist ein Stadtteil von Osnabrück mit 15.088 Einwohnern (12/2022). Diese verteilen sich auf 3,64 km² Fläche. Laut Statistik ist der Schölerberg somit der Stadtteil mit der zweithöchsten Einwohnerzahl in Osnabrück, knapp hinter dem Stadtteil Wüste.
Der Sonnenhügel ist ein Stadtteil von Osnabrück mit 9.428 Einwohnern (12/2022), die sich auf 3,19 km² Fläche verteilen.
Die evangelisch-lutherische Kirche St. Katharinen ist eine spätgotische Hallenkirche in der Osnabrücker Altstadt. Ihr weithin sichtbarer Turm, der seit Jahrhunderten das Stadtbild prägt, ist 103 m hoch.
St. Marien ist eine evangelisch-lutherische Pfarr- und Marktkirche in Osnabrück. Sie zählt zu den kunsthistorisch bedeutendsten Baudenkmälern der norddeutschen Stadt. Eine romanische Vorgängerkirche findet bereits 1177 urkundliche Erwähnung. Allerdings reicht die Baugeschichte der Marienkirche weit vor das Datum ihrer ersten schriftlichen Nennung. Archäologische Spuren lassen auf einen Vorgängerbau aus dem 10. Jahrhundert schließen. Der Bau der heutigen gotischen Hallenkirche begann im 13. Jahrhundert und war zwischen 1430 und 1440 abgeschlossen.
Sutthausen ist ein Stadtteil von Osnabrück mit 4.643 Einwohnern (12/2022), die sich auf 4,42 km² Fläche verteilen. Er liegt im Süden der Stadt nahe dem Teutoburger Wald und entstand aus den beiden Gutshöfen Gut Sutthausen und Gut Wulften. In Sutthausen sind die ev.-luth. Apostelkirche und die kath. Kirche „Maria Königin des Friedens“ zu finden.
Das Theater Osnabrück (ursprünglich Stadt-Theater) ist ein städtisches Fünf-Sparten-Theater in Osnabrück (Niedersachsen), das von der Städtische Bühnen Osnabrück gGmbH betrieben wird. Neben den Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanz und Konzert bieten die Städtischen Bühnen Theater für Kinder und Jugendliche mit OSKAR – Junges Theater Stadt und Landkreis Osnabrück, das durch den Verein OSKARs Freunde e. V. getragen wird. Pro Spielzeit werden etwa 25 Neuproduktionen, acht Sinfoniekonzerte und über 700 Veranstaltungen angeboten, zu denen insgesamt über 190.000 Besucher kommen.
Der Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück, auch Historischer Verein Osnabrück genannt, ist ein Verein zur Erforschung der Regionalgeschichte mit Sitz in Osnabrück.
Die Volkswagen Osnabrück GmbH ist ein auf Automobilentwicklung und -produktion spezialisiertes Tochterunternehmen der Volkswagen AG mit Sitz im niedersächsischen Osnabrück.
Voxtrup ist ein Stadtteil im Südosten von Osnabrück mit 7254 Einwohnern (12/2022), die sich auf 10,91 km² Fläche verteilen. In Voxtrup befinden sich die ev.-luth. Margaretenkirche und die kath. St.-Antonius-Kirche.
Weststadt ist ein Stadtteil von Osnabrück mit 9.403 Einwohnern (12/2022), die sich auf 3,18 km² Fläche verteilen. Er liegt westlich der Innenstadt und grenzt weiterhin an die Stadtteile Westerberg, Wüste und Hellern.
Widukindland ist ein Stadtteil von Osnabrück. Er liegt im Nordosten der Stadt an den Hängen des Schinkelbergs. Der Stadtteil grenzt im Norden an den Stadtteil Dodesheide, im Westen an die Gartlage, im Süden an den heutigen Stadtteil Schinkel und Schinkel-Ost und im Osten an Darum/Gretesch/Lüstringen und die Gemeinde Belm. Das Widukindland ist hervorgegangen aus der früheren Gemarkung Schinkel. In dem durch Einfamilienhäuser, große Gärten und Waldgebiete geprägten Stadtteil leben auf 275,5 Hektar Fläche 5.080 Menschen (12/2022).
Die Wüste ist ein Stadtteil von Osnabrück in Niedersachsen. Mit 15362 Einwohnern (12/2022), die sich auf einer Fläche von 2,73 km² verteilen, ist er der Stadtteil Osnabrücks mit der höchsten Einwohnerzahl. Der Stadtteil gliedert sich in die Vordere Wüste und die Hintere Wüste und ist hauptsächlich durch Wohnbebauung geprägt.
Osnabrück-Sutthausen is a railway station located in Osnabrück, Germany. The station is on the Osnabrück–Brackwede railway. The train services are operated by NordWestBahn.
Der Haltepunkt Osnabrück Altstadt (bis 2009 Osnabrück-Hasetor) ist eine 1896 eröffnete Eisenbahn-Betriebsstelle in Osnabrück mit Anbindung an den Regionalverkehr in der Innenstadt. Die Station liegt an der Bahnstrecke Löhne–Rheine und trug zuvor den Namen Osnabrück-Hasetor, da sie sich in unmittelbarer Nähe zu dem früheren Stadttor an der ehemaligen Stadtmauer befindet. Täglich nutzen mehr als 2.800 Reisende den Haltepunkt, der von Regionalverkehrslinien nach Rheine–Hengelo (NL), Bünde–Bielefeld, Vechta–Bremen, Bünde–Hannover–Braunschweig und Oldenburg–Wilhelmshaven bedient wird. Zudem besteht eine direkte Anbindung an den städtischen Busverkehr.
Die Kamp-Promenade ist ein Einkaufszentrum in der Innenstadt von Osnabrück, das am 16. September 2004 offiziell eröffnet wurde. Realisiert wurde das Projekt durch die Multi Development Germany GmbH (zuvor AM Development Germany GmbH). Seit Januar 2017 wird das Einkaufszentrum von der Völkel Company Asset Management GmbH aus Hamburg betrieben.
Das Museum am Schölerberg in Osnabrück ist ein städtisches Museum für Natur und Umwelt mit angeschlossenem Planetarium. Der 1988 eröffnete Museumsneubau ist seit 1997 als Regionales Umweltbildungszentrum anerkannt.
Das Diözesanarchiv Osnabrück ist das zentrale Archiv der Kirchen in der Diözese Osnabrück. Das Archiv steht für wissenschaftliche und heimatkundliche Forschung sowie für Familienforschung offen.
Die Abteilung Osnabrück ist eine von acht Abteilungen des Niedersächsischen Landesarchivs. Sie ist zuständig für die Behörden, Gerichte und sonstigen Stellen des Landes sowie deren Rechts- und Funktionsvorgänger in der kreisfreien Stadt Osnabrück und in den Landkreisen Osnabrück, Emsland und Grafschaft Bentheim.
Das Nettebad ist ein öffentliches Schwimmbad im Osnabrücker Stadtteil Sonnenhügel. Es ist eine Kombination aus Sport- und Freizeitbad sowie aus Hallenbad und Freibad und verfügt über einen Sauna- und Spabereich. Das Bad zählt jährlich über 700.000 Besucher und wird durch die Stadtwerke Osnabrück betrieben.
Der Neumarkt ist ein zentraler Platz in der niedersächsischen Stadt Osnabrück. Er befindet sich im Stadtteil Innenstadt im Grenzbereich der mittelalterlichen Altstadt zur ebenfalls im Mittelalter entstandenen Neustadt und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt.
Die Große Domsfreiheit befindet sich in der Osnabrücker Altstadt im Stadtteil Innenstadt. Der hauptsächlich als Parkfläche genutzte Platz wird von zahlreichen Gebäuden des Bistumssitzes gesäumt.
Der Markt befindet sich in der Osnabrücker Altstadt im Stadtteil Innenstadt. Umgangssprachlich wird er auch als Marktplatz bezeichnet. Er wird gemeinhin auch als gute Stube der Stadt bezeichnet. Gesäumt durch historische Gebäude, hat er trotz starker Zerstörung im Zweiten Weltkrieg weitestgehend seinen Charakter behalten.
Der Adolf-Reichwein-Platz befindet sich in der Osnabrücker Innenstadt. Benannt wurde der Platz nach dem Pädagogen, SPD-Politiker und Widerstandskämpfer Adolf Reichwein.
Der Platz der Deutschen Einheit liegt in der Innenstadt von Osnabrück direkt vor dem Osnabrücker Theater. Oftmals wird der Platz im Volksmund Theatervorplatz genannt. Im Zuge der Einweihung am 3. Oktober 2010 wurde der Platz der Deutschen Einheit aus der Straße Domhof offiziell ausgegliedert.
Der Rosenplatz befindet sich im Osnabrücker Stadtteil Innenstadt. Obwohl er vor der ehemaligen Stadtbefestigung liegt, wird er zur Osnabrücker Neustadt gezählt. Über den Platz verläuft die Bundesstraße 68, die in Zukunft durch den Neubau der Bundesautobahn 33 auf eine Landstraße herabgestuft werden soll.
Der Theodor-Heuss-Platz () ist ein Platz in der Osnabrücker Innenstadt. Mit dem am Platz befindlichen Hauptbahnhof und dem auf dem Platz befindlichen Busbahnhof stellt der Platz neben dem Neumarkt den wichtigsten Umsteigeort des Osnabrücker ÖPNV.
Der Berliner Platz befindet sich in der Osnabrücker Innenstadt am Wallring, der sich hier als Erich-Maria-Remarque-Ring und Goethering mit der querenden Wittekindstraße kreuzt. In der Vergangenheit hieß der Platz Schillerplatz. Er stellt als Treffpunkt mehrerer für den Stadtverkehr bedeutender Straßen eine der wichtigsten Kreuzungen in der Stadt dar.
Lüstringen è una frazione della città di Osnabrück, nel land della Bassa Sassonia, in Germania. Insieme a Darum e Gretesch, costituisce uno degli Stadtteil di Osnabrück.
Das Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Osnabrück, kurz Marienhospital Osnabrück (MHO), ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung in Osnabrück, das zur Unternehmensgruppe Niels-Stensen-Kliniken gehört.
Der Piesberg ist ein Berg in Niedersachsen, auf der Grenze der Stadt Osnabrück im Süden und der Gemeinde Wallenhorst im Norden. Der westliche Teil des Berges liegt im Osnabrücker Stadtteil Pye, der südöstliche Teil im Stadtteil Haste und der nordöstliche Teil im Wallenhorster Ortsteil Lechtingen. Der Zechenbahnhof gehört teilweise zum Osnabrücker Stadtteil Hafen.
Die Angelaschule in Osnabrück-Haste ist ein staatlich anerkanntes koedukatives, privates, christliches Gymnasium in freier Trägerschaft der Schulstiftung im Bistum Osnabrück.
Das Gräberfeld auf dem Bornhügel am Stadtrand von Osnabrück-Gretesch in Niedersachsen gehört mit über 300 Brandbestattungen zu den größten im Osnabrücker Land und ist seit Ende des 19. Jahrhunderts bekannt.
Die Berufsbildenden Schulen des Landkreises Osnabrück, Brinkstraße (kurz: BBS Brinkstraße) bilden das gegenwärtig größte gewerblich-technische Berufsschulzentrum in Niedersachsen (Stand 2016/17). Dort wurden im Schuljahr 2016/17 4536 Schüler in 241 Klassen von 140 Lehrern unterrichtet. Davon befinden sich etwa 80 Prozent in der Teilzeitberufsschule.
Die Möser-Realschule am Westerberg wurde im Jahre 1833 gegründet. Heute wird nach den curricularen Vorgaben einer Realschule unterrichtet. Träger der Schule ist die Stadt Osnabrück.
Der Osnabrücker Ruder-Verein e. V. (ORV) ist ein Sportverein aus Osnabrück. Er wurde am 26. April 1913 gegründet und hat derzeit etwa 350 Mitglieder, darunter mehrere Medaillengewinner bei Olympischen Sommerspielen und Ruder-Weltmeisterschaften. Das Vereinsgelände mit Bootshaus am Stichkanal Osnabrück liegt im Osnabrücker Stadtteil Eversburg. Der ORV ist Mitglied im Deutschen Ruderverband (DRV) und im Landesruderverband Niedersachsen (LRVN).
Das Gymnasium Ursulaschule, auch als Ursulaschule Osnabrück bekannt, ist ein staatlich anerkanntes, privates, katholisches Gymnasium in Osnabrück und ist in der Trägerschaft der Schulstiftung im Bistum Osnabrück für Schüler der Klassen 5 bis 13. Das Gymnasium befindet sich in der Nähe des Doms in der Osnabrücker Innenstadt und liegt an der Hase. Namenspatronin ist die Heilige Ursula.
Der Heger Friedhof ist ein städtischer Friedhof an der Rheiner Landstraße in Osnabrück. Die 1936 bis 1937 gebaute Trauerhalle mit Krematorium und Nebenanlagen steht unter Denkmalschutz.
Die Berufsbildenden Schulen der Stadt Osnabrück am Schölerberg (kurz BBS am Schölerberg) sind eine berufsbildende Schule im Osnabrücker Stadtteil Schölerberg. Etwa 1700 Schüler besuchen die Schule im Vollzeit- bzw. Teilzeitunterricht (Stand 2022). Sie werden von rund 90 haupt- und nebenberuflichen Lehrkräften sowie etwa zehn Referendaren unterrichtet. Acht Mitarbeiter sind in der Verwaltung bzw. als Hausmeister tätig.
Die Stadtbibliothek der Stadt Osnabrück wurde 1902 als kommunale Einrichtung „Städtische Bücher- und Lesehalle Osnabrück“ gegründet. Sie umfasst mehr als 200.000 Medien und zählt jährlich 220.000 Besucher. Seit 1957 besitzt sie eine Jugendbücherei, seit 1968 eine Musikbibliothek und seit 1975 einen Bücherbus.
Die Universitätsbibliothek Osnabrück (kurz UB Osnabrück) ist die zentrale Einrichtung zur Informationsversorgung der Universität Osnabrück und neben der Bibliothek der Hochschule Osnabrück eine von zwei Hochschulbibliotheken in Osnabrück. An einem Hauptstandort, zwei Bereichsbibliotheken und einer forschungsorientierten Institutsbibliothek hält sie einen gedruckten Bestand von rund 1,66 Mio. Medieneinheiten. Umfangreiche elektronische Informations- und Wissensressourcen (Datenbanken, E-Journals, E-Books) dienen darüber hinaus der Versorgung von Studium, Lehre und Forschung und stehen allen Angehörigen der Universität Osnabrück zur Verfügung. Zur Bibliotheksnutzung zugelassen sind auch externe Nutzerinnen und Nutzer mit einem Wohnsitz in Deutschland.
Der Eversburger Friedhof ist ein Friedhof im Osnabrücker Stadtteil Eversburg (Eversheide 48). Er wurde 1876 für die damals noch selbstständige Gemeinde Eversburg eröffnet. Er befindet sich im heutigen Ortsteil an der Kirchstraße zwischen den Straßen Eversheide und Grüner Weg. Auf dem Friedhof befindet sich ein jugoslawisches Ehrenfeld für die Toten des Zweiten Weltkrieges sowie ein serbisch-orthodoxes Grabfeld. Auf dem serbischen Teil des Friedhofs sind die Inschriften der Grabsteine oft „zweisprachig“, d. h. haben kyrillische und lateinische Buchstaben.
Die Basharat-Moschee ist eine Moschee der Ahmadiyya in Osnabrück. Sie gehört zu dem 100-Moscheen-Projekt, einem Vorhaben der islamischen Reformbewegung Ahmadiyya Muslim Jamaat, 100 Moscheen in Deutschland zu bauen. Die Moschee befindet sich auf der Atterstraße unweit des Eversburger Bahnhofs. Ihre Grundsteinlegung erfolgte 1999, die Fertigstellung 2002. Sie verfügt über zwei Minarette und eine Zwiebelkuppel.
Die Völker-Schule Osnabrück ist eine berufsbildende Schule in Osnabrück, die sich in Trägerschaft eines gemeinnützigen Vereins befindet. Neben Berufsausbildungen in Gesundheitswesen und Wirtschaft werden zugewanderte Fachkräfte auf ihre Berufszulassungen in Deutschland vorbereitet.
Die Bremer Brücke, auch kurz Brücke genannt, ist ein Fußballstadion im Stadtteil Schinkel der niedersächsischen Stadt Osnabrück. Das Stadion ist die Heimspielstätte des VfL Osnabrück. Die Gesamt-Zuschauerkapazität beträgt bis zu 16.098 Plätze, wobei das Stadion bei Heimspielen normalerweise mit 15.741 Zuschauern als ausverkauft gilt.
Der Botanische Garten Osnabrück ist der botanische Garten der Universität Osnabrück und befindet sich im Stadtteil Westerberg in einem ehemaligen Muschelkalk-Steinbruch. Er gehört zum Fachbereich Biologie/Chemie und wurde 1984 eröffnet. Die Hauptaufgaben des Gartens liegen in Forschung, Lehre und Öffentlichkeitsarbeit.
Das Akzisehaus ist ein Bauwerk in der niedersächsischen Stadt Osnabrück in unmittelbarer Nähe zum Heger-Tor und dem Museumskomplex aus Felix-Nussbaum-Haus und Kulturgeschichtlichem Museum.
Das Felix-Nussbaum-Haus Osnabrück ist ein Museum im niedersächsischen Osnabrück. Es beherbergt mit mehr als 200 Werken die weltweit größte Sammlung der Bilder Felix Nussbaums, die in wechselnden Auszügen gezeigt werden. Das Gebäude wurde nach den Plänen des amerikanisch-jüdischen Architekten Daniel Libeskind errichtet. Das Felix-Nussbaum-Haus war das erste Gebäude, das von ihm erbaut und 1998 eröffnet wurde.
Osnabrück Hauptbahnhof ist der Hauptbahnhof der niedersächsischen Stadt Osnabrück. Er wurde 1895 als heute einziger in Niedersachsen noch existierender Turmbahnhof in zwei Ebenen konzipiert und dient als Knotenpunkt für den Fern- und Regionalverkehr, der täglich von 20.000 Reisenden und Besuchern genutzt wird.
Das Hochstift Osnabrück (auch als Fürstbistum Osnabrück bezeichnet) war ein reichsunmittelbares Territorium des Alten Reiches und gehörte zum Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis. Das Territorium umfasste rund 2700 km².
Das Amtsgericht Osnabrück ist ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit im Bezirk des Landgerichts Osnabrück. Es ist neben den Amtsgerichten Hannover und Braunschweig eines von drei Präsidialamtsgerichten in Niedersachsen und hat seinen Sitz am Kollegienwall 29/31 in Osnabrück.
Das Arbeitsgericht Osnabrück ist eines von 15 Arbeitsgerichten in Niedersachsen und hat seinen Sitz in Osnabrück. Es ist zuständig für Arbeitsrechtsstreitigkeiten in der kreisfreien Stadt Osnabrück und im Landkreis Osnabrück.
Die Universität Osnabrück ist eine öffentliche Universität in Osnabrück, Niedersachsen.
Atter ist ein Stadtteil im Westen von Osnabrück (Niedersachsen). Der Stadtteil hatte Ende 2022 4743 Einwohner. Er umfasst eine Fläche von 1.067,4 Hektar. Atter wurde am 1. Juli 1972 nach Osnabrück eingemeindet.
Der Attersee ist ein beim Bau der Bundesautobahn 1 („Hansalinie“) durch Sandabbau entstandener See im Osnabrücker Stadtteil Atter, direkt an der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen.
Die Bischöfliche Kanzlei (ursprünglich Fürstbischöfliche Kanzlei) ist ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude in Osnabrück (Niedersachsen). Das 1782 bis 1785 errichtete Gebäude leitete den Baustil des Klassizismus in Osnabrück ein. Es war Sitz der Kanzlei – der Regierung – im Hochstift Osnabrück. Nach dem Ende des Hochstifts 1802 diente es als Land- und Justizkanzlei, bis das Bistum Osnabrück das Gebäude 1896 zurückkaufte. Die Zentrale des römisch-katholischen Bistums Osnabrück hat darin ihren Sitz.
Die Kunsthalle Osnabrück (früherer Name „Kunsthalle Dominikanerkirche“) ist ein Ausstellungsgebäude in Osnabrück (Niedersachsen). Die Kunsthalle befindet sich in der früheren Klosterkirche des ehemaligen Klosters zum heiligen Kreuz des Dominikanerordens.
Das Bistum Osnabrück (lat. Dioecesis Osnabrugensis) ist eine römisch-katholische Diözese in Deutschland. Sie umfasst Gebiete im Westen Niedersachsens sowie den Teil der Stadt Bremen südlich der Lesum. Seit 1995 ist das Bistum Teil der neu errichteten Kirchenprovinz Hamburg.
Haste ist ein Stadtteil im Norden der Stadt Osnabrück in Niedersachsen, mit 794,9 Hektar Fläche der fünftgrößte der Stadt. Die zuvor eigenständige Gemeinde wurde im Jahr 1940 nach Osnabrück eingemeindet. In Haste leben 6584 Menschen (Stand 12/2022).
Der Flugplatz Atterheide (ICAO-Code: EDWO) ist ein Verkehrslandeplatz im Osnabrücker Stadtteil Atter in geringer Entfernung zur niedersächsisch-nordrhein-westfälischen Landesgrenze.
Eversburg ist ein Stadtteil im nordwestlichen Bereich der niedersächsischen Stadt Osnabrück mit 9370 Einwohnern (12/2022), die sich auf 2,98 km² Fläche verteilen.
Das Gymnasium Carolinum in Osnabrück gilt als eine der ältesten bis heute bestehenden Schulen in Deutschland. Seine Gründung im Jahre 804 geht der Überlieferung zufolge auf Karl den Großen zurück. Es entstand als Domschule und liegt noch heute im Zentrum Osnabrücks direkt neben dem Dom. Das Gymnasium hat gegenwärtig einen naturwissenschaftlich-mathematischen, einen gesellschaftlichen, einen neu- und einen altsprachlichen Zweig.
Der Bucksturm (früher auch Bocksturm) ist ein unter Denkmalschutz stehendes Bauwerk in Osnabrück.
Der Bürgergehorsam ist ein historischer Wehrturm in Osnabrück.
Darum-Gretesch-Lüstringen ist ein Stadtteil der niedersächsischen Stadt Osnabrück mit 8289 Einwohnern (12/2022), die sich auf 14,34 km² Fläche verteilen. Er befindet sich im Ostteil der Stadt und besteht ursprünglich aus den drei Ortschaften, die seinen Namen bilden, und einem Teilbereich der früheren Gemarkung Schinkel. Der Stadtteil liegt an der Straße der Megalithkultur.
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ist eine Stiftung der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Osnabrück.
Dodesheide ist ein Stadtteil im Nordosten von Osnabrück mit 9813 Einwohnern (12/2022), die sich auf 4,49 km² Fläche verteilen. Begrenzt wird der Stadtteil im Norden durch die Vehrter Landstraße, im Westen durch die Landwehr, eine aus Wall und Graben bestehende ehemalige Befestigung des Osnabrücker Stadtgebietes, im Süden durch den Sandbach und die Bahnlinie Osnabrück–Bremen und im Osten durch die Stadtgrenze.
Die Domschule Osnabrück ist eine im Jahre 1891 gegründete Schule, die heute als Oberschule fungiert. Es handelt sich um eine Konkordatsschule unter der freien Trägerschaft des Bistums Osnabrück.
Das Haus Tenge ist ein unter Denkmalschutz stehendes klassizistisches Wohn- und Geschäftshaus mit Steinwerk in Osnabrück (Niedersachsen). Der Stahlunternehmer Jürgen Großmann betrieb darin bis 2018 das Gourmetrestaurant „la vie“, das zuletzt mit drei Guide-Michelin-Sternen ausgezeichnet war.
Die Herz-Jesu-Kirche () ist eine römisch-katholische Kirche in Osnabrück (Niedersachsen).
Das Museum Industriekultur Osnabrück (MIK) ist ein Industriemuseum in Osnabrück mit Schwerpunkt auf dem Bergbau. Es ist Teil der Route der Industriekultur im Nordwesten und befindet sich in gemeinnütziger Trägerschaft.
Das Waterloo-Tor ist ein Kriegerdenkmal in Osnabrück, das an die Schlacht bei Waterloo erinnert. Das Waterloo-Tor mit seinem umgebenden Bereich ist in Osnabrück als das Heger Tor bekannt, der Name „Waterloo-Tor“ wird lokal kaum benutzt.
Hellern ist ein Stadtteil von Osnabrück mit 7038 Einwohnern (12/2022), die sich auf 12,14 km² Fläche verteilen. Er liegt am westsüdwestlichen Rand der Stadt. Angrenzende Stadtteile sind Atter, Westerberg, Weststadt, Wüste und Sutthausen. Im Westen und Süden grenzt Hellern an die Gemeinde Hasbergen im Landkreis Osnabrück. Hellern liegt im Tal des kleinen Flusses Düte.
Ems-Leine-Express (RE 60) ist in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen der Name eines Regional-Express-Zuglaufes, der seit dem 5. November 2000 die an der Ems liegende Stadt Rheine, das niedersächsische Oberzentrum Osnabrück mit der ostwestfälischen Stadt Minden und den niedersächsischen Oberzentren Hannover und Braunschweig verbindet.
Das Kloster Gertrudenberg ist eine ehemalige Benediktinerinnen-Abtei in Osnabrück (Niedersachsen). Es wurde in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts gegründet und bestand bis 1803. Auf dem früheren Klostergelände befindet sich das 2007 privatisierte Niedersächsische Landeskrankenhaus Osnabrück. Erhalten sind das ehemalige Äbtissinnenhaus und die Klosterkirche mit barockem Hochaltar, die Gertrudenkirche. Sie wird als Simultankirche genutzt.
Westerberg ist ein Stadtteil im Westen der Stadt Osnabrück in Niedersachsen. Westerberg hat 10.525 Einwohner (12/2022), die sich auf 4,93 km² Fläche verteilen. Angrenzende Stadtteile sind (im Uhrzeigersinn) Eversburg, Hafen, Sonnenhügel, Innenstadt, Weststadt, Hellern und Atter.
Das Schulzentrum Sonnenhügel ist ein 1975 gegründetes Schulzentrum in Osnabrück. Es fasst in einem 'lockeren Organisationsverbund' drei eigenständige öffentliche Schulen – die Felix-Nussbaum-Schule (Hauptschule), die Wittekind-Realschule und das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, jeweils in der Trägerschaft der Stadt Osnabrück – auf einem gemeinsamen Schulgelände bzw. in einem Schulgebäudekomplex mit Schulanlagen und gemeinsamer Infrastruktur zusammen.
Das Kulturgeschichtliche Museum Osnabrück oder Museum am Heger Tor ist ein Museum in Osnabrück, das Exponate zur Vor- und Frühgeschichte, zur Stadtgeschichte und Alltagskultur sowie antike Kunst, Kunsthandwerk und Design, Trachten und Kostüme, Waffen und Rüstungen, Münzen und Medaillen präsentiert. Untergebracht ist es in einem neoklassizistischen Museumsgebäude (Heger-Tor-Wall 28) und in der Villa Schlikker. Mit dem Felix-Nussbaum-Haus bildet es einen zusammenhängenden Museumskomplex, den die Stadt Osnabrück als Museumsquartier Osnabrück (MQ4) vermarktet.
Die Karlsteine (auch Schluppstein genannt) sind ein bei Osnabrück gelegenes neolithisches Ganggrab mit der Sprockhoff-Nr. 909. Es entstand zwischen 3500 und 2800 v. Chr. und ist eine Megalithanlage der Trichterbecherkultur (TBK).
Fledder ist ein Stadtteil östlich der Innenstadt von Osnabrück, der weitgehend durch Industrie- und Gewerbeflächen geprägt ist. Neben zahlreichen Gewerbebetrieben und großen Verbrauchermärkten finden sich hier vergleichsweise nur wenige Wohnhäuser. Im Fledder wohnen 2593 Einwohner (12/2022), die sich auf 3,75 km² Fläche verteilen.
Pye (sprich [ˈpʰiːə]) ist ein Stadtteil von Osnabrück mit 2976 Einwohnern (12/2022), die sich auf 7,51 km² Fläche verteilen.
Gartlage ist ein Stadtteil der niedersächsischen Stadt Osnabrück. Er liegt in direkter Nachbarschaft zur Osnabrücker Innenstadt.
Hyde Park heißt ein Musikclub mit Konzert- und Diskothekbetrieb in Osnabrück. Er wurde 1976 in einem vormaligen Ausflugslokal eröffnet und entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einem regional bedeutsamen Ort der Sub- und Jugendkultur. Nachdem das ursprüngliche Clubgebäude an der Rheiner Landstraße 1983 geschlossen wurde, befindet sich der jetzige Standort nach drei Umzügen in einem Industriegebiet am Fürstenauer Weg.
Das Gertrudenberger Loch, auch bekannt als die Gertrudenberger Höhlen, ist ein im Osnabrücker Stadtteil Sonnenhügel unter dem Gertrudenberg gelegener ehemaliger unterirdischer Kalksteinbruch, der als Kulturdenkmal eingetragen ist.
Die Gesamtschule Schinkel (örtlich kurz als „GSS“ bezeichnet) ist eine kooperative Gesamtschule im Osnabrücker Stadtteil Schinkel-Ost. Die Gesamtschule Schinkel besuchen zurzeit ungefähr 1600 Schüler, überwiegend aus dem Stadtteil und der Stadt Osnabrück stammend, daneben auch aus den an das Stadtgebiet angrenzenden Gemeinden. An der Gesamtschule Schinkel können alle Abschlüsse des allgemeinen Schulwesens erworben werden. Die Schule ist anerkannte UNESCO-Projektschule.
Das Verwaltungsgericht Osnabrück ist eines von sieben Verwaltungsgerichten im Land Niedersachsen in Deutschland. Es hat seinen Sitz in Osnabrück.
Die Lagerhalle in Osnabrück gehört zu den in den 1970er Jahren in Deutschland gegründeten kommunalen Kulturzentren. Sie wurde 1976 im Gebäude der ehemaligen Eisenwarengesellschaft Richter eingerichtet, in unmittelbarer Nähe des Felix-Nussbaum-Hauses und Waterloo-Tors in der historischen Altstadt von Osnabrück. Sie wird von einem gemeinnützigen Verein im Auftrag der Stadt als Soziokulturelles Zentrum betrieben, finanziert durch Einnahmen der hauseigenen Gastronomie und durch öffentliche Zuschüsse. Jährlich finden nach Angaben der Betreiber in den Räumen der Lagerhalle etwa 500 Veranstaltungen statt. Sie ist Veranstalter des Osnabrücker Kabarettfestivals und des Morgenland Festivals Osnabrück.
Die Gretescher Steine sind ein Großsteingrab (Sprockhoff-Nr. 920). Sie liegen an einer Biegung des Belmer Baches im Osnabrücker Ortsteil Gretesch.
Das Graf-Stauffenberg-Gymnasium (ursprünglich 4. Jungengymnasium) ist ein städtisches Gymnasium in der Stadt Osnabrück (Niedersachsen). Die Schule war die einzige Neugründung eines Gymnasiums für Jungen nach Ende des Zweiten Weltkriegs in der Stadt.
Das Gebäude Große Straße 43 in Osnabrück ist ein denkmalgeschütztes Wohnhaus. Nach seinem Erbauer wird es auch Haus Berghoff genannt.
Das Großsteingrab Teufelssteine (auch Teufelsbett, Düvel- oder Lehzensteine genannt) ist ein neolithisches Ganggrab vom Typ Emsländische Kammer mit der Sprockhoff-Nr. 914. Es entstand zwischen 3500 und 2800 v. Chr. als Megalithanlage der Trichterbecherkultur (TBK). Neolithische Monumente sind Ausdruck der Kultur und Ideologie neolithischer Gesellschaften. Ihre Entstehung und Funktion gelten als Kennzeichen der sozialen Entwicklung.
Das Gymnasium „In der Wüste“, kurz „GIdW“, ist ein Gymnasium in Osnabrück-Wüste. Es wurde im Revolutionsjahr 1848 als Mädchen-Bildungsanstalt und Gegengewicht zum katholischen Carolinum und dem evangelischen Ratsgymnasium gegründet.
Die Sundermannsteine mit der Sprockhoff-Nr. 921 sind eine megalithische Grabanlage der jungsteinzeitlichen Westgruppe der Trichterbecherkultur bei Gretesch, einem Ortsteil von Osnabrück in Niedersachsen. Sie entstand zwischen 3500 und 2800 v. Chr.
Hafen ist ein Stadtteil von Osnabrück. Er liegt im Nordwesten der Stadt und zählte Ende 2022 2687 Einwohner. Er umfasst dabei eine Fläche von 406,24 Hektar. Kern des Stadtteils ist der Osnabrücker Stadthafen, ein Binnenhafen am Stichkanal Osnabrück, um den sich eines der beiden größten Industrie- und Gewerbegebiete der Stadt gebildet hat. An den Rändern des Stadtteils ist auch Wohnbebauung zu finden.
Das Ratsgymnasium Osnabrück wurde von der evangelischen Kirche als Gegengewicht zum katholischen Carolinum Osnabrück in Osnabrück (Niedersachsen) mit Förderung durch den evangelischen Fürstbischof Philipp Sigismund gegründet. Es ist mehr als 425 Jahre alt.
Die Hochschule Osnabrück (ehemals: Fachhochschule Osnabrück) ist eine niedersächsische Fachhochschule mit Verwaltungssitz in Osnabrück. Sie besteht in ihrer heutigen Form seit 2003. Der Studienbetrieb wurde 1971 aufgenommen. Einzelne Fakultäten gehen größtenteils zurück auf Ingenieurschulen und andere höhere Fachschulen, die zum Teil schon in den 1950er Jahren Bestand hatten. Seit dem 1. Januar 2003 ist die Hochschule Osnabrück in eine rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts übergegangen. Heute gehört zur Hochschule Osnabrück auch ein Institut für Musik. Sie bietet über 100 Bachelor- und Masterstudiengänge sowie Weiterbildungsprogramme an. Neben den beiden Standorten Osnabrück-Westerberg und Osnabrück-Haste verfügt die Hochschule Osnabrück noch über einen weiteren Standort in Lingen (Ems). Im Osnabrücker Stadtteil Westerberg, befinden sich die Hörsäle, Seminarräume und Laboratorien der Fakultäten Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI), Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) sowie des Institutes für Musik (IfM). Die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur (AuL) mit ihren Lehrgebäuden, Laboratorien, Gewächshäusern und Versuchsbetrieben befindet sich im Osnabrücker Stadtteil Haste inmitten eines ca. 5 Hektar großen Parks an den Ausläufern des Wiehengebirges. Am Campus Lingen ist die Fakultät Management, Kultur und Technik (MKT) untergebracht.
Die Innenstadt ist der zentrale Stadtteil der niedersächsischen Stadt Osnabrück mit 10.084 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2022), die sich auf 1,71 km² Fläche verteilen. Damit ist die Innenstadt der am zweitdichtest besiedelte Stadtteil. In ihm befinden sich wichtige kulturelle, politische, administrative, religiöse und universitäre Institutionen sowie der Großteil des Einzelhandels der Stadt.
Der Johannisfriedhof (ursprünglich Neustädter Todtenhöfe und Todtenhof vor dem Johannisthore) ist ein Friedhof in der niedersächsischen Stadt Osnabrück. Auf ihm befinden sich Grabstätten bekannter Osnabrücker Persönlichkeiten und Familien. Der Friedhof befindet sich westlich der Iburger Straße (Bundesstraße 51) am Hauswörmannsweg; er wird von der Magdalenenstraße geteilt. Die Friedhofskapelle, Umfassungsmauern und Wandgräber stehen unter Denkmalschutz.
Der Rubbenbruchsee ist ein künstlich geschaffener See im Westen von Osnabrück und Teil eines großen Naherholungsgebiets. Er ist ca. 24 Hektar groß, hat eine Länge von einem Kilometer und eine Breite von 100–300 Metern. Die Tiefe des Gewässers variiert zwischen zwei und 24 Metern. Die einzige Insel liegt im Süden des Sees.
Kalkhügel ist ein Stadtteil von Osnabrück mit 6.389 Einwohnern (12/2022), die sich auf 3,02 km² Fläche verteilen. Benannt ist der Stadtteil nach einer 94 Meter hohen Anhöhe, die Teil des Osnabrücker Hügellands ist.
Das Kinderhospital Osnabrück (KHO) ist ein Kinderkrankenhaus in Osnabrück. Es verfügt über 51 stationäre und 31 teilstationäre Behandlungsplätze im Fachbereich Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychosomatik und beschäftigt rund 250 Mitarbeiter. Das Kinderhospital Osnabrück liegt im Stadtteil Schölerberg.
Das Sozialgericht Osnabrück ist ein Gericht der Sozialgerichtsbarkeit. Es ist eines von acht Sozialgerichten in Niedersachsen und hat seinen Sitz in Osnabrück. Direktorin des Sozialgerichts ist Annette Zurbrüggen.
Schinkel-Ost ist ein Stadtteil in der Stadt Osnabrück. Er ist hervorgegangen aus einem Teil der früheren Gemarkung Schinkel, welche 1914 zu Osnabrück eingemeindet wurde. Schinkel-Ost hat 3.663 Einwohner (12/2022), die sich auf 2,92 km² Fläche verteilen. Der Stadtteil grenzt im Norden an das Widukindland, im Osten an Darum/Gretesch/Lüstringen, im Süden an den Fledder und im Westen an den heutigen Stadtteil Schinkel.
Das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte in Osnabrück, kurz LBZH Osnabrück, ist eine Einrichtung des Landes Niedersachsen und Teil der Landesbildungszentren für Hörgeschädigte. Fachaufsicht und Schulträger ist das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie.
Das Landgericht Osnabrück ist neben dem Landgericht Aurich und dem Landgericht Oldenburg eines von drei Landgerichten im Bezirk des Oberlandesgerichts Oldenburg. Es hat seinen Sitz in Osnabrück.
Der Ledenhof (früher auch Alte Münze) ist ein historisches Gebäude in der Stadt Osnabrück in Niedersachsen. Er war im Mittelalter der Stadtsitz des Patrizier- und Adelsgeschlechts von Leden. Von der einst umfangreichen Hoflage sind das siebengeschossige Steinwerk und ein Palas mit Treppenturm erhalten. Der Ledenhof ist seit 2002 Sitz der Deutschen Stiftung Friedensforschung.
Die Lutherkirche ist eine evangelisch-lutherische Kirche in der Südstadt von Osnabrück. Sie wurde von 1907 bis 1909 von dem Architekten Karl Börgemann in Anlehnung an das Wiesbadener Programm im Rundbogenstil erbaut. Ihre Besonderheit ist die ornamentale Jugendstil-Ausmalung.
Die Sparkasse Osnabrück ist nach der Sparkasse Hannover und der Landessparkasse zu Oldenburg sowie der Braunschweigischen Landessparkasse die viertgrößte Sparkasse des Landes Niedersachsen. Sie ist eine öffentlich-rechtliche Sparkasse mit Sitz in Osnabrück in Niedersachsen. Ihr Geschäftsgebiet erstreckt sich über die kreisfreie Stadt Osnabrück und den Landkreis Osnabrück, jedoch ohne die Gemeinden der ehemaligen Landkreise Melle und Bersenbrück.
Der Rosenhof in Osnabrück zählt neben dem Hyde Park und der OsnabrückHalle zu den wichtigsten Konzert- und Veranstaltungsstätten der Stadt. Er ist am Rosenplatz am südlichen Rand der Osnabrücker Innenstadt gelegen.
Auf der Dütebrücke im Westen von Osnabrück, im Stadtteil Atter, überquert die Bundesautobahn 1 den Fluss Düte sowie die Bahnstrecke Löhne–Rheine. Sie befindet sich nördlich des Autobahnkreuzes Lotte/Osnabrück zwischen diesem und der Anschlussstelle Osnabrück-Hafen. Täglich queren mehr als 64.000 Fahrzeuge die Brücke, darunter 16.000 LKW. Durch die besondere Bauweise war die Brücke zu einem großen Problemfall im Autobahnnetz geworden, da die Traglast der Brücke eingeschränkt werden musste. Von 2017 bis 2022 wurde die alte Brücke durch einen Neubau ersetzt.
Das Iduna-Hochhaus (im Bebauungsplan als Hochhaus Erich-Maria-Remarque-Ring bzw. nach dem ehemaligen Straßennamen als Hochhaus Karlsring bezeichnet) ist ein Hochhaus in der Innenstadt von Osnabrück. Es wurde 1974 nach den Plänen des Osnabrücker Architekten Rolf Bohl fertiggestellt und ist mit 65 Metern das höchste Wohngebäude in Osnabrück.
Die Schellenbergbrücke in Osnabrück ist eine Straßenbrücke, welche die Schellenbergstraße über die Bahnstrecke Löhne–Rheine, die Stahlwerkskurve und den Rangierbahnhof Osnabrück sowie den Fluss Hase und seinen Seitenarm Klöckner-Hase überführt. Die alte 1912 errichtete Brücke war zuletzt so marode, dass sie 2010/11 durch einen Neubau ersetzt werden musste.
Das AMEOS Klinikum Osnabrück ist eine private psychiatrische Klinik. Vorläufer war bis 2007 der Osnabrücker Standort der Niedersächsischen Landeskrankenhäuser. Die Klinik befindet sich auf dem früheren Gelände des Klosters Gertrudenberg.
Die Feldbahn Piesberg ist eine touristisch genutzte Schmalspurbahn bei Osnabrück mit einer Spurweite von 600 mm. Sie wird vom gleichnamigen Verein, Feldbahn Piesberg Osnabrück e. V. betrieben. Dieser war ursprünglich im Ostercappelner Ortsteil Hitzhausen ansässig und bezog 2009 sein neues Domizil am Piesberg.
Die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) ist eine Stiftung des privaten Rechts, die gemäß § 24 des Verpackungsgesetzes seit dem 1. Januar 2019 u. a. als beliehene Behörde mit hoheitlichen Aufgaben agiert. Sie wurde Mitte 2017 gegründet.
Die Kleine Kirche, auch Pauluskapelle oder Gymnasialkirche, in Osnabrück ist eine katholische Kirche nördlich des Doms an der Großen Domsfreiheit. Als Teil des dreiflügeligen ehemaligen Jesuitenkollegs ist sie durch den schmalen Hexengang vom Dom getrennt.
Die Osnabrücker Bergkirche befindet sich im Stadtteil Westerberg. Sie wurde 1893 als erste evangelisch-reformierte Kirche in Osnabrück eingeweiht.
Das Christliche Kinderhospital Osnabrück (CKO) ist ein auf Kinder- und Jugendmedizin spezialisiertes Krankenhaus in Osnabrück und befindet sich in direkter räumlicher Anbindung an das Marienhospital Osnabrück. Es wurde am 1. Juli 2011 eröffnet.
Die Schlosswallhalle (alternative Schreibweise: Schloßwallhalle) oder Sporthalle am Schlosswall (alternative Schreibweise: Sporthalle am Schloßwall) ist eine städtische Sporthalle im Zentrum von Osnabrück.
Das Benediktinerinnenkloster Osnabrück (auch: Kloster der Ewigen Anbetung) ist seit 1854 ein Kloster der Benediktinerinnen vom Heiligsten Sakrament in Osnabrück. Es ist nicht zu verwechseln mit dem Kloster Gertrudenberg, dem ehemaligen Kloster der Benediktinerinnen in Osnabrück.
Der Ziegenbrink ist ein Berg in der niedersächsischen Stadt Osnabrück.
Die Kirche St. Barbara ist eine katholische Pfarrkirche im Osnabrücker Stadtteil Westerberg.
Das 1996 eröffnete, von der Stadt Osnabrück und der Universität Osnabrück gemeinsam betriebene und mit Projektmitteln der Stiftung Niedersachsen eingerichtete Erich Maria Remarque-Friedenszentrum beherbergt das Erich Maria Remarque-Archiv mit der angeschlossenen Arbeitsstelle Krieg und Literatur sowie eine Dauerausstellung zu Leben und Werk Erich Maria Remarques. Die inhaltliche Zielsetzung der Arbeit des Friedenszentrums verfolgt das Erbe Erich Maria Remarques in der Tradition seiner humanistischen und pazifistischen Position.
Die Villa Schlikker, seit 2024 offiziell Die Villa_Forum für Erinnerungskultur und Zeitgeschichte, kurz Die Villa_ genannt, ist eine ehemalige Industriellenvilla in Osnabrück, die als Teil des Kulturgeschichtlichen Museums mit dem Felix-Nussbaum-Haus und dem Akzisehaus zum Museumsquartier Osnabrück (MQ4) am Heger-Tor-Wall/Lotter Straße gehört. Das 1900 errichtete Gebäude war in der Zeit des Nationalsozialismus Sitz der örtlichen NSDAP-Parteizentrale und trug den Namen „Adolf-Hitler-Haus“, von der Bevölkerung wurde es als „Braunes Haus“ bezeichnet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde es von der britischen Besatzungsmacht genutzt, bis es an die Stadt Osnabrück überging, die es als naturkundliches beziehungsweise kulturhistorisches Museum einrichtete.
Der Goldbach ist ein Nebenfluss der Düte, die selbst in die Hase mündet. Er ist über weite Abschnitte seines Laufs Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.
Die Fountain of Wishes ist eine Bronzeskulptur eines urinierenden Polizisten in Osnabrück. Oftmals wird er auch Pinkelnder Polizist oder Osnabrücks Manneken Pis genannt. Die Bronzefigur steht in der Innenstadt im Fluss Hase an der nach der Osnabrücker Partnerstadt benannten Çanakkale-Brücke. Gegenüber an der Schillerstraße steht der Haarmannsbrunnen.
Die Römerbrücke ist eine historische Bogenbrücke über einen Altarm der Hase bei Osnabrück. Die aus drei Rundbögen bestehende Brücke ist ein Baudenkmal der Stadt Osnabrück.
Der Marktbrunnen ist ein mittelalterlicher Brunnen in Osnabrück. Er steht am Osnabrücker Markt vor dem Geburtshaus von Justus Möser (Markt 26) und ist mit einer achteckigen Bronzeplatte mit Schaufenstern abgedeckt.
Der Hasefriedhof ist ein ehemaliger unter Denkmalschutz stehender Friedhof im Osnabrücker Stadtteil Sonnenhügel. Bestattungen auf dem 10,5 Hektar großen Gelände erfolgten von 1808 bis 1995. Auf dem Friedhof sind zahlreiche Gräber historisch bedeutender Personen zu finden. 2013 wurde zur Pflege der historischen Friedhofsanlage die Stiftung Historisches Bewahren denkmalgeschützter Friedhofskultur durch die Stadt Osnabrück angelegt. Er ist nach dem Fluss Hase benannt.
Time is turning ist ein 65 Tonnen schweres und fünf Meter hohes Kunstwerk von Hans-Jürgen Breuste. Er schuf es 1991 aus Großmotorkurbelwellen und massiven Stahlträgern, ehe es 1992 im Gerberhof in Osnabrück aufgestellt wurde. Der Titel des Kunstwerkes soll auf die Wandlung der Stadt nach der Stilllegung des Stahlwerks 1989 hinweisen, bei der viele Arbeitsplätze in der Stadt verloren gingen. Zwar wandelten sich die Stadt zu einem modernen Dienstleistungszentrum, jedoch ist sie nach wie vor stark industriell geprägt.
Die Kirche St. Joseph ist eine römisch-katholische Pfarrkirche im Osnabrücker Stadtteil Schölerberg. Ihre Pfarrgemeinde St. Joseph gehört zum Stadtdekanat Osnabrück des Bistums Osnabrück.
Der Nikolaiort ist der zentrale Platz der Osnabrücker Fußgängerzone. Hier treffen die Hauptfußgängerstraßen der Osnabrücker Innenstadt aufeinander. Im Westen zweigt die Krahnstraße ab. Im Norden mündet der Domhof in den Platz, welcher über den Platz der Deutschen Einheit in die Hasestraße übergeht. Im Süden beginnt die Große Straße, diese wird als Osnabrücker Hauptgeschäftsstraße angesehen.
Das Heger-Tor-Viertel ist ein Stadtviertel im Osnabrücker Stadtteil Innenstadt. Aufgrund seiner überwiegend mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bebauung ist es als das Kerngebiet der historischen Altstadt Osnabrücks bekannt, stellt jedoch lediglich einen Teilbereich von dieser dar. Auch ist es nicht der älteste Teil der Stadt; dies ist der Bereich der historischen Domburg rund um den Dom St. Peter. Benannt ist es nach dem lokal als Heger Tor bekannten Waterloo-Tor, welches seinen westlichen Eingang bildet. Das Viertel ist für seine Steinwerke und seine diversen Gaststätten und Kneipen bekannt. Es ist Teil der Osnabrücker Fußgängerzone.
Die römisch-katholische Heilig-Kreuz-Kirche steht in Schinkel, einem Stadtteil der Stadt Osnabrück in Niedersachsen. Die Kirchengemeinde gehört zum Dekanat Osnabrück-Stadt des Bistums Osnabrück.
Der Schlossgarten ist die größte Parkanlage im Osnabrücker Stadtteil Innenstadt. Er wurde im 17. Jahrhundert kurz nach der Errichtung von Schloss Osnabrück angelegt.
Die Hirsch-Apotheke ist eine seit 1545 bestehende Apotheke in der Innenstadt von Osnabrück.