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Der Truppenübungsplatz Döberitz, auch bekannt als Heeresschule Döberitz, war ein bedeutender Truppenübungsplatz bei Dallgow-Döberitz, westlich von Berlin in Brandenburg. Döberitz war einer der größten Übungsplätze in Deutschland. Das Areal wurde mehr als 300 Jahre lang bis 1992 von der preußischen Armee, der Reichswehr und der Wehrmacht sowie den sowjetischen Besatzungstruppen genutzt. Der Platz diente zur Truppenausbildung des Heeres, zur Unteroffiziers- und Offiziersausbildung (Infanterieschule Döberitz) und zur Ausbildung von Piloten (ab 1910, damals als Fliegerschule Döberitz der Königlich-Preußischen Fliegertruppe), zur Erprobung von neuen Fluggeräten und in den 1930er Jahren als Ausbildungsgelände für Motorfahrzeuge (Reichsmotorsportschule).
Am 15. November 1966 verunglückte eine Boeing 727-100 auf dem Pan-Am-Flug 708 von Frankfurt am Main nach Berlin. Die Maschine stürzte kurz vor der Landung aus ungeklärter Ursache ab.
Der Flugplatz Döberitz ist ein ehemaliger deutscher Militärflugplatz in Brandenburg, rund 25 Kilometer westlich von Berlin an der Straße Berlin–Hamburg (B 5), der Anfang 1910 mit der Aufstellung des Provisorischen Fliegerkommandos Döberitz als erster Militärflugplatz der Luftstreitkräfte des Deutschen Kaiserreiches eingerichtet wurde. Im Mai 1910 nahm die Provisorische Fliegerschule Döberitz ihren Betrieb auf. Der Fliegerhorst war ein Teil des Truppenübungsplatzes Döberitz. Der Flugplatz Döberitz ist der Ursprungsort der Luftstreitkräfte des Kaiserreichs.