Der Rudolfsbrunnen steht in der Mitte des Bozner Platzes in der Innsbrucker Innenstadt. Der von 1873 bis 1877 errichtete Brunnen zeigt ein überlebensgroßes Standbild Herzog Rudolfs IV. und erinnert an die Vereinigung Tirols mit Österreich im Jahr 1363. Der Brunnen steht unter Denkmalschutz.
Der Claudiaplatz ist ein Platz im Innsbrucker Stadtteil Saggen. Wie die gleichnamige einmündende Straße ist er nach Claudia de’ Medici benannt, die von 1632 bis 1646 Landesfürstin von Tirol war. Von 1930 bis 1945 hieß er Hindenburgplatz nach dem deutschen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg.
Der Eduard-Wallnöfer-Platz, bis 1994 und umgangssprachlich weiterhin Landhausplatz, ist ein Platz in der Innsbrucker Innenstadt.
Das Taxispalais – Kunsthalle Tirol (kurz: Taxispalais, ehem. Galerie im Taxispalais) ist eine Kunsthalle in Innsbruck. Sie befindet sich im Palais Fugger Taxis und ist die offizielle Institution für zeitgenössische Kunst des Landes Tirol. Das Taxispalais zählt zu den bekanntesten Ausstellungsorten Tirols und zeigt jährlich drei bis vier Wechselausstellungen.
Das Hotel Weisses Kreuz ist ein Hotel in der Altstadt von Innsbruck und zählt mit seiner Gründung im Jahr 1465 zu den ältesten und geschichtsträchtigsten Hotels Europas. Das ins 15. oder 16. Jahrhundert zurückgehende Gebäude steht zudem unter Denkmalschutz (Listeneintrag).
Das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck, nach dem damaligen Kronprinzen Ferdinand (seit 1835 Kaiser Ferdinand I.), der das Protektorat übernahm, auch einfach Ferdinandeum genannt, wurde 1823 unter dem Namen Tirolisches Nationalmuseum als Verein gegründet. Einer der Initiatoren war Erzherzog Johann. Das erste, ursprüngliche Museumsgebäude schuf 1842 bis 1846 der Innsbrucker Stadtbaumeister Anton Mutschlechner (1785–1846). Dieses wurde 1884–1886 erweitert und umgebaut. Es ist eines der fünf Häuser der Tiroler Landesmuseen.
Das Tiroler Landestheater ist ein Mehrspartenhaus in der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck und der größte Theaterbetrieb Westösterreichs. Das große Haus fasst etwa 800 Sitzplätze. Die Kammerspiele als zweite Spielstätte sind im benachbarten Haus der Musik untergebracht. Auf dem Spielplan stehen Schauspiel, Oper, Operette, Musical und Tanztheater; für die Musik ist das Tiroler Symphonieorchester zuständig.
Das Haus der Musik ist ein Multifunktionsgebäude in Innsbruck, das 2018 eröffnet wurde. Es enthält Veranstaltungssäle und bietet zahlreichen Kulturträgern und musikalischen Ausbildungsstätten Platz.
Das Adelige Damenstift Innsbruck ist ein weltliches Frauenstift in Innsbruck.
Das Abendgymnasium Innsbruck (offiziell: Bundesgymnasium, Bundesrealgymnasium und Wirtschaftskundliches Realgymnasium für Berufstätige Innsbruck) ist das einzige Abendgymnasium in Tirol und Vorarlberg. Es besteht seit Herbst 1945 und war zunächst eine Gründung der Arbeiterkammer und des Gewerkschaftsbunds als Arbeitermittelschule. In den 1960er Jahren wurde es von der Republik Österreich als Bundesgymnasium übernommen. Das Abendgymnasium teilt sich das Schulgebäude mit dem Bundesrealgymnasium Innsbruck.
Das Bundesrealgymnasium Innsbruck am Adolf-Pichler-Platz (BRG APP) ist ein Realgymnasium mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Schwerpunkt in Innsbruck. Im Schuljahr 2024/25 werden 872 Schüler in 36 Klassen unterrichtet. Der Abschluss nach acht Jahren erfolgt durch die Reifeprüfung (Matura). Im selben Gebäude ist – mit eigener Direktion und eigenem Lehrkörper – das Abendgymnasium für Berufstätige untergebracht.
Innsbruck (im lokalen bairisch-österreichischen Dialekt Innschbrugg ausgesprochen) ist eine Großstadt im Westen Österreichs und Hauptstadt des Bundeslandes Tirol. Wahrzeichen der alten Hauptstadt der Gefürsteten Grafschaft Tirol ist das Goldene Dachl.
Das Zeughaus in Innsbruck war ein Waffenarsenal und ist heute ein Museum. Es liegt im Stadtteil Dreiheiligen und ist eines der fünf Häuser der Tiroler Landesmuseen.
Der Dom zu St. Jakob in Innsbruck, oftmals auch nur kurz als Innsbrucker Dom bezeichnet, ist die Kathedrale beziehungsweise der Bischofssitz der römisch-katholischen Diözese Innsbruck. Die Domkirche ist dem Apostel Jakobus d. Ä. geweiht, das Patrozinium wird am Jakobitag, dem 25. Juli gefeiert. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz (Listeneintrag).
Die römisch-katholische Hofkirche liegt im Zentrum von Innsbruck, am Rand der Altstadt. Sie wird auch Franziskanerkirche oder Schwarzmander-Kirche (Schwarzmander = schwarze Männer) genannt. Sie wurde in den Jahren 1553 bis 1563 als Aufstellungsort für das Grabmal Kaiser Maximilians I. erbaut. Der 1519 verstorbene Monarch hatte sich allerdings in der Burg von Wiener Neustadt begraben lassen. Die Hofkirche ist mit dem Tiroler Volkskunstmuseum verbunden und eines der fünf Häuser der Tiroler Landesmuseen.
Die Hofburg in Innsbruck ist eine von den Habsburgern errichtete und bewohnte Residenz. Ursprünglich eine Burganlage aus dem Spätmittelalter, wurde sie in der Frühen Neuzeit zu einem Schloss ausgebaut und Sitz der Tiroler Landesfürsten sowie Wohnsitz verschiedener Angehöriger der Dynastie bis zur Gründung der Republik im Jahr 1918. Der heutige Zustand beruht auf den Ausbauten unter Kaiserin Maria Theresia durch den Hofbaumeister Johann Martin Gumpp den Jüngeren im Rokokostil und ist teilweise zu besichtigen. Die Innsbrucker Hofburg ist neben der Hofburg in Wien und dem Schloß Schönbrunn eine der drei wichtigsten historischen Herrschaftsarchitekturen Österreichs und einer der bedeutendsten Kulturbauten des Landes.
Der Adolf-Pichler-Platz ist ein Platz in Innsbruck, der Ende des 19. Jahrhunderts auf dem Areal des ehemaligen Stadtfriedhofs angelegt wurde.
Die römisch-katholische Jesuitenkirche in Innsbruck ist eine Dreifaltigkeitskirche nahe der Alten Universität, östlich der Altstadt.
Das Akademische Gymnasium Innsbruck (AGI) ist ein humanistisches Gymnasium (Langform) in Innsbruck. Es wurde, als Lateinschule der Jesuiten, am 12. Mai 1562 gegründet. Das AGI ist damit das älteste Gymnasium Westösterreichs, das drittälteste der fünf Akademischen Gymnasien in Österreich und zählt damit zu den ältesten Schulen im deutschsprachigen Raum. Umgangssprachlich wird es oft nur als Gymnasium Angerzellgasse bezeichnet, bezugnehmend auf die Anschrift der Schule. Das Schulgebäude befindet sich unter Denkmalschutz.
Das Alte Landhaus (Ständehaus) in Innsbruck ist der Sitz des Tiroler Landtages. Das Gebäude wurde von 1725 bis 1734 nach Plänen von Georg Anton Gumpp errichtet. Es gilt als der bedeutendste barocke Profanbau Innsbrucks und steht unter Denkmalschutz. Neben den Räumlichkeiten des Tiroler Landtages beherbergt das Landhaus auch die Amtsräume des Landeshauptmanns.
Die Annasäule steht in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße.
Die römisch-katholische Spitalskirche zum Heiligen Geist steht in der Maria-Theresien-Straße in der Innsbrucker Innenstadt.
Der Innsbrucker Hauptbahnhof ist der größte Bahnhof der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck. In Form eines Durchgangsbahnhofs liegt er östlich der Innsbrucker Innenstadt und zählt zu den wichtigsten Eisenbahnknoten in Österreich.
Das MCI Management Center Innsbruck ist akkreditierter Träger von Fachhochschul-Studiengängen gemäß § 2 Fachhochschul-Studiengesetz, Weiterbildung und praxisnaher Forschung in Innsbruck.
Das Canisianum in Innsbruck ist einerseits ein Gebäude in der Tschurtschenthalerstraße 7, das 1910/11 für ein internationales Theologenkonvikt der Jesuiten im neuromanischen Stil errichtet worden ist. Andererseits ist es auch der Name des Priesterkollegs selbst, das 2013 wieder von der Tschurtschenthalerstraße 7 in die Sillgasse 6 übersiedelt ist. Es steht bis heute unter der Trägerschaft des Jesuitenordens.
Das Goldene Dachl ist ein spätgotischer Prunkerker am Neuen Hof in der Herzog-Friedrich-Straße der Innsbrucker Altstadt und gilt als Wahrzeichen der Stadt. Das Dach des Erkers wurde mit 2657 feuervergoldeten Kupferschindeln gedeckt.
Das Helblinghaus in der Innsbrucker Altstadt ist für seine Rokoko-Barock Stuckfassade bekannt.
Der Stadtturm genannte Rathausturm steht mitten im historischen Kern von Innsbruck, in der Herzog-Friedrich-Straße 21.
Das BORG Innsbruck (Bundes-Oberstufenrealgymnasium Innsbruck) ist ein Oberstufenrealgymnasium in Innsbruck.
Das Tiroler Landeskonservatorium ist ein staatliches Konservatorium mit Sitz in der Stadt Innsbruck, Tirol.
Das Tiroler Volkskunstmuseum befindet sich im ehemaligen Franziskanerkloster neben der Innsbrucker Hofkirche, in unmittelbarer Nähe der Altstadt. Es ist eines der fünf Häuser der Tiroler Landesmuseen.
Der Innsbrucker Hofgarten ist ein denkmalgeschützter Park in Innsbruck (Bundesland Tirol, Österreich) am Rande der Altstadt, angrenzend an Hofburg, Kongresshaus und Tiroler Landestheater. Seit ihrem rund 600-jährigen Bestehen erfuhr die zehn Hektar große Anlage als gartenstilistische Höhepunkte die Wandlung vom Augebiet über Renaissance- und Barockgarten bis zur aktuellen Gestaltung im Englischen Landschaftsstil seit etwa 150 Jahren. Die letzte Umgestaltung hat Friedrich Ludwig von Sckell konzipiert, ausgeführt wurde sie aber erst vier Jahrzehnte später und wesentlich vom Sckell’schen Vorschlag abweichend von einem unbekannten Meister.
Die 1669 gegründete Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (kurz: LFU oder LFUI, lateinisch Universitas Leopoldino-Franciscea Oenipontana) ist die größte Bildungs- und Forschungseinrichtung in Westösterreich. Sie gilt als Landesuniversität der österreichischen Bundesländer Tirol und Vorarlberg. Historisch übte sie diese Funktion auch für Südtirol, Welschtirol (Trentino), Liechtenstein und Luxemburg aus, was aber infolge der Gründung eigener Hochschulen in diesen Ländern heute nicht mehr der Fall ist. Gemessen an den Studierendenzahlen ist sie Tirols größte Bildungseinrichtung vor Trient und Bozen.
Das Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Sillgasse (kurz BG/BRG Sillgasse) ist ein je nach Zweig auf Sprachen (BG) und Naturwissenschaften (BRG) spezialisiertes Gymnasium in der Innenstadt von Innsbruck.
Die römisch-katholische Johanneskirche (Johann-Nepomuk-Kirche) steht am Innsbrucker Innrain.
Der Sillpark ist ein Einkaufszentrum im Innsbrucker Stadtteil Dreiheiligen und das größte innerstädtische Handelszentrum der Stadt. Das Einkaufszentrum wird häufig auch als Veranstaltungsort diverser Events genutzt. Als Betreiber und Entwickler des Sillparks fungiert die SES Spar European Shopping Centers GmbH. 2015 wurde es umgebaut.
Das Hotel Goldener Adler ist ein Hotel in der Altstadt von Innsbruck und zählt zu den ältesten und geschichtsträchtigsten Hotels Europas.
Die Universitäts- und Landesbibliothek für Tirol (ULB Tirol) ist das Informationszentrum an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.
Das Innsbrucker Rathaus, zur Unterscheidung vom Alten Rathaus auch Neues Rathaus genannt, steht in der Maria-Theresien-Straße in der Innenstadt. Das ins 16. Jahrhundert zurückgehende, unter Denkmalschutz (Listeneintrag) stehende Gebäude dient seit 1897 als Rathaus der Stadt Innsbruck.
Die Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe – HBLW (Ferrarischule) ist eine berufsbildende höhere Schule für Wirtschaft, Mediendesign und Mode in Innsbruck.
Das Franziskanerkloster Innsbruck wurde von Kaiser Ferdinand I. zur Betreuung der Hofkirche in Innsbruck (Tirol) gegründet.
Die Servitenkirche zum hl. Josef mit angeschlossenem Kloster der Serviten ist eine Kirche in der Maria-Theresien-Straße in Innsbruck.
Die Synagoge Innsbruck ist die Hauptsynagoge der Israelitischen Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg in Innsbruck im österreichischen Bundesland Tirol.
Das Internationale Studentenhaus (in's, ehemals ISH) ist ein Studentenwohnheim in Innsbruck, der Landeshauptstadt des Bundeslandes Tirol in Österreich. Die gemeinnützige Gesellschaft Internationales Studentenhaus, Erbauer und jetziger Eigentümer wurde am 15. Februar 1952 gegründet und das Haus 1958 eröffnet. Im Jahr 2024 erfolgte eine Umbenennung des ISH in in's.
Das Katzunghaus (Herzog-Friedrich-Straße 16) ist ein denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshaus in der Innsbrucker Altstadt. Es wurde das erste Mal 1455 erwähnt, einer seiner berühmtesten Besitzer war wohl Konrad Seusenhofer, der Hofplattner Kaiser Maximilians I.
Das Kaufhaus Tyrol ist ein Einkaufszentrum in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße, das 2010 als Neubau wiedereröffnet wurde. 55 Geschäfte auf 33.000 Quadratmetern befinden sich fünf Stockwerken.
Das Kongresshaus Innsbruck, heute vom Inhaber, der Congress und Messe Innsbruck GmbH, unter der Bezeichnung Congress Innsbruck vermarktet, ist ein Tagungshaus in Innsbruck. Es wurde 1973 an der Stelle der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Dogana, einem Ballspielhaus und Theater aus der Renaissancezeit, erbaut.
Das Allgemeine öffentliche Landeskrankenhaus - Universitätskliniken Innsbruck ist ein Krankenhaus in der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck und wird von der Tirol Kliniken GmbH geführt. Mit etwa 1550 Betten ist es eines der größten Krankenhäuser Österreichs. Das Landeskrankenhaus dient zudem als primäres Ausbildungsspital der Medizinischen Universität Innsbruck und beherbergt auf seinem Gelände auch Hörsäle der einzelnen Universitätsinstitute.
Das Leokino und der Cinematograph sind zwei Programmkinos in Innsbruck. Sie werden vom Otto Preminger Institut, OPI, Verein für Audiovisuelle Mediengestaltung in Innsbruck betrieben. Es handelt sich um die beiden bedeutendsten Spielstätten für alternatives Kino abseits des Mainstream in Westösterreich.
Der Leopoldsbrunnen (selten: Leopoldbrunnen) ist ein denkmalgeschütztes Objekt nahe der Innsbrucker Altstadt. Der vor dem Haus der Musik unweit vom Landestheater gegenüber der Hofburg am Rennweg gelegene Brunnen zeigt ein Reiterstandbild des Erzherzogs Leopolds V. (1586–1632), der von 1623 bis 1630 Landesfürst von Tirol war und dem Brunnen den Namen gab.
Das Neue Landhaus in Innsbruck ist der Sitz verschiedener Verwaltungseinrichtungen des Landes Tirol.
Das Redemptoristenkolleg war ein Kloster der Redemptoristen in der Innsbrucker Innenstadt. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Klosterkirche ist die angrenzende Herz-Jesu-Kirche.
Das städtische Dampfbad ist ein denkmalgeschütztes (Listeneintrag) Gebäude in der Salurner Straße in Innsbruck.
Das Audioversum ist ein Science Center (Wissenschaftsmuseum) in Innsbruck, Tirol, Österreich, das naturwissenschaftliche Zusammenhänge und medizintechnische Entwicklungen in der Hörimplantatstechnologie interaktiv erlebbar und verständlich macht. Ziel ist die verstärkte Aufklärung über die Bedeutung des Hörens für die Kommunikation, Lebensqualität und Entwicklung des Menschen. Die Exponate sind interaktiv, ermöglichen selbstbestimmtes Lernen, setzen kein Vorwissen voraus und haben eine spielerische Komponente.
Die Tirol Kliniken GmbH (ehem. Tiroler Landeskrankenanstalten GmbH – TILAK) mit Sitz in Innsbruck ist seit 1990 die Betreibergesellschaft aller Landeskrankenhäuser im österreichischen Bundesland Tirol.
Der Ansitz Albersheim (zeitweilig auch Pfenningsches Schlössl bzw. Nothburgaheim genannt) liegt in der Stadt Innsbruck in Tirol (Innrain 41).
Das Grabmal Kaiser Maximilians I. ist ein monumentales Werk mit zahlreichen Bronzefiguren (daher im Volksmund: „Schwarze Mander“ = „schwarze Männer“), das sich im Hauptschiff der Hofkirche Innsbruck befindet. Das Grabmal wurde von Kaiser Maximilian I. (1459–1519) bereits zu seinen Lebzeiten für die St.-Georgs-Kapelle in der Burg in Wiener Neustadt in Auftrag gegeben, blieb jedoch unvollendet. Erst sein Enkel, Kaiser Ferdinand I. (1503–1564), ließ das Prunkgrabmal nach Innsbruck bringen und als Kenotaph in der eigens dafür von ihm erbauten Hofkirche aufstellen.
Das Kapuzinerkloster Innsbruck ist ein Kloster des Kapuzinerordens in Innsbruck. Es war Sitz des Provinzialats der ehemaligen Kapuzinerprovinz Österreich-Südtirol.
Der Bozner Platz (bis 1923 Margarethenplatz) ist ein Platz in der Innsbrucker Innenstadt.
Die Provinzbibliothek der Kapuziner Innsbruck ist die Bibliothek der Kapuzinerprovinz Österreich-Südtirol im Kapuzinerkloster Innsbruck in der Stadt Innsbruck in Tirol.
Innsbruck ist eine Katastralgemeinde und eine Fraktion (Ortschaft) der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck. Bis zu den ersten Eingemeindungen 1904 war sie identisch mit dem Stadtgebiet von Innsbruck. Sie umfasst die historische Altstadt, die ehemalige Neustadt mit der Maria-Theresien-Straße, den Saggen, Dreiheiligen, sowie Mariahilf und St. Nikolaus am linken Innufer.
Das Palais Fugger-Taxis, auch Palais Taxis oder Taxispalais genannt, ist ein barockes Stadtpalais in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße 45. Es wurde ab 1679 durch Hans Otto Fugger von Kirchberg-Weißenhorn nach Plänen von Johann Martin Gumpp dem Älteren errichtet und kam Anfang des 18. Jahrhunderts durch Heirat an die Familie von Welsberg. Diese veräußerte das Gebäude 1784 an den Generalpostmeister Joseph Sebastian von Thurn und Taxis, der es nicht nur als Wohnsitz, sondern auch als Poststation nutzte.
Die Siebenkapellenkirche, auch Heiliggrabkirche oder Siebenkreuzkapelle, ist ein profaniertes Kirchengebäude im Innsbrucker Stadtteil Dreiheiligen-Schlachthof.
Die Christuskirche ist eine evangelische Kirche im Stadtteil Saggen in der Landeshauptstadt Innsbruck in Tirol, die 1905–1906 errichtet wurde. Sie ist die Hauptkirche der Evangelischen Superintendentur Salzburg und Tirol und steht unter Denkmalschutz.
Die Klosterkirche der Barmherzigen Schwestern Innsbruck steht im Innsbrucker Stadtteil Saggen. Die der Unbefleckten Empfängnis geweihte neuromanische Kirche und der Kreuzgang des Konventgebäudes stehen unter Denkmalschutz.
Die Innbrücke, auch Alte Innbrücke genannt, ist eine Straßenbrücke über den Inn in Innsbruck, die die Altstadt am rechten mit Mariahilf-St. Nikolaus am linken Ufer verbindet. Die erste Brücke an dieser Stelle wurde im 12. Jahrhundert errichtet, sie hat der Stadt Innsbruck ihren Namen gegeben und findet sich auch im Stadtwappen wieder. Bis zum Bau der Mühlauer Brücke 1581 war sie die einzige Innbrücke im Raum Innsbruck.
Der Emile-Béthouart-Steg (bis 2003: Innsteg) ist eine Fußgängerbrücke über den Inn in Innsbruck. Die 1875 errichtete, seit 1923 denkmalgeschützte Eisenfachwerkbrücke verbindet St. Nikolaus am linken mit dem Saggen am rechten Innufer. Er befindet sich rund 600 m unterhalb der Innbrücke und 700 m oberhalb des Hans-Psenner-Stegs.
Das Treibhaus ist ein Kulturzentrum in Innsbruck. Es gilt als wichtige Anlaufstelle für Musikveranstaltungen (vor allem Jazz und Weltmusik), Kabarett, Theater und andere Kunstformen in der Stadt und ist zudem ein Gastronomiebetrieb.
Die Ottoburg ist ein spätgotischer Wohnturm am Eingang der Altstadt der Stadtgemeinde Innsbruck im Bundesland Tirol. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.
Das Pogromdenkmal steht im Zentrum von Innsbruck, am Eduard-Wallnöfer-Platz, und erinnert an die Novemberpogrome 1938, in deren Verlauf die Innsbrucker Bürger Josef Adler, Wilhelm Bauer, Richard Berger und Richard Graubart ermordet wurden. Das Denkmal wurde 1997 errichtet.
Die Herz-Jesu-Kirche () ist eine serbisch-orthodoxe Kirche in der Innsbrucker Innenstadt. Bis 2019 war sie eine katholische Kirche. Sie wurde zwischen 1896 und 1898 erbaut und diente bis 2019 als Klosterkirche des angrenzenden Redemptoristenkollegs. Der Bau steht unter Denkmalschutz (Listeneintrag).
Der Domplatz (bis 1966 Pfarrplatz) ist eine barocke Platzanlage in der Innsbrucker Altstadt.
St. Nikolaus ist die katholische Pfarrkirche des gleichnamigen Innsbrucker Stadtteils am linken Innufer. Der heutige Bau wurde von 1881 bis 1885 nach Plänen von Friedrich von Schmidt errichtet und gilt als bedeutendster neugotischer Kirchenbau Tirols. Die von einem Friedhof umgebene Kirche ist den hll. Nikolaus und Martin geweiht und steht unter Denkmalschutz.
Die Bundeshandelsakademie und -schule Innsbruck (BHAK und BHAS Innsbruck) ist eine berufsbildende höhere Schule in Innsbruck. Sie ist mit etwa 1000 Schülern eine der größten Schulen der Stadt und ist unterteilt in eine fünfjährige Handelsakademie mit Maturaabschluss und eine dreijährige Handelsschule sowie eine Abendschule, in welcher sowohl der Handelsschulabschluss (6/8 Semester) als auch die Matura (10 Semester) erworben werden kann.
Die Bundesbahndirektion Innsbruck war eine Eisenbahndirektion der Österreichischen Bundesbahnen. Das ehemalige Dienstgebäude steht in der Claudiastraße 2 in Innsbruck. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz (Listeneintrag).
Die römisch-katholische Pfarrkirche Saggen steht im Stadtteil Saggen in Innsbruck. Die dem Patrozinium Unbefleckte Empfängnis unterstellte Pfarrkirche gehört zum Dekanat Innsbruck in der Diözese Innsbruck. Die Kirche steht unter Denkmalschutz (Listeneintrag).